Anspruchsvolle und lange MTB Tour mit schönen Ausblicken und einigen Einkehr Möglichkeiten.
Es gibt immer wieder Abschnitte zum Erholen. Am Hintersee vom Wanderparkplatz ist es eher eine moderate Radtour.
Es gibt auch eine Erweiterung von den Kallbrunner Almen nach Pürzelbach und dann um den Gehardstein über die Litzlalm nach Hirschbichl.
Es gibt immer wieder Abschnitte zum Erholen. Am Hintersee vom Wanderparkplatz ist es eher eine moderate Radtour.
Es gibt auch eine Erweiterung von den Kallbrunner Almen nach Pürzelbach und dann um den Gehardstein über die Litzlalm nach Hirschbichl.
Bischofswiesen - Spornhofweg - Eckersattel
Anspruchsvolle Radltour mit zwei Aufstiegspassagen über jeweils mehr als 1000 hm.
Anspruchsvolle Radltour mit zwei Aufstiegspassagen über jeweils mehr als 1000 hm.
Ab Hohlweg Abruch wegen Schnee.
Ständige Regenschauer verhinderten den richtigen Aufstieg. Zwischenstopp im Archenstübl und warten auf besseres Wetter.
Abbruch 250 hm vorm Gipfel wegen Nebel
Lange Anfahrt von Berchtesgaden zur Groß Glockner Hochalpenstrasse (Maut aktuell 2026 - 56 € pro PKW). Wir hatten leider Nebel und mußten im Aufstieg umkehren.
Lange Anfahrt von Berchtesgaden zur Groß Glockner Hochalpenstrasse (Maut aktuell 2026 - 56 € pro PKW). Wir hatten leider Nebel und mußten im Aufstieg umkehren.
Reines Skibergsteigen, keine Abfahrt nur die Ski rauf und runter getragen, Schnee zum gehen begann erst ab einer Höhe von 1800 m.ü.n.N.
Vom Aschauer Weiher zur Kneifelspitze
Varianten
Aufstieg Spinnergraben, schwer.
Pistentour
Kalter Saisonstart
Pistentour
Eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Tour, die dich mit einer nahezu ständigen Aussicht auf das majestätische Hochkönigmassiv begleitet. Die Landschaft ist atemberaubend – doch wer die Tour im September angeht, sollte sich nicht zu lange von der Schönheit aufhalten lassen. Ohne Ortskenntnis ist man auf den GPS-Track angewiesen, um den Weg zügig und ohne Umwege zu finden. Wer zu spät aufbricht oder zu viele Pausen macht, riskiert, das letzte Licht des Tages zu verpassen – und das wäre wirklich schade bei einer so grandiosen Route.
Eine etwas andere Reiteralpen-Umrundung – gespickt mit zusätzlichen Höhenmetern und lohnenden Highlights. Die Entscheidung, auch die Loferalm mitzunehmen, macht die Tour zu einer echten Herausforderung. Besonders der Übergang hinüber nach Berchtesgaden verlangt am Ende noch einmal ordentlich Durchhaltevermögen.“
Streckenverlauf
Bischofswiesen – Bad Reichenhall
Die Tour beginnt in Bischofswiesen. Von dort aus führt der Weg auf überwiegend asphaltierten Nebenstraßen und Radwegen über Bayerisch Gmain nach Bad Reichenhall. Leichte Steigungen, größtenteils flüssig fahrbar. Ideal zum Einrollen.
Bad Reichenhall – Listsee
Ab Bad Reichenhall verlässt man zunehmend das urbane Umfeld. Die Strecke führt über Forststraßen zum malerisch gelegenen Listsee. Leicht ansteigend, gute Wegbeschaffenheit. Kurze Fotopause empfehlenswert.
Listsee – Jochberg – Himmelsleiter – Adlgaß
Ab dem Listsee beginnt der technisch interessantere Teil der Tour. Über den Jochberger Schulweg geht es stetig bergauf, teilweise auf wurzeligen, unbefestigten Wegen. Die Steigung ist hier deutlich spürbar. Die Passage bei der sogenannten Himmelsleiter ist einer der steileren Abschnitte der Route, ggf. kurzzeitig Schiebepassage bei nassen Bedingungen. Anschließend Abfahrt bzw. Flachstück nach Adlgaß.
Adlgaß – Teisenberg – Stoiseralm
Von Adlgaß aus folgt man Forstwegen in Richtung Teisenberg. Der Anstieg zur Stoiseralm zieht sich mit konstanter Steigung über mehrere Kilometer und erfordert eine gute Grundkondition. Der Weg ist größtenteils gut ausgebaut, teilweise grobschottrig. Bei der letzten Rampe zur Alm ist nochmals etwas Kraft gefragt. Die Stoiseralm auf ca. 1.260 m bietet eine gute Einkehrmöglichkeit mit regionaler Küche und schöner Aussicht. Ideal zur Rast, bevor die Rückfahrt oder ggf. eine Abfahrt über alternative Trails geplant wird.
Stoiseralm – Anger
Die Abfahrt erfolgt über den Forstweg hinunter Richtung Anger. Technisch einfach, aber je nach Tempo und Schotterzustand zügige Abfahrt mit bremsintensiven Passagen.
Anger – Marzoll – Großgmain
Ab Anger geht es leicht kupiert weiter in Richtung Marzoll. Über ruhige Nebenstraßen (teils Radwege) führt die Strecke durch offene Landschaften, Wälder und kleine Ortschaften.
Großgmain – Hallturm – Bischofswiesen
Von Großgmain folgt die Route dem Verlauf Richtung Bayerisch Gmain und dann über den Hallturm zurück nach Bischofswiesen. Der Anstieg zum Hallturm ist kurz, aber markant – etwa 100 hm auf rund 2 km.
Bischofswiesen – Bad Reichenhall
Die Tour beginnt in Bischofswiesen. Von dort aus führt der Weg auf überwiegend asphaltierten Nebenstraßen und Radwegen über Bayerisch Gmain nach Bad Reichenhall. Leichte Steigungen, größtenteils flüssig fahrbar. Ideal zum Einrollen.
Bad Reichenhall – Listsee
Ab Bad Reichenhall verlässt man zunehmend das urbane Umfeld. Die Strecke führt über Forststraßen zum malerisch gelegenen Listsee. Leicht ansteigend, gute Wegbeschaffenheit. Kurze Fotopause empfehlenswert.
Listsee – Jochberg – Himmelsleiter – Adlgaß
Ab dem Listsee beginnt der technisch interessantere Teil der Tour. Über den Jochberger Schulweg geht es stetig bergauf, teilweise auf wurzeligen, unbefestigten Wegen. Die Steigung ist hier deutlich spürbar. Die Passage bei der sogenannten Himmelsleiter ist einer der steileren Abschnitte der Route, ggf. kurzzeitig Schiebepassage bei nassen Bedingungen. Anschließend Abfahrt bzw. Flachstück nach Adlgaß.
Adlgaß – Teisenberg – Stoiseralm
Von Adlgaß aus folgt man Forstwegen in Richtung Teisenberg. Der Anstieg zur Stoiseralm zieht sich mit konstanter Steigung über mehrere Kilometer und erfordert eine gute Grundkondition. Der Weg ist größtenteils gut ausgebaut, teilweise grobschottrig. Bei der letzten Rampe zur Alm ist nochmals etwas Kraft gefragt. Die Stoiseralm auf ca. 1.260 m bietet eine gute Einkehrmöglichkeit mit regionaler Küche und schöner Aussicht. Ideal zur Rast, bevor die Rückfahrt oder ggf. eine Abfahrt über alternative Trails geplant wird.
Stoiseralm – Anger
Die Abfahrt erfolgt über den Forstweg hinunter Richtung Anger. Technisch einfach, aber je nach Tempo und Schotterzustand zügige Abfahrt mit bremsintensiven Passagen.
Anger – Marzoll – Großgmain
Ab Anger geht es leicht kupiert weiter in Richtung Marzoll. Über ruhige Nebenstraßen (teils Radwege) führt die Strecke durch offene Landschaften, Wälder und kleine Ortschaften.
Großgmain – Hallturm – Bischofswiesen
Von Großgmain folgt die Route dem Verlauf Richtung Bayerisch Gmain und dann über den Hallturm zurück nach Bischofswiesen. Der Anstieg zum Hallturm ist kurz, aber markant – etwa 100 hm auf rund 2 km.
Von Mirusina direkt an der Talstation der Seilbahn zum Rifugio Col de Vara führt ein Forstweg zur Bundesstrasse zum Aronzosee. Den weiteren Radlweg über Forststrasse und Schotter spare ich mir und fahre direkt auf der SR48 bis auf Höhe von 970 m ü n N. Hier gehts rechts ins Valle Marzon. Wir folgen diesem Tal – immer die 3 Zinnen im Blick bevor wir relativ steil links in ein Seitental gelangen. Hier haben wir permanent einen Bachlauf auf der linken Seite. Wir folgen diesen Weg der sich nach der ersten Serpentine in seiner Steigung verringert. 1000 hm weiter erreichen wir Rifugio Città di Carpi. Ab hier gehts meistens bergab zum Misurinasee.
GPS Fehlerhafte Messung hm geschätzt
Von Bischofswiesen über den Aschauer Weiher nach Berchtesgaden über den Stollenweg und dem Golfplatz am Obersalzberg führt uns die Route an dem Maut Südportal vorbei zum Ofener Boden. Wir folgen dem rechten Abzweig bis zur alten Kehlsteinstrasse. Hier geht es in einigen Serpentinen bis zu Buswendeplatte. Ab hier ist Radlverbot. Über die Scharitzkehlalm bis Hinterbrand und anschließend zur Halbzeit Mittag essen. Es folgt der Aufstieg zur Gotzenalm und dann zum Ausrollen nach Hammerstiel.
Mit dem Radl von Hammerstiel nach Kühroint und dann mit den Ski weiter ins Watzmann Kar zur Skischarte.
Knackige Feierabenrunde direkt vor der Haustür.
Schwere knackige Kurze Tour, steile Abschnitte fordern ordentlich Druck.
Aufstieg Harschbichl, Abfahrt Firn Bauernfelder
Eine etwas anspruchsvoller Bergtour und definitiv nichts für Anfänger. Der lange Zustieg erfordert lange Tage, also eher eine Sommertour. Wir haben die kurze Tageszeit mit dem Bioradl überbrückt. Der Seeleinsee war schon komplett zugefroren. Einige Zustiegsstellen hatten noch betonierten Restschnee vom Wintereinbruch Mitte September.
Start in Dorf Tirol mit einer Abfahrt von 620 auf 350 m.ü.n.N. nach Algund zur Etsch. Dann weiter nach Töll 150 hm aufwärts. Hier über eine Brücke auf die Quadratstrasse. Dieser folgt man dann bis ca. 1300 m.ü.n.N.. Dann geht es weiter über Forstwege gut ausgeschildert zur Seespitz oder gleichnamiger Einkehr auf 1823 m.ü.n.N.. Nicht bei all zu kalter Witterung zu empfehlen also Spätherbst. Die gesamte Aufstiegsroute ist im Schatten.
Von Dorf Tirol durch Wein- & Äpfelplantagen geht es zu Tiroler Kreuz und dann weiter rechts haltend -wer möchte- zum Gasthof Longfall (nach ca.500hm)oder gerade weiter bergauf in Richtung Bockhof.
Von der Talstation der Asitzbahn geht es entlang des Radweges in Richtung Hochfilzen. Von dort weiter zum Gasthof „Eiserne Hand“ und über die Burgeralm zum Spielberghaus. Es folgt die Abfahrt über den Forstweg nach Saalbach. Für Enduro-Liebhaber gibt es auch die Möglichkeit über den ‚Höllen Trail‘ nach unten zu gelangen. Dann geht es gemütlich mit Hilfe der Kohlmaisbahn zur Bergstation und weiter zur Wildenkarhütte. Der Rückweg nach Leogang erfolgt über den Asitztrail. Vom Asitz runter ins Tal geht’s über den Matzalm Trail oder die Forststraße.
Interessante Frühjahrstour im Glocknergebiet. Die südliche Ausrichtung des Aufstiegs sowie der Skiabfahrt machen einen zeitigen Aufbruch notwendig. Die immer wieder auftretenden späten Schneefälle bis auf 2200 m verhinderten ein vernünftiges auffirnen des Altschnees. Also waren die besseren Verhältnisse unterhalb dieser zu erwarten.
Der Aufstieg zu beiden Gipfeln Spielmann und Brennkogel sind bis auf 2700 m identisch und im unteren Bereich des Wasserfalls ziemlich anspruchsvoll, da in einer steilen mit Lawinenschnee durchsetzten Rinne auf halben Wege der Schnee verlassen, die Ski geschultert und 60hm ein noch steilerer Grashang gequert werden musste. Ab 2460 m ging es dann endlich wieder mit den Ski weiter zum Spielmann. Unterm Gipfelaufbau war dann nur noch eine heikle Westquerung zu bewältigen. Bei großen Neuschneemengen oder völlig durchweichten Nassschnee nicht unbedingt zu empfehlen. Nach einer ca. 300 hm Abfahrt erfolgte ein erneuter Aufstieg zum Brennkogel. Durch geschickte Ausnutzung der restlichen Schneefelder gelangten wir ohne Ski abschnallen wieder zu unserem Ausgangspunkt.
Der Aufstieg zu beiden Gipfeln Spielmann und Brennkogel sind bis auf 2700 m identisch und im unteren Bereich des Wasserfalls ziemlich anspruchsvoll, da in einer steilen mit Lawinenschnee durchsetzten Rinne auf halben Wege der Schnee verlassen, die Ski geschultert und 60hm ein noch steilerer Grashang gequert werden musste. Ab 2460 m ging es dann endlich wieder mit den Ski weiter zum Spielmann. Unterm Gipfelaufbau war dann nur noch eine heikle Westquerung zu bewältigen. Bei großen Neuschneemengen oder völlig durchweichten Nassschnee nicht unbedingt zu empfehlen. Nach einer ca. 300 hm Abfahrt erfolgte ein erneuter Aufstieg zum Brennkogel. Durch geschickte Ausnutzung der restlichen Schneefelder gelangten wir ohne Ski abschnallen wieder zu unserem Ausgangspunkt.
Schöne Skitour zum Abschluss der Saison.
Am besten mit dem Rad’l vom Parkplatz Sportgastein zur Einstiegstelle, ca. 3km. Gespart werden ca. 1.5h An- bzw. Abmarsch. Allgemein gilt es den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Zu viel Schnee birgt die Gefahr der Lawinenabgänge in der Wallnerrinne aus den engen Gipfelaufbauten, zu wenig oder zu wenig Unterlage macht die Aufstiegsrouten zu gefährlichen Bachläufen mit sehr viel „Ski an Ski aus“ Manövern und der Gefahr beim Übersehen in diese rein zu fahren und im Frühjahr ausgeapert zu werden.
Am besten mit dem Rad’l vom Parkplatz Sportgastein zur Einstiegstelle, ca. 3km. Gespart werden ca. 1.5h An- bzw. Abmarsch. Allgemein gilt es den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Zu viel Schnee birgt die Gefahr der Lawinenabgänge in der Wallnerrinne aus den engen Gipfelaufbauten, zu wenig oder zu wenig Unterlage macht die Aufstiegsrouten zu gefährlichen Bachläufen mit sehr viel „Ski an Ski aus“ Manövern und der Gefahr beim Übersehen in diese rein zu fahren und im Frühjahr ausgeapert zu werden.
Tolle Tour trotz vermutetem Schneemangel ausreichend von diesem vorhanden.
Eigentlich viel zu Früh für diese Jahreszeit. Nach ca. 250 hm Aufstieg kam der Schnee und die Ski wurden angeschnallt. Start war erst 10.15 Uhr aber immer noch gab es einige eisige Passagen im Bereich des gefrorenen Wasserfalls. Griesner Alm übrigens geöffnet.
Eigentlich viel zu Früh für diese Jahreszeit. Nach ca. 250 hm Aufstieg kam der Schnee und die Ski wurden angeschnallt. Start war erst 10.15 Uhr aber immer noch gab es einige eisige Passagen im Bereich des gefrorenen Wasserfalls. Griesner Alm übrigens geöffnet.
Ein relativ unspektulärer Gipfel auf der Südseite der Berchtesgadener Alpen. Die Aufstiegsrute folgt dem Aufstieg zur Buchhauer Scharte. In unserem Fall war starker Nordwestwind angesagt und eine schwierige Einschätzung der Schneeverhältnisse in unserem windgeschütztem allerdings sehr sonnig ausgerichtetem Abfahrtsbereich (Ausrichtung Südost auf Süd), normalerweise Anfang Februar kein Problem nur in diesem Winter bei solch einem starker El Ninio. Aufgewärmter Neuschnee auf Eis war das Resultat in der Abfahrt.
Das Sonntagshorn sowie der Peitingköpfl zählen mit zu den beliebtesten Skitouren im Heutal. Allerdings sollte man nach größeren Schneefällen früh dran sein sonst hat man nur noch durchgepflügten Acker. Etwas abseits vom Pistenbetrieb bietet das Heutalgebiet jedoch auch einige Varianten im ungesicherten Gelände. Die Sonntagshornscharte war heut unser Ziel. Der steile Aufstieg sowie die ebenfalls steile Abfahrt erfordern allerdings stabile und sichere Verhältnisse sowie eine gute Sicht.
Vom Schnee war alles dabei außer Pulver.
Von Bischofshofen oder Zell am See zweigt man in das Rauriser Tal und fährt bis zur Mautstelle und dann zum Parkplatz Lenzanger in Kolm Saigurn.
Aufstieg:
Gleich von hier ab geht es von 1500 m.ü.n.N mit den Ski in den Wald. Nach einigen Kehren und 250 hm weiter erreicht man die sogenannte Durchgangsalm mit einem schönen Rundumblick. Nac einem leichten Linksbogen erreicht man rechts eine kurze Aufstiegsrinne wobei man sich am Ausgang an den linken Rücken orientiert. Diesen geht man in vielen Aufstiegskehren bis zum Gipfel. Der Gipfelbereich ist auf Grund seiner exponierten Lage meistens abgeblasen. Heute waren aber nur kurze Abschnitte zum Ski tragen.
Abfahrt:
Möglich ist Abfahrt wie Aufstieg oder links vom Gipfel steil ins Kolmkar um schließlich auf den Aufstiegsweg der unteren Rinne zu kommen. Über die Durchgangsalm rechts halten. Die Abfahrt durch den Wald ist meistens wie eine Bobbahn eingefahren.
Von Bischofshofen oder Zell am See zweigt man in das Rauriser Tal und fährt bis zur Mautstelle und dann zum Parkplatz Lenzanger in Kolm Saigurn.
Aufstieg:
Gleich von hier ab geht es von 1500 m.ü.n.N mit den Ski in den Wald. Nach einigen Kehren und 250 hm weiter erreicht man die sogenannte Durchgangsalm mit einem schönen Rundumblick. Nac einem leichten Linksbogen erreicht man rechts eine kurze Aufstiegsrinne wobei man sich am Ausgang an den linken Rücken orientiert. Diesen geht man in vielen Aufstiegskehren bis zum Gipfel. Der Gipfelbereich ist auf Grund seiner exponierten Lage meistens abgeblasen. Heute waren aber nur kurze Abschnitte zum Ski tragen.
Abfahrt:
Möglich ist Abfahrt wie Aufstieg oder links vom Gipfel steil ins Kolmkar um schließlich auf den Aufstiegsweg der unteren Rinne zu kommen. Über die Durchgangsalm rechts halten. Die Abfahrt durch den Wald ist meistens wie eine Bobbahn eingefahren.
Anspruchsvolle Skitour für das Frühjahr.
Meistens kommt der Hocheckschnee erst im April. Die Abfahrt ist eher mäßig zu genießen wenn man nicht gerade der erste nach frisch gefallenen Pulverschnee ist. Aber wer möchte bei dieser relativ schweren Skitour schon der erste Spurer sein?
Aufstieg:
Die ersten 550 hm erfolgten mittels Drahtesel vom Parkplatz Hinterbrand bis zum Fuße der Gugelabfahrt oberhalb der Gugelalm. Ab hier noch 200 hm die Ski geschultert bis zum Schnee. Weiter bis zum Vorgipfel des Watzmanns Gugel auf ca. 1850 m.ü.n.N.. Ab hier den noch etwas eisigen Rücken aufwärts bis über eine Steilstufe bevor sich das Gelände ab ca. 2200 m.ü.n.N. neigt. Ab hier gehts dann nach endlosen Spitzkehren in immer gleich bleibender Steigung zum Gipfel. Der Gipfel selber ist aber erst 100 hm vorher sichtbar.
Abfahrt:
Trotz viel Schnee, immer wieder Steinkontakt im oberen Bereich. Beim zweiten Band in die Grube. Da nach recht eisiger Einfahrt schöner Frühjahrsfirn. Die Abfahrt zur Grubenalm wurde wegen zu sumpfiger Schneebedingungen abgesagt. Neben der Gugel im Lärchenwald durch schweren Schnee und schließlich die restlichen 300 hm auf der Gugelabfahrt in eingefahrener Skipiste zum Radl.
Meistens kommt der Hocheckschnee erst im April. Die Abfahrt ist eher mäßig zu genießen wenn man nicht gerade der erste nach frisch gefallenen Pulverschnee ist. Aber wer möchte bei dieser relativ schweren Skitour schon der erste Spurer sein?
Aufstieg:
Die ersten 550 hm erfolgten mittels Drahtesel vom Parkplatz Hinterbrand bis zum Fuße der Gugelabfahrt oberhalb der Gugelalm. Ab hier noch 200 hm die Ski geschultert bis zum Schnee. Weiter bis zum Vorgipfel des Watzmanns Gugel auf ca. 1850 m.ü.n.N.. Ab hier den noch etwas eisigen Rücken aufwärts bis über eine Steilstufe bevor sich das Gelände ab ca. 2200 m.ü.n.N. neigt. Ab hier gehts dann nach endlosen Spitzkehren in immer gleich bleibender Steigung zum Gipfel. Der Gipfel selber ist aber erst 100 hm vorher sichtbar.
Abfahrt:
Trotz viel Schnee, immer wieder Steinkontakt im oberen Bereich. Beim zweiten Band in die Grube. Da nach recht eisiger Einfahrt schöner Frühjahrsfirn. Die Abfahrt zur Grubenalm wurde wegen zu sumpfiger Schneebedingungen abgesagt. Neben der Gugel im Lärchenwald durch schweren Schnee und schließlich die restlichen 300 hm auf der Gugelabfahrt in eingefahrener Skipiste zum Radl.
Schöne Firntour südseitig
Einkehr in der Wochenbrunner Alm am Startpunkt.
Einkehr in der Wochenbrunner Alm am Startpunkt.
Diese mittelschwere Route (60% B, 40% C) ist sowohl für erfahrene aber auch für weniger erfahrene Kletterer (allerdings nur mit Bergführer !!!) eine wunderschöne und interessante Tour. Am Gipfel werden Sie mit einem traumhaften Panorama, das weit über die Grenzen des Mondseelandes reicht, belohnt.
Quelle: http://www.drachenwand-klettersteig.at/
Ganz ehrlich, für jemand ohne Bergerfahrung nicht zu empfehlen. Unbedingt beachten: Es gibt keinen Notausstieg und selbst wenn der Gipfel erreicht wurde, ist der Abstieg auch nicht ohne. Stellenweise hat sogar Dieser Klettersteigcharakter. Also bitte nicht unterschätzen.
Quelle: http://www.drachenwand-klettersteig.at/
Ganz ehrlich, für jemand ohne Bergerfahrung nicht zu empfehlen. Unbedingt beachten: Es gibt keinen Notausstieg und selbst wenn der Gipfel erreicht wurde, ist der Abstieg auch nicht ohne. Stellenweise hat sogar Dieser Klettersteigcharakter. Also bitte nicht unterschätzen.
Heute war unser letzter Tag. Es trennten uns nur 450 hm bis bis zum höchsten Punkt der heutigen Etappe. Danach folgte eine Abfahrt von fast 2000 hm. Aber der Reihe nach.
Es gab heute auch ausnahmsweise mal Frühstück ohne Zeitdruck. Meine Bremsbeläge wechselte ich sicherheitshalber, die waren soweit nicht mehr zu gebrauchen. Noch ein Selfi von uns dreien und schon ging es über anfangs groben Schotter und auch recht steil mit einigen Serpentinen in Richtung Gipfel. Im Aufstieg war der Monte Baldo immer in Sichtweite. Wir hatten keine Eile und erreichten die Gipfelhütte um die Mittagszeit. Das Mittagessen war obligatorisch und der finale Gipfelschnaps war Pflicht. Schließlich gab’s ab hier keine Höhenmeter mehr.
Mir machten allerdings die Quellwolken zu so früher Zeit etwas Sorgen und drängte dann auch etwas zur Eile.
Etwas unterhalb der Schutzhütte und in nördlicher Richtung hatten wir dann einen grandiosen Blick über den gesamten Gardasee. In der Abfahrt waren die ersten 300 hm leider nur teilweise fahrbar aber dann ging es rasant 1700 hm nach Torbole mit stetig steigender Temperatur, von 18 °C auf 35 °C.
In Torbole hatten wir dann im einzigen Hotel, welches direkt am Wasser liegt unsere Unterkunft. Im Hotel Baja Azzurra. Wir genossen aber vorher noch ein ausgiebiges Bad im Gardasee. Meine Befürchtungen bezüglich des Gewitters sollten sich jetzt bewahrheiten. Es regnete schließlich die den ganzen Abend und die ganze Nacht hindurch.
Es gab heute auch ausnahmsweise mal Frühstück ohne Zeitdruck. Meine Bremsbeläge wechselte ich sicherheitshalber, die waren soweit nicht mehr zu gebrauchen. Noch ein Selfi von uns dreien und schon ging es über anfangs groben Schotter und auch recht steil mit einigen Serpentinen in Richtung Gipfel. Im Aufstieg war der Monte Baldo immer in Sichtweite. Wir hatten keine Eile und erreichten die Gipfelhütte um die Mittagszeit. Das Mittagessen war obligatorisch und der finale Gipfelschnaps war Pflicht. Schließlich gab’s ab hier keine Höhenmeter mehr.
Mir machten allerdings die Quellwolken zu so früher Zeit etwas Sorgen und drängte dann auch etwas zur Eile.
Etwas unterhalb der Schutzhütte und in nördlicher Richtung hatten wir dann einen grandiosen Blick über den gesamten Gardasee. In der Abfahrt waren die ersten 300 hm leider nur teilweise fahrbar aber dann ging es rasant 1700 hm nach Torbole mit stetig steigender Temperatur, von 18 °C auf 35 °C.
In Torbole hatten wir dann im einzigen Hotel, welches direkt am Wasser liegt unsere Unterkunft. Im Hotel Baja Azzurra. Wir genossen aber vorher noch ein ausgiebiges Bad im Gardasee. Meine Befürchtungen bezüglich des Gewitters sollten sich jetzt bewahrheiten. Es regnete schließlich die den ganzen Abend und die ganze Nacht hindurch.
Letzte große Etappe: Auf zum Refugio Graziani
Der Morgen begrüßte uns mit angenehmen Temperaturen an der Hütte Achile Papa – der perfekte Start für unsere letzte große Etappe des Alpencross 2019. 1900 Hm und 85 km lagen vor uns, ein Berg- und Talabenteuer, das noch einmal alles abverlangen sollte.
Die ersten Kilometer führten uns durch zerklüftetes Gelände auf feinschottrigen Wegen. Die Dolomiten präsentierten sich in voller Pracht: steile Felswände, grüne Täler und glitzernde Bergbäche begleiteten unseren Weg und machten Lust auf die Herausforderungen, die noch vor uns lagen. Danach begann eine lange Abfahrt von 2000 m auf 180 m über rund 40 km – ein berauschendes Erlebnis, bei dem Geschwindigkeit und Konzentration gleichermaßen gefragt waren. Auf der Bundesstraße SS45 Richtung Rovereto warteten immer wieder kleine Steigungen, die uns aus dem Fluss rissen und die Beine forderten.
Ab Rovereto führte die Route über gut ausgebaute Radwege bei glühender Hitze weiter über Marco bis nach Avio. Dort fanden wir in einer kleinen Taverne eine wohlverdiente Mittagspause. Nach Stärkung und neuen Kräften warteten noch 20 km und 1450 Hm auf uns.
Der Aufstieg zum Stausee Pradella Stua auf 1100 m war schweißtreibend. Wasserquellen gab es unterwegs nicht, erst ein hilfsbereiter Anwohner versorgte uns mit dringend benötigtem Trinkwasser. Ab hier öffnete sich das Gelände, die Temperaturen wurden angenehmer, und der Monte Baldo rückte immer deutlicher in Sicht. Zwischenzeitlich verdunkelte sich der Himmel, Donnergrollen kündigte sich an, doch die dunklen Wolken lösten sich zum Glück wieder auf – ein kurzer Schrecken auf dem Weg zu unserem Tagesziel.
Um 1650 m erreichten wir schließlich das Refugio Graziani, nur 425 Hm unterhalb des Altissimo, der morgige letzte Aufstieg des Alpencross 2019. Müde, erschöpft, aber voller Stolz blickten wir zurück auf eine Etappe voller Abfahrten, Hitze, Spannung und unvergesslicher Landschaften – ein würdiger Abschluss der letzten großen Tour.
Der Morgen begrüßte uns mit angenehmen Temperaturen an der Hütte Achile Papa – der perfekte Start für unsere letzte große Etappe des Alpencross 2019. 1900 Hm und 85 km lagen vor uns, ein Berg- und Talabenteuer, das noch einmal alles abverlangen sollte.
Die ersten Kilometer führten uns durch zerklüftetes Gelände auf feinschottrigen Wegen. Die Dolomiten präsentierten sich in voller Pracht: steile Felswände, grüne Täler und glitzernde Bergbäche begleiteten unseren Weg und machten Lust auf die Herausforderungen, die noch vor uns lagen. Danach begann eine lange Abfahrt von 2000 m auf 180 m über rund 40 km – ein berauschendes Erlebnis, bei dem Geschwindigkeit und Konzentration gleichermaßen gefragt waren. Auf der Bundesstraße SS45 Richtung Rovereto warteten immer wieder kleine Steigungen, die uns aus dem Fluss rissen und die Beine forderten.
Ab Rovereto führte die Route über gut ausgebaute Radwege bei glühender Hitze weiter über Marco bis nach Avio. Dort fanden wir in einer kleinen Taverne eine wohlverdiente Mittagspause. Nach Stärkung und neuen Kräften warteten noch 20 km und 1450 Hm auf uns.
Der Aufstieg zum Stausee Pradella Stua auf 1100 m war schweißtreibend. Wasserquellen gab es unterwegs nicht, erst ein hilfsbereiter Anwohner versorgte uns mit dringend benötigtem Trinkwasser. Ab hier öffnete sich das Gelände, die Temperaturen wurden angenehmer, und der Monte Baldo rückte immer deutlicher in Sicht. Zwischenzeitlich verdunkelte sich der Himmel, Donnergrollen kündigte sich an, doch die dunklen Wolken lösten sich zum Glück wieder auf – ein kurzer Schrecken auf dem Weg zu unserem Tagesziel.
Um 1650 m erreichten wir schließlich das Refugio Graziani, nur 425 Hm unterhalb des Altissimo, der morgige letzte Aufstieg des Alpencross 2019. Müde, erschöpft, aber voller Stolz blickten wir zurück auf eine Etappe voller Abfahrten, Hitze, Spannung und unvergesslicher Landschaften – ein würdiger Abschluss der letzten großen Tour.
Etappe zum Monte Magio
Unser Ausgangspunkt war das Stella Italia, ein wahres Juwel für Reisende: super Zimmer, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ausgesprochen freundliches Personal – ein großes Lob dafür. Gestärkt von diesem Start in den Tag machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel: dem Monte Magio.
Von 1550 m ging es zunächst auf einem gut ausgebauten Forstweg quer durch das Skigebiet. Rund 5 km führten uns so bis zum Lago Coe, ein idyllischer Zwischenstopp, der zum kurzen Verweilen einlädt. Danach folgte ein weiterer Abschnitt gleicher Länge zum Monte Magio auf knapp 1900 m. Der Weg wurde dabei schmaler, schottriger und verlangte uns zunehmend Kraft ab.
Am Sattel angekommen lohnt es sich, das Rad stehen zu lassen und die letzten 20 Hm zu Fuß zurückzulegen, um das riesige Kreuz zu erreichen. Von hier bietet sich bei gutem Wetter eine grandiose Rundumsicht über die umliegenden Berge – leider hatten wir an diesem Tag etwas Pech und mussten die spektakuläre Aussicht unserer Fantasie überlassen.
Nach dem Besuch des Monte Magio folgte der Abstieg zum Passe Borcola und es war erst einmal schieben angesagt, einige Stellen fahren fahrbar jedoch war es größtenteils ratsam zu schieben – zu ausgesetzt. Nach einiger -Zeit kaum an Höhe verlierend- schlängelte sich ein schmaler Pfad erst durch Wiesen später lichten dann dichter werdenden Wald -alles immer noch nur teilweise fahrend- bis zu einem rostigen LKW aus dem ersten Weltkrieg.
Ab hier dann durchgehend fahrbar bis zum Passo Borcola auf eine Höhe von 1250m.
Der weitere Verlauf war durch zahlreiche Murenabgänge für den Verkehr gesperrt, somit hatten wir Autofreie Fahrt. Wir folgten der Strasse ca. 7 km auf den heutigen tiefsten Punkt von 650 m. Ab hier haben wir jetzt einen Aufstieg von 1300 m vor uns. Am Passo Xomo – ca. 1100 m – machen wir aber erst einmal Rast und stärken uns.
Es ist heut sehr heiß und jede Wasserstelle wird danach von uns ausgenutzt.
Ab einer Höhe von 1200 m ist schluss mit Strasse. Es gibt hier die Möglichkeit über 52 Gallerien den Pasubiogipfel zu erreichen. Der Einstieg ist nicht zu übersehen. Er beginnt unterhalb links vom Parkplatz.
Ein in den Fels geschlagener Weg, teiweise ausgesetzt mit zahlreichen Schießscharten war im ersten Weltkrieg eine Frontlinie. Leider ist dieser Weg für Radlfahrer verboten.
Für uns also bleibt nur der Schotterweg zum Pasubio. Auch dieser ist in seiner Beschaffenheit landschaftlich wirklich beeindruckend. Ca. 9 km und 700 hm weiter erreichen wir die Schutzhütte Gen. A. Papa unterhalb vom Pasubio.
Unser Ausgangspunkt war das Stella Italia, ein wahres Juwel für Reisende: super Zimmer, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ausgesprochen freundliches Personal – ein großes Lob dafür. Gestärkt von diesem Start in den Tag machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel: dem Monte Magio.
Von 1550 m ging es zunächst auf einem gut ausgebauten Forstweg quer durch das Skigebiet. Rund 5 km führten uns so bis zum Lago Coe, ein idyllischer Zwischenstopp, der zum kurzen Verweilen einlädt. Danach folgte ein weiterer Abschnitt gleicher Länge zum Monte Magio auf knapp 1900 m. Der Weg wurde dabei schmaler, schottriger und verlangte uns zunehmend Kraft ab.
Am Sattel angekommen lohnt es sich, das Rad stehen zu lassen und die letzten 20 Hm zu Fuß zurückzulegen, um das riesige Kreuz zu erreichen. Von hier bietet sich bei gutem Wetter eine grandiose Rundumsicht über die umliegenden Berge – leider hatten wir an diesem Tag etwas Pech und mussten die spektakuläre Aussicht unserer Fantasie überlassen.
Nach dem Besuch des Monte Magio folgte der Abstieg zum Passe Borcola und es war erst einmal schieben angesagt, einige Stellen fahren fahrbar jedoch war es größtenteils ratsam zu schieben – zu ausgesetzt. Nach einiger -Zeit kaum an Höhe verlierend- schlängelte sich ein schmaler Pfad erst durch Wiesen später lichten dann dichter werdenden Wald -alles immer noch nur teilweise fahrend- bis zu einem rostigen LKW aus dem ersten Weltkrieg.
Ab hier dann durchgehend fahrbar bis zum Passo Borcola auf eine Höhe von 1250m.
Der weitere Verlauf war durch zahlreiche Murenabgänge für den Verkehr gesperrt, somit hatten wir Autofreie Fahrt. Wir folgten der Strasse ca. 7 km auf den heutigen tiefsten Punkt von 650 m. Ab hier haben wir jetzt einen Aufstieg von 1300 m vor uns. Am Passo Xomo – ca. 1100 m – machen wir aber erst einmal Rast und stärken uns.
Es ist heut sehr heiß und jede Wasserstelle wird danach von uns ausgenutzt.
Ab einer Höhe von 1200 m ist schluss mit Strasse. Es gibt hier die Möglichkeit über 52 Gallerien den Pasubiogipfel zu erreichen. Der Einstieg ist nicht zu übersehen. Er beginnt unterhalb links vom Parkplatz.
Ein in den Fels geschlagener Weg, teiweise ausgesetzt mit zahlreichen Schießscharten war im ersten Weltkrieg eine Frontlinie. Leider ist dieser Weg für Radlfahrer verboten.
Für uns also bleibt nur der Schotterweg zum Pasubio. Auch dieser ist in seiner Beschaffenheit landschaftlich wirklich beeindruckend. Ca. 9 km und 700 hm weiter erreichen wir die Schutzhütte Gen. A. Papa unterhalb vom Pasubio.
Heute war eine relativ entspannte Etappe angesagt. Nach einem ausgiebigen Frühstück rollten wir durch Obstplantagen nach Süden zum Einstieg des Kaiserjägerweges. Nach ca. 800 hm und einer sehr schönen aussichtsreichen Strecke erreichten wir den höchsten Punkt ca. 1300 m. Von hier dann scharf links am Hinweisschild zur Einkehrhütte Malga Belem die wir auf einem sehr schön hergerichteten Schotterweg nach ca. 200 hm erreichten, leider gab es nur Brotzeiten.
Nach kurzer Einkehr weiter nach Bertoldi, Carbonare runter auf 1100 m und wieder hoch über San Sebastiano zu Passo Somo auf 1350 m. In der Pizzeria Passo Somo war jetzt Mittagspause, sehr zu empfehlen und durchgehende Küche.
Nach ausgiebiger Mahlzeit begann auch sogleich direkt gegenüber die Einfahrt zum Rifugio Stella Italia. Nach 200 hm erreichten wir unser heutiges Etappenziel.
Nach kurzer Einkehr weiter nach Bertoldi, Carbonare runter auf 1100 m und wieder hoch über San Sebastiano zu Passo Somo auf 1350 m. In der Pizzeria Passo Somo war jetzt Mittagspause, sehr zu empfehlen und durchgehende Küche.
Nach ausgiebiger Mahlzeit begann auch sogleich direkt gegenüber die Einfahrt zum Rifugio Stella Italia. Nach 200 hm erreichten wir unser heutiges Etappenziel.
Etappe über den Manghenpass nach Caldonazzo
Heute führte uns die Route über den imposanten Manghenpass nach Caldonazzo. Mit einem Gesamtanstieg von rund 1500 Hm und einer Streckenlänge von 105 km stand ein langer, anspruchsvoller Tag bevor – doch immerhin erwarteten uns auch 45 km bergab.
Von Canazei starteten wir über Rad- und gut ausgebaute Forstwege, dem Fassatal folgend, bis nach Molina. Die Strecke verlief meist leicht bergab und ließ sich angenehm fahren. Nach etwa 20 km in Moena wurde Robbi stutzig: hatten wir eigentlich unsere Ausweise beim Auschecken erhalten? Natürlich nicht. Es folgten endlose Telefonate auf Englisch und Italienisch, doch am Ende klärte sich alles: die Dokumente wurden eingescannt, per E-Mail an das nächste Hotel weitergeleitet – und eine Woche später waren die Pässe wieder sicher zu Hause.
Dieser kleine Zwischenfall kostete uns 45 Minuten – bei mittlerweile über 30 °C eine zusätzliche Herausforderung. Auf dem weiteren Weg nach Molina fielen uns riesige Flächen umgestürzter Bäume auf, Überbleibsel des letzten Herbststurms. Der Aufstieg zum Manghenpass war dadurch fast komplett baumfrei, und die Sonne brannte ungehindert auf uns herab – extrem heiß und kräftezehrend.
Nach über 50 km entschieden wir uns, in einer Hütte unterhalb des Passes eine Mittagsrast einzulegen, bevor wir die letzten Höhenmeter zum eigentlichen Pass in Angriff nahmen. Oben angekommen, folgte eine traumhafte Abfahrt: 20 km, 400 m Gefälle auf rund 1600 Hm – ein echter Genuss für die Beine nach den Strapazen des Tages.
Von Telve bis nach Caldonazzo waren es noch rund 20 km leicht ansteigend, bis wir schließlich unsere heutige Unterkunft, das Hotel alla Torre, erreichten. Erschöpft, verschwitzt und voller Eindrücke blickten wir zurück auf eine weitere unvergessliche Etappe unseres Alpencross-Abenteuers.
Heute führte uns die Route über den imposanten Manghenpass nach Caldonazzo. Mit einem Gesamtanstieg von rund 1500 Hm und einer Streckenlänge von 105 km stand ein langer, anspruchsvoller Tag bevor – doch immerhin erwarteten uns auch 45 km bergab.
Von Canazei starteten wir über Rad- und gut ausgebaute Forstwege, dem Fassatal folgend, bis nach Molina. Die Strecke verlief meist leicht bergab und ließ sich angenehm fahren. Nach etwa 20 km in Moena wurde Robbi stutzig: hatten wir eigentlich unsere Ausweise beim Auschecken erhalten? Natürlich nicht. Es folgten endlose Telefonate auf Englisch und Italienisch, doch am Ende klärte sich alles: die Dokumente wurden eingescannt, per E-Mail an das nächste Hotel weitergeleitet – und eine Woche später waren die Pässe wieder sicher zu Hause.
Dieser kleine Zwischenfall kostete uns 45 Minuten – bei mittlerweile über 30 °C eine zusätzliche Herausforderung. Auf dem weiteren Weg nach Molina fielen uns riesige Flächen umgestürzter Bäume auf, Überbleibsel des letzten Herbststurms. Der Aufstieg zum Manghenpass war dadurch fast komplett baumfrei, und die Sonne brannte ungehindert auf uns herab – extrem heiß und kräftezehrend.
Nach über 50 km entschieden wir uns, in einer Hütte unterhalb des Passes eine Mittagsrast einzulegen, bevor wir die letzten Höhenmeter zum eigentlichen Pass in Angriff nahmen. Oben angekommen, folgte eine traumhafte Abfahrt: 20 km, 400 m Gefälle auf rund 1600 Hm – ein echter Genuss für die Beine nach den Strapazen des Tages.
Von Telve bis nach Caldonazzo waren es noch rund 20 km leicht ansteigend, bis wir schließlich unsere heutige Unterkunft, das Hotel alla Torre, erreichten. Erschöpft, verschwitzt und voller Eindrücke blickten wir zurück auf eine weitere unvergessliche Etappe unseres Alpencross-Abenteuers.
Leider begann der Tag erst um 7:30 Uhr mit Frühstück, doch die bevorstehende Etappe versprach ein echtes Dolomiten-Abenteuer zu werden. Von der Pederühütte starteten wir durch die beeindruckende Fanes, hinunter nach Corvara, über das Grödner Joch, weiter nach Wolkenstein, vorbei an der Zallinger Hütte auf die Seiser Alm und schließlich ins Ziel nach Canazei.
Die ersten 10 Kilometer forderten uns direkt: rund 550 hm standen auf dem Programm. Die ersten 300 hm führten steil durch enge Kehren auf einem Schotterweg, bevor das Gelände etwas nachließ. Kurzzeitig konnten wir an der Faneshütte Wasser auffüllen, bevor der letzte steile Abschnitt hinauf zum Limosee unsere Beine nochmals brennen ließ.
Die anschließende Abfahrt teilte sich später in zwei Richtungen: Cortina oder St. Casian. Wir folgten dem Trail nach Canazei. Aus der schottrigen Forststraße wurde ein zunehmend technischer Pfad, der schließlich in einen nicht mehr fahrbaren Klettersteig überging. Nach etwa 300 hm konnte das Gelände wieder fahrbar bewältigt werden – der Abstieg kostete allerdings viel Zeit und Konzentration.
Weiter ging es zügig nach St. Casian und schließlich nach Corvara, wo die obligatorische Mittagspause anstand. Der große Zeitverlust machte eine strategische Entscheidung nötig: Besuch der Seiser Alm oder direkter Weg nach Canazei? Wir entschieden uns für Letzteres und wählten den imposanten Pass Pordoi.
Nach dem Ortsausgang von Corvara führten einige Serpentinen und 250 hm zu einer grandiosen Aussicht auf die Dolomiten. Nach dem Golfplatz Alta Badia zweigte ein Forstweg rechts Richtung Pralongia ab. Vorbei an der Negerhütte und auf 1938 m an der Grenze zwischen Südtirol und Belluno Veneto, beim Pass Incisa, führte uns ein schöner Trail südwestlich direkt zum Pass Campolongo.
Ab hier folgten wir der Straße über Arraba und bewältigten 33 Kehren auf den Pass Pordoi auf 2175 m – ein wunderschöner Straßenpass, wenn auch die Motorradfahrer das Erlebnis ein wenig störten.
Vom Pass aus standen uns noch 700 hm Abfahrt bevor, bis wir erschöpft, aber glücklich, unsere Unterkunft in Canazei erreichten – ein Tag voller Dolomiten-Abenteuer, technischer Trails und unvergesslicher Ausblicke.
Die ersten 10 Kilometer forderten uns direkt: rund 550 hm standen auf dem Programm. Die ersten 300 hm führten steil durch enge Kehren auf einem Schotterweg, bevor das Gelände etwas nachließ. Kurzzeitig konnten wir an der Faneshütte Wasser auffüllen, bevor der letzte steile Abschnitt hinauf zum Limosee unsere Beine nochmals brennen ließ.
Die anschließende Abfahrt teilte sich später in zwei Richtungen: Cortina oder St. Casian. Wir folgten dem Trail nach Canazei. Aus der schottrigen Forststraße wurde ein zunehmend technischer Pfad, der schließlich in einen nicht mehr fahrbaren Klettersteig überging. Nach etwa 300 hm konnte das Gelände wieder fahrbar bewältigt werden – der Abstieg kostete allerdings viel Zeit und Konzentration.
Weiter ging es zügig nach St. Casian und schließlich nach Corvara, wo die obligatorische Mittagspause anstand. Der große Zeitverlust machte eine strategische Entscheidung nötig: Besuch der Seiser Alm oder direkter Weg nach Canazei? Wir entschieden uns für Letzteres und wählten den imposanten Pass Pordoi.
Nach dem Ortsausgang von Corvara führten einige Serpentinen und 250 hm zu einer grandiosen Aussicht auf die Dolomiten. Nach dem Golfplatz Alta Badia zweigte ein Forstweg rechts Richtung Pralongia ab. Vorbei an der Negerhütte und auf 1938 m an der Grenze zwischen Südtirol und Belluno Veneto, beim Pass Incisa, führte uns ein schöner Trail südwestlich direkt zum Pass Campolongo.
Ab hier folgten wir der Straße über Arraba und bewältigten 33 Kehren auf den Pass Pordoi auf 2175 m – ein wunderschöner Straßenpass, wenn auch die Motorradfahrer das Erlebnis ein wenig störten.
Vom Pass aus standen uns noch 700 hm Abfahrt bevor, bis wir erschöpft, aber glücklich, unsere Unterkunft in Canazei erreichten – ein Tag voller Dolomiten-Abenteuer, technischer Trails und unvergesslicher Ausblicke.
Heute wartete die wohl anspruchsvollste Etappe unseres Alpencrosses: der Übergang über den Alpenhauptkamm. Start im Windbachtal, dann hinauf zum Krimmler Tauernpass – das Abenteuer begann bereits beim Frühstück: erst ab 7:00 Uhr serviert, und wir wussten, dass uns ein langer Tag bevorstand.
Vom Krimmler Tauernhaus ging es zunächst noch fahrend bis auf 1950 m. Doch ab diesem Punkt wurde aus Radeln Schieben, Tragen und Kampf gegen die Steigung – der Pass auf knapp 2600 m ließ keine Gnade zu. Im oberen Drittel lagen noch Schneefelder, Überbleibsel des vergangenen Winters. Vorsichtig querten wir sie, spürten jeden Tritt im nassen Schnee, doch das war nur die Ruhe vor dem Sturm.
Gegen 11:00 Uhr brach er über uns herein: heftiger Regen und Hagel peitschten auf uns ein, als hätte das Gebirge selbst seinen Zorn entfesselt. In Sekundenschnelle waren wir durchnässt, Zähne klapperten, Reifen rutschten auf dem nassen Untergrund. Doch der Spuk war zum Glück kurz, und wir konnten aufatmen, ein paar Gipfelfotos schießen und weiter ins Ahrntal rollen.
Fahren war bis auf 1900 m weiterhin unmöglich – breite Abflussrinnen im scharfkantigen Granit machten jeden Versuch zum Risiko. Schieben war angesagt, begleitet von stetigem Nieselregen, der in unsere Kleidung kroch und jede Muskelfaser herausforderte. In der Tauernhütte legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Sabine überzeugte den Wirt, uns Nudeln zu kochen, ein kleiner Luxus für müde Alpenfahrer, bevor es weiterging.
Oberhalb der Hütte, parallel zum Tal, hatten wir endlich wieder Boden unter den Rädern – keine Schiebepassagen mehr. Ab Predoi flogen wir fast wie auf Schienen 30 km durch das Ahrntal nach Sand in Taufers, leicht bergab, durch Wälder und kleine Dörfer, bevor es nach Bruneck weiterging.
Von Bruneck nach St. Vigil warteten noch 20 km und 500 hm, und schließlich die letzten 10 km bei leichter Steigung mit weiteren 350 hm. Um 19:15 Uhr erreichten wir die Pederühütte, gerade noch rechtzeitig – die Küche schloss um 19:30 Uhr. Erschöpft, durchnässt, aber voller Stolz blickten wir auf einen Tag voller Herausforderungen, Schnee, Hagel und unvergesslicher Alpenpanoramen zurück. Ein echter Alpencross-Tag, den wir nie vergessen werden.
Vom Krimmler Tauernhaus ging es zunächst noch fahrend bis auf 1950 m. Doch ab diesem Punkt wurde aus Radeln Schieben, Tragen und Kampf gegen die Steigung – der Pass auf knapp 2600 m ließ keine Gnade zu. Im oberen Drittel lagen noch Schneefelder, Überbleibsel des vergangenen Winters. Vorsichtig querten wir sie, spürten jeden Tritt im nassen Schnee, doch das war nur die Ruhe vor dem Sturm.
Gegen 11:00 Uhr brach er über uns herein: heftiger Regen und Hagel peitschten auf uns ein, als hätte das Gebirge selbst seinen Zorn entfesselt. In Sekundenschnelle waren wir durchnässt, Zähne klapperten, Reifen rutschten auf dem nassen Untergrund. Doch der Spuk war zum Glück kurz, und wir konnten aufatmen, ein paar Gipfelfotos schießen und weiter ins Ahrntal rollen.
Fahren war bis auf 1900 m weiterhin unmöglich – breite Abflussrinnen im scharfkantigen Granit machten jeden Versuch zum Risiko. Schieben war angesagt, begleitet von stetigem Nieselregen, der in unsere Kleidung kroch und jede Muskelfaser herausforderte. In der Tauernhütte legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Sabine überzeugte den Wirt, uns Nudeln zu kochen, ein kleiner Luxus für müde Alpenfahrer, bevor es weiterging.
Oberhalb der Hütte, parallel zum Tal, hatten wir endlich wieder Boden unter den Rädern – keine Schiebepassagen mehr. Ab Predoi flogen wir fast wie auf Schienen 30 km durch das Ahrntal nach Sand in Taufers, leicht bergab, durch Wälder und kleine Dörfer, bevor es nach Bruneck weiterging.
Von Bruneck nach St. Vigil warteten noch 20 km und 500 hm, und schließlich die letzten 10 km bei leichter Steigung mit weiteren 350 hm. Um 19:15 Uhr erreichten wir die Pederühütte, gerade noch rechtzeitig – die Küche schloss um 19:30 Uhr. Erschöpft, durchnässt, aber voller Stolz blickten wir auf einen Tag voller Herausforderungen, Schnee, Hagel und unvergesslicher Alpenpanoramen zurück. Ein echter Alpencross-Tag, den wir nie vergessen werden.
Frühstück um 7:00 Uhr, Start um 8:00 Uhr – bereit für die nächste Etappe unseres Alpencross-Abenteuers. Heute lautete unser Ziel das Krimmler Tauernhaus. Auf gut ausgebauten Radwegen legten wir rund 60 Kilometer zurück, vorbei an Uttendorf, Bamberg und Neukirchen am Großvenediger, bis wir schließlich Krimml erreichten. Kurz vor der Mautstraße zum Gerlospass gönnten wir uns eine kleine Pause in einer Pizzeria, um neue Kräfte für den bevorstehenden Aufstieg zu tanken. Der Weg führte uns vorbei an den imposanten Krimmler Wasserfällen und durch einen 300 Meter langen, unbeleuchteten Tunnel – ein kurzer, aber spannender Abschnitt, der uns auf die alpine Herausforderung einstimmte. Danach ging es weitere 15 Kilometer durch das Krimmler Achental hinauf zum Tauernhaus, unserer heutigen Übernachtungsstätte. Vor Ort mussten wir feststellen, dass nur noch Lagerplätze frei waren – kein Luxus, dafür echtes Alpencross-Feeling. Müdigkeit und Stolz mischten sich, während wir uns auf die nächste Etappe vorbereiteten.
Start war um 13:20 Uhr in Bischofswiesen, bereit für die erste Etappe unseres Alpencross-Abenteuers. Ursprünglich hatten wir 140 Kilometer und 1700 Höhenmeter auf dem Plan – ein richtig ordentliches Stück Alpen. Um die Kräfte besser einzuteilen, entschieden wir uns, zunächst nur einen halben Tag für einen Teil der Route zu nutzen.
Bei bestem Wetter und idealen Radltemperaturen ging es los Richtung Ramsau, vorbei am glitzernden Hintersee – eine perfekte Einstimmung auf die bevorstehenden Anstiege. Nach rund 50 Minuten begann der steile Aufstieg zum Hirschbichl. Hier erwartete uns nicht nur ein körperlicher Test, sondern auch die Grenze zu Österreich – ein kleines, feierliches Highlight unseres Tages.
Die Abfahrt nach Weißbach im Pinzgau belohnte uns für die Mühen des Anstiegs. Über gut ausgebaute Radwege rollten wir weiter durch Saalfelden, entlang der herrlichen Seenlandschaften von Zell am See, bis wir schließlich Piesendorf erreichten. Dort wartete die Pension Mayerhofer auf uns – ein willkommener Stopp, um Kräfte zu sammeln und sich auf die nächsten Etappen unseres Alpencross-Abenteuers vorzubereiten.
Bei bestem Wetter und idealen Radltemperaturen ging es los Richtung Ramsau, vorbei am glitzernden Hintersee – eine perfekte Einstimmung auf die bevorstehenden Anstiege. Nach rund 50 Minuten begann der steile Aufstieg zum Hirschbichl. Hier erwartete uns nicht nur ein körperlicher Test, sondern auch die Grenze zu Österreich – ein kleines, feierliches Highlight unseres Tages.
Die Abfahrt nach Weißbach im Pinzgau belohnte uns für die Mühen des Anstiegs. Über gut ausgebaute Radwege rollten wir weiter durch Saalfelden, entlang der herrlichen Seenlandschaften von Zell am See, bis wir schließlich Piesendorf erreichten. Dort wartete die Pension Mayerhofer auf uns – ein willkommener Stopp, um Kräfte zu sammeln und sich auf die nächsten Etappen unseres Alpencross-Abenteuers vorzubereiten.
Kählingerhaus - Funtenseetauern - Ebenhorn - Schwarzsee - Grünsee - Saugasse - Königssee
Diese Variante ist um einiges zeitraubender als die Normalroute. Normalerweise ist bei dieser Tour der Abstieg über den Sagerettsteig eingeplant. Der letzte Winter war jedoch so schneereich das der Schneebruch diesen Steig unbegehbar machte. Es blieb uns also nichts anderes übrig wieder über die Saugasse ins Tal sowie zum Schiff zu gelangen.
Diese Variante ist um einiges zeitraubender als die Normalroute. Normalerweise ist bei dieser Tour der Abstieg über den Sagerettsteig eingeplant. Der letzte Winter war jedoch so schneereich das der Schneebruch diesen Steig unbegehbar machte. Es blieb uns also nichts anderes übrig wieder über die Saugasse ins Tal sowie zum Schiff zu gelangen.
Eine lange Zweitagesskitour. Mit dem Schiff über den Königssee nach St. Bartholomea und weiter am rechten Ufer entlang über die Saugasse zum Kährlinger Haus.
Vom Krimmler Tauernhaus zur Roßkarscharte
Der Abholdienst des Krimmler Tauernhauses setzte uns heute ein zeitliches Limit. 17.00 Uhr war die späteste Abholung vom Tunnelausgang oberhalb der Krimmler Wasserfälle. Also Start 8.00 Uhr ins Rainbachtal zur Rainbachscharte.
Der Abholdienst des Krimmler Tauernhauses setzte uns heute ein zeitliches Limit. 17.00 Uhr war die späteste Abholung vom Tunnelausgang oberhalb der Krimmler Wasserfälle. Also Start 8.00 Uhr ins Rainbachtal zur Rainbachscharte.
Vom Krimmler Tauernhaus zum Klockerkarkopf
Frühstück 7.30 Uhr, Start 8.30 Uhr. Heute war eine Tour ins Windbachtal geplant. Wie um diese Jahreszeit üblich morgens eisig, Mittag Firn also Harsch- bzw. Steigeisen sind von Vorteil.
Zwei Kilometer durch das Krimmler Tauerntal und dann rechts ins Windbachtal aufsteigend. An dessen Ende befindet sich der Krimmler Tauernpass. Wir jedoch wenden uns unterhalb des Passes nach Osten und besteigen den Klockerkarkopf.
Frühstück 7.30 Uhr, Start 8.30 Uhr. Heute war eine Tour ins Windbachtal geplant. Wie um diese Jahreszeit üblich morgens eisig, Mittag Firn also Harsch- bzw. Steigeisen sind von Vorteil.
Zwei Kilometer durch das Krimmler Tauerntal und dann rechts ins Windbachtal aufsteigend. An dessen Ende befindet sich der Krimmler Tauernpass. Wir jedoch wenden uns unterhalb des Passes nach Osten und besteigen den Klockerkarkopf.
Vom Krimmler Tauernhaus zum Rainbachsee – Scharte
6.00 Uhr Start in Berchtesgaden und zwei Stunden Autofahrt nach Krimml.
Ab der Pension des Krimmler Tauernhauses geht es 9.00 Uhr erst einmal mit dem Hüttentaxi zum oberen Teil der Krimmler Wasserfälle. Hier übernimmt dann eine umgebaute Pistenraupe mit Kabinenaufsatz den Transport über den schneebedeckten Weg bis zum Krimmler Tauernhaus. Ankunft 10 Uhr.
Bezug der Quartiere und Abmarsch 10.30 Uhr.
Eine längere Tour war durch den fortgeschrittenen Tagesgang nicht mehr möglich, also entschieden wir uns für den Rainbachsee unterhalb der Rainbachscharte. Das sollte vorerst reichen.
Trotz der fortgeschrittenen Tageszeit und einer südlichen Ausrichtung hatten wir erstaunlicherweise ausgezeichnete Firnbedingungen bis ins Rainbachtal.
6.00 Uhr Start in Berchtesgaden und zwei Stunden Autofahrt nach Krimml.
Ab der Pension des Krimmler Tauernhauses geht es 9.00 Uhr erst einmal mit dem Hüttentaxi zum oberen Teil der Krimmler Wasserfälle. Hier übernimmt dann eine umgebaute Pistenraupe mit Kabinenaufsatz den Transport über den schneebedeckten Weg bis zum Krimmler Tauernhaus. Ankunft 10 Uhr.
Bezug der Quartiere und Abmarsch 10.30 Uhr.
Eine längere Tour war durch den fortgeschrittenen Tagesgang nicht mehr möglich, also entschieden wir uns für den Rainbachsee unterhalb der Rainbachscharte. Das sollte vorerst reichen.
Trotz der fortgeschrittenen Tageszeit und einer südlichen Ausrichtung hatten wir erstaunlicherweise ausgezeichnete Firnbedingungen bis ins Rainbachtal.
Vom Crocedomini zum Gardasee
Der letzte Tag meiner Tour begann wie erhofft – mit strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht. Noch einmal sollten Beine und Geist gefordert werden, bevor es endgültig Richtung Gardasee ging.
Von Breno auf etwa 450 Metern Höhe startete ich früh in die Etappe. Der Weg führte mich auf einer asphaltierten, aber schmalen Bergstraße hinauf zum Passo Crocedomini, einem der landschaftlich eindrucksvollsten Pässe in der Region. Die rund 25 Kilometer Aufstieg zogen sich, denn es galt fast 1.500 Höhenmeter zu überwinden – doch die Ausblicke, das Spiel von Licht und Schatten in den Tälern und die frische Morgenluft machten jede Kurve lohnenswert.
Zur Mittagszeit dann die wohlverdiente Einkehr im Rifugio Bazena, kurz unterhalb des Passes – eine der wenigen Gelegenheiten zur Rast auf dieser Strecke. Bei gutem Essen und einer kurzen Pause ließ sich der letzte Abschnitt des Anstiegs – noch etwa 100 Höhenmeter bis zum Pass – gut bewältigen.
Leider wurde die Idylle auf der Passstraße durch zahlreiche Motorradfahrer getrübt – darunter auch einige, die es zu sportlich angingen. Hinter mir kam es zu einem Unfall, bei dem sogar ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Glück im Unglück: Ich war zum Zeitpunkt des Geschehens bereits außer Reichweite.
Am Passo Crocedomini auf rund 1.950 Metern eröffnete sich ein weiter Blick in die südlichen Alpen – und vor mir lagen nun satte 35 Kilometer Abfahrt und rund 1.400 Höhenmeter hinunter zum Lago d’Idro. Ein grandioser Downhill durch enge Kurven, vorbei an steilen Hängen und durch kleine Bergdörfer.
Die Strecke führte mich weiter nordwärts nach Storo, doch kurz bevor das Tal wieder anstieg, zog ein Gewitter auf. Heftiger Regen setzte ein – wie aus dem Nichts. Glücklicherweise war ein kleines Café in der Nähe, in dem ich mich unterstellen konnte. Nach etwa einer Stunde war der Spuk vorbei, die Sonne kam zurück und die Straße dampfte vor sich hin – ein typisches Nachmittagsbild in den Bergen.
Der letzte Aufstieg des Tages wartete: 400 Höhenmeter in engen Serpentinen, bis zur Einfahrt zum Tremalzo. Dann wurde das Gelände sanfter, und es ging mit leichtem Gefälle weiter in Richtung Ledrosee. Noch ein letzter Schub Energie – und schließlich öffnete sich vor mir der Blick in den „heißen Kessel“ des Gardasees.
Die Abfahrt nach Riva del Garda war emotional: Nach all den Tagen, Pässen, Höhen und Tiefen – das Ziel war erreicht. Doch das Glück wurde etwas getrübt durch die schwierige Quartiersuche. In Riva war alles ausgebucht, in Torbole fand ich schließlich noch einen Platz auf dem Campingplatz – ein würdiger, wenn auch einfacher Abschluss.
Der letzte Tag meiner Tour begann wie erhofft – mit strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht. Noch einmal sollten Beine und Geist gefordert werden, bevor es endgültig Richtung Gardasee ging.
Von Breno auf etwa 450 Metern Höhe startete ich früh in die Etappe. Der Weg führte mich auf einer asphaltierten, aber schmalen Bergstraße hinauf zum Passo Crocedomini, einem der landschaftlich eindrucksvollsten Pässe in der Region. Die rund 25 Kilometer Aufstieg zogen sich, denn es galt fast 1.500 Höhenmeter zu überwinden – doch die Ausblicke, das Spiel von Licht und Schatten in den Tälern und die frische Morgenluft machten jede Kurve lohnenswert.
Zur Mittagszeit dann die wohlverdiente Einkehr im Rifugio Bazena, kurz unterhalb des Passes – eine der wenigen Gelegenheiten zur Rast auf dieser Strecke. Bei gutem Essen und einer kurzen Pause ließ sich der letzte Abschnitt des Anstiegs – noch etwa 100 Höhenmeter bis zum Pass – gut bewältigen.
Leider wurde die Idylle auf der Passstraße durch zahlreiche Motorradfahrer getrübt – darunter auch einige, die es zu sportlich angingen. Hinter mir kam es zu einem Unfall, bei dem sogar ein Rettungshubschrauber zum Einsatz kam. Glück im Unglück: Ich war zum Zeitpunkt des Geschehens bereits außer Reichweite.
Am Passo Crocedomini auf rund 1.950 Metern eröffnete sich ein weiter Blick in die südlichen Alpen – und vor mir lagen nun satte 35 Kilometer Abfahrt und rund 1.400 Höhenmeter hinunter zum Lago d’Idro. Ein grandioser Downhill durch enge Kurven, vorbei an steilen Hängen und durch kleine Bergdörfer.
Die Strecke führte mich weiter nordwärts nach Storo, doch kurz bevor das Tal wieder anstieg, zog ein Gewitter auf. Heftiger Regen setzte ein – wie aus dem Nichts. Glücklicherweise war ein kleines Café in der Nähe, in dem ich mich unterstellen konnte. Nach etwa einer Stunde war der Spuk vorbei, die Sonne kam zurück und die Straße dampfte vor sich hin – ein typisches Nachmittagsbild in den Bergen.
Der letzte Aufstieg des Tages wartete: 400 Höhenmeter in engen Serpentinen, bis zur Einfahrt zum Tremalzo. Dann wurde das Gelände sanfter, und es ging mit leichtem Gefälle weiter in Richtung Ledrosee. Noch ein letzter Schub Energie – und schließlich öffnete sich vor mir der Blick in den „heißen Kessel“ des Gardasees.
Die Abfahrt nach Riva del Garda war emotional: Nach all den Tagen, Pässen, Höhen und Tiefen – das Ziel war erreicht. Doch das Glück wurde etwas getrübt durch die schwierige Quartiersuche. In Riva war alles ausgebucht, in Torbole fand ich schließlich noch einen Platz auf dem Campingplatz – ein würdiger, wenn auch einfacher Abschluss.
Über den Passo del Mortirolo nach Breno
Heute zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel, klare Sicht – perfekte Bedingungen, um die nächste Etappe von Grosio nach Breno anzugehen.
Schon früh am Morgen war spürbar, dass es heute nicht nur eine landschaftlich reizvolle, sondern auch eine sportlich fordernde Etappe werden würde. Die Straße hinauf zum Passo del Mortirolo ist berüchtigt – nicht umsonst zählt dieser Anstieg zu den legendären Abschnitten des Giro d’Italia. Dementsprechend war ich nicht allein unterwegs: Zahlreiche Rennradfahrer schlängelten sich mit mir den Berg hinauf – jeder in seinem eigenen Rhythmus, aber alle mit demselben Ziel.
Der Aufstieg selbst hatte es in sich: 14 Kilometer, dabei über 1.130 Höhenmeter – stetig bergauf, aber nie eintönig. Immer wieder öffnete sich der Blick ins Tal, das in der Morgensonne golden leuchtete. Der Asphalt war in gutem Zustand, die Straße ruhig – nur das gleichmäßige Surren der Reifen und das Atmen der Mitfahrer begleiteten mich.
Immer wieder tauchten kleine Unterkünfte und Gasthäuser am Wegesrand auf – Hinweise darauf, dass diese Route nicht nur bei Profis beliebt ist, sondern auch bei Genussradlern, die es etwas gemächlicher angehen lassen.
Oben am Passo del Mortirolo, auf etwa 1.852 Metern, dann das obligatorische Gipfelfoto – ein kurzer Moment des Stolzes, bevor es auch schon wieder weiterging. Direkt hinter dem Pass entdeckte ich eine urige Bauernwirtschaft – genau das Richtige nach dem Anstieg. Ordentliche Portionen, hausgemacht und mit viel Liebe serviert. Eine Rast, die Körper und Geist gleichermaßen guttat.
Frisch gestärkt folgte anschließend die Abfahrt, die sich als lange Reise durch das Tal entpuppte: Über Monno, Edolo und Rino ging es durch wechselnde Landschaften – mal schroffe Felsen, mal grüne Wiesen, mal kleine Orte – stetig bergab bis nach Breno auf gerade einmal 400 Meter.
Eine Strecke von fast 50 Kilometern – gefühlt endlos, aber nie langweilig. Es war eine dieser Abfahrten, bei der man einfach rollen lässt, den Fahrtwind genießt und die vergangenen Höhenmeter langsam Revue passieren lässt.
In Breno angekommen, endete der Tag mit einem zufriedenen Blick zurück: auf eine sportliche Herausforderung, beeindruckende Landschaften und diese ganz besondere Mischung aus Anstrengung und Erfüllung, die man nur auf solchen Touren erlebt.
Heute zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel, klare Sicht – perfekte Bedingungen, um die nächste Etappe von Grosio nach Breno anzugehen.
Schon früh am Morgen war spürbar, dass es heute nicht nur eine landschaftlich reizvolle, sondern auch eine sportlich fordernde Etappe werden würde. Die Straße hinauf zum Passo del Mortirolo ist berüchtigt – nicht umsonst zählt dieser Anstieg zu den legendären Abschnitten des Giro d’Italia. Dementsprechend war ich nicht allein unterwegs: Zahlreiche Rennradfahrer schlängelten sich mit mir den Berg hinauf – jeder in seinem eigenen Rhythmus, aber alle mit demselben Ziel.
Der Aufstieg selbst hatte es in sich: 14 Kilometer, dabei über 1.130 Höhenmeter – stetig bergauf, aber nie eintönig. Immer wieder öffnete sich der Blick ins Tal, das in der Morgensonne golden leuchtete. Der Asphalt war in gutem Zustand, die Straße ruhig – nur das gleichmäßige Surren der Reifen und das Atmen der Mitfahrer begleiteten mich.
Immer wieder tauchten kleine Unterkünfte und Gasthäuser am Wegesrand auf – Hinweise darauf, dass diese Route nicht nur bei Profis beliebt ist, sondern auch bei Genussradlern, die es etwas gemächlicher angehen lassen.
Oben am Passo del Mortirolo, auf etwa 1.852 Metern, dann das obligatorische Gipfelfoto – ein kurzer Moment des Stolzes, bevor es auch schon wieder weiterging. Direkt hinter dem Pass entdeckte ich eine urige Bauernwirtschaft – genau das Richtige nach dem Anstieg. Ordentliche Portionen, hausgemacht und mit viel Liebe serviert. Eine Rast, die Körper und Geist gleichermaßen guttat.
Frisch gestärkt folgte anschließend die Abfahrt, die sich als lange Reise durch das Tal entpuppte: Über Monno, Edolo und Rino ging es durch wechselnde Landschaften – mal schroffe Felsen, mal grüne Wiesen, mal kleine Orte – stetig bergab bis nach Breno auf gerade einmal 400 Meter.
Eine Strecke von fast 50 Kilometern – gefühlt endlos, aber nie langweilig. Es war eine dieser Abfahrten, bei der man einfach rollen lässt, den Fahrtwind genießt und die vergangenen Höhenmeter langsam Revue passieren lässt.
In Breno angekommen, endete der Tag mit einem zufriedenen Blick zurück: auf eine sportliche Herausforderung, beeindruckende Landschaften und diese ganz besondere Mischung aus Anstrengung und Erfüllung, die man nur auf solchen Touren erlebt.
Über das Val Viola und den Passo di Verva nach Grosio
Meine Nacht in Livigno verbrachte ich im Hotel Bernina, zentral gelegen und vollkommen in Ordnung – kein Luxus, aber solide. Auch wenn der Ort mit seinen knapp 1.800 Metern Seehöhe mitten im Hochsommer liegt, zeigt sich die Natur hier noch zurückhaltend: Die Wiesen ringsum waren Anfang Juli noch braun und strohig, der satte Grünton des Sommers ließ noch auf sich warten.
Ich verließ Livigno am Morgen und folgte zunächst der Archi in südlicher Richtung, bevor ich auf eine schmale, wenig befahrene Straße zum Passo Eira abbog. Der Anstieg war angenehm zu fahren – etwa 400 Höhenmeter, kaum Verkehr, dafür schöne Blicke auf die umliegenden Berge.
Oben am Pass gabelt sich die Route: Rechts nach Bormio über Arnoga, links ins Val Viola – ich entschied mich für die landschaftlich reizvollere Variante durchs Val Viola, ein Tal, das bisher weitgehend unberührt und still wirkte.
Der Weg verlief in leichter Steigung, flankiert von blühenden Almwiesen, Lärchen und felsigen Hängen. Doch schon nach der ersten Alm dann der erste Wermutstropfen: Links vom Weg lagen große Bauteile – augenscheinlich für eine neue Lifttrasse. Und weiter oben am Grat stand bereits eine erste Liftstütze. Das idyllische Tal wird wohl bald ein weiteres Opfer des Skitourismus. Schade – denn genau dieser stille Charakter machte den Reiz aus. Andererseits: Wenn man sieht, wie mühsam die Arbeit der Bergbauern hier oben ist, fällt es schwer, pauschal zu urteilen.
Ein ganz besonderes Erlebnis war die Begegnung mit einer Reisefamilie mit drei Pferden. Ihr Ziel: vom Bodensee zum Gardasee. Die Kinder ritten, die Mutter lief zu Fuß, der Vater begleitete sie auf dem Mountainbike – eine ungewöhnliche, aber sehr inspirierende Art, die Alpen zu erleben.
Das Val Viola selbst war größtenteils gut fahrbar, bis auf den finalen Anstieg zum Passo Val Viola auf 2.614 Metern, der dann doch noch einmal schiebend bewältigt werden musste. Nach einer kurzen Abfahrt folgte ein weiterer, knackiger Anstieg – dann öffnete sich der Blick und die rasante Abfahrt nach Arnoga begann. Auf etwa 1.800 Metern angekommen, begann direkt der nächste Anstieg ins Val Verva.
Zur Mittagszeit kündigte ein Schild an, dass es nur noch 2,5 Kilometer bis zur Rifugio Falk seien – ein verheißungsvoller Hinweis. Und tatsächlich: Die Portionen waren gewaltig, das Essen hervorragend. Die Rifugio ist sehr zu empfehlen – eine kraftvolle Stärkung vor dem letzten Aufstieg.
Nach der Pause dauerte es noch etwa 15 Minuten bis zum Passo di Verva, bevor mich eine letzte, spektakuläre Abfahrt erwartete: 17 Kilometer, 1.700 Höhenmeter – und eine wunderschöne Fahrt ins Tal hinunter nach Grosio im Veltlin.
Dort bezog ich mein Quartier im Hotel Sassella – allerdings stellte sich schnell heraus, dass Preis und Leistung hier nicht zusammenpassten. Für kommende Touren: Unbedingt Alternativen prüfen, es gibt bestimmt bessere Optionen im Ort.
Meine Nacht in Livigno verbrachte ich im Hotel Bernina, zentral gelegen und vollkommen in Ordnung – kein Luxus, aber solide. Auch wenn der Ort mit seinen knapp 1.800 Metern Seehöhe mitten im Hochsommer liegt, zeigt sich die Natur hier noch zurückhaltend: Die Wiesen ringsum waren Anfang Juli noch braun und strohig, der satte Grünton des Sommers ließ noch auf sich warten.
Ich verließ Livigno am Morgen und folgte zunächst der Archi in südlicher Richtung, bevor ich auf eine schmale, wenig befahrene Straße zum Passo Eira abbog. Der Anstieg war angenehm zu fahren – etwa 400 Höhenmeter, kaum Verkehr, dafür schöne Blicke auf die umliegenden Berge.
Oben am Pass gabelt sich die Route: Rechts nach Bormio über Arnoga, links ins Val Viola – ich entschied mich für die landschaftlich reizvollere Variante durchs Val Viola, ein Tal, das bisher weitgehend unberührt und still wirkte.
Der Weg verlief in leichter Steigung, flankiert von blühenden Almwiesen, Lärchen und felsigen Hängen. Doch schon nach der ersten Alm dann der erste Wermutstropfen: Links vom Weg lagen große Bauteile – augenscheinlich für eine neue Lifttrasse. Und weiter oben am Grat stand bereits eine erste Liftstütze. Das idyllische Tal wird wohl bald ein weiteres Opfer des Skitourismus. Schade – denn genau dieser stille Charakter machte den Reiz aus. Andererseits: Wenn man sieht, wie mühsam die Arbeit der Bergbauern hier oben ist, fällt es schwer, pauschal zu urteilen.
Ein ganz besonderes Erlebnis war die Begegnung mit einer Reisefamilie mit drei Pferden. Ihr Ziel: vom Bodensee zum Gardasee. Die Kinder ritten, die Mutter lief zu Fuß, der Vater begleitete sie auf dem Mountainbike – eine ungewöhnliche, aber sehr inspirierende Art, die Alpen zu erleben.
Das Val Viola selbst war größtenteils gut fahrbar, bis auf den finalen Anstieg zum Passo Val Viola auf 2.614 Metern, der dann doch noch einmal schiebend bewältigt werden musste. Nach einer kurzen Abfahrt folgte ein weiterer, knackiger Anstieg – dann öffnete sich der Blick und die rasante Abfahrt nach Arnoga begann. Auf etwa 1.800 Metern angekommen, begann direkt der nächste Anstieg ins Val Verva.
Zur Mittagszeit kündigte ein Schild an, dass es nur noch 2,5 Kilometer bis zur Rifugio Falk seien – ein verheißungsvoller Hinweis. Und tatsächlich: Die Portionen waren gewaltig, das Essen hervorragend. Die Rifugio ist sehr zu empfehlen – eine kraftvolle Stärkung vor dem letzten Aufstieg.
Nach der Pause dauerte es noch etwa 15 Minuten bis zum Passo di Verva, bevor mich eine letzte, spektakuläre Abfahrt erwartete: 17 Kilometer, 1.700 Höhenmeter – und eine wunderschöne Fahrt ins Tal hinunter nach Grosio im Veltlin.
Dort bezog ich mein Quartier im Hotel Sassella – allerdings stellte sich schnell heraus, dass Preis und Leistung hier nicht zusammenpassten. Für kommende Touren: Unbedingt Alternativen prüfen, es gibt bestimmt bessere Optionen im Ort.
Über das Stilfser Joch nach Livigno
In Prad am Stilfserjoch fand ich eine überraschend günstige und gemütliche Unterkunft direkt im Ortszentrum: das Eiscafé Ortler, eine Mischung aus Café, Pension und perfektem Ausgangspunkt für eine Etappe, die mir landschaftlich viel versprach – und nervlich einiges abverlangte.
Der erste Abschnitt führte mich über Gomagoi und Trafoi hinauf zum legendären Stilfser Joch – komplett auf Asphalt, was zunächst noch angenehm war. Doch ab Trafoi wurde es ernst: Hunderte Rennradfahrer, dazu Motorräder und eine schier endlose Kolonne an PKWs. Die Straße war lebendig, bunt – aber auch laut, eng und chaotisch. Wer hier nicht mental vorbereitet ist, der verliert schnell die Nerven. Doch mit etwas Geduld, gutem Tritt und einer Portion Gleichmut kämpft man sich langsam Kehre für Kehre nach oben.
Nach rund 1.900 Höhenmetern und je nach Kondition vier bis sechs Stunden war es endlich geschafft – Stilfser Joch, 2.757 Meter über dem Meer. Oben herrschte der übliche Rummel, fast wie auf einem Jahrmarkt – Bratwurststände, Selfie-Touristen, dröhnende Motoren. Ich ließ mich davon nicht beirren und rollte direkt bis zum Passende weiter, wo ich beim rechten der beiden italienischen Lokale einkehrte. Wie so oft: Nudeln, Wasser, ein Espresso – Standard, aber gut.
Nach einer knappen Stunde Rast ging es weiter – zunächst etwa 300 Höhenmeter hinab Richtung Umbrailpass. Doch direkt am Grenzübergang bog ich nach links auf einen schmalen Trail ab, der mich bald zu einer weiteren kleinen Scharte auf 2.772 m führte. Auch dieser Anstieg war ruppig, teils zu schieben, aber ruhig und ganz im Kontrast zum Trubel vom Vormittag.
Die Belohnung: eine lange Abfahrt, die sich wie eine kleine Ewigkeit anfühlte – über 6 Kilometer auf losem Untergrund hinunter zum still daliegenden Lago di Cancano. Hier wurde es ruhiger, weiter, wilder – ein völlig anderes Bild der Berge als noch am Vormittag.
Ich folgte der südlichen Uferseite des Sees in Richtung Westen und nahm schließlich den Alpisella-Pass in Angriff – den letzten Anstieg des Tages. Noch einmal forderten ca. 400 Höhenmeter auf den letzten 20 Kilometern bis nach Livigno meine Kraftreserven.
Doch dann war es geschafft: Livigno, lebhaft, hoch gelegen und umgeben von Bergen, empfing mich mit milder Abendsonne – ein würdiger Abschluss einer langen, landschaftlich großartigen und emotional aufgeladenen Etappe.
In Prad am Stilfserjoch fand ich eine überraschend günstige und gemütliche Unterkunft direkt im Ortszentrum: das Eiscafé Ortler, eine Mischung aus Café, Pension und perfektem Ausgangspunkt für eine Etappe, die mir landschaftlich viel versprach – und nervlich einiges abverlangte.
Der erste Abschnitt führte mich über Gomagoi und Trafoi hinauf zum legendären Stilfser Joch – komplett auf Asphalt, was zunächst noch angenehm war. Doch ab Trafoi wurde es ernst: Hunderte Rennradfahrer, dazu Motorräder und eine schier endlose Kolonne an PKWs. Die Straße war lebendig, bunt – aber auch laut, eng und chaotisch. Wer hier nicht mental vorbereitet ist, der verliert schnell die Nerven. Doch mit etwas Geduld, gutem Tritt und einer Portion Gleichmut kämpft man sich langsam Kehre für Kehre nach oben.
Nach rund 1.900 Höhenmetern und je nach Kondition vier bis sechs Stunden war es endlich geschafft – Stilfser Joch, 2.757 Meter über dem Meer. Oben herrschte der übliche Rummel, fast wie auf einem Jahrmarkt – Bratwurststände, Selfie-Touristen, dröhnende Motoren. Ich ließ mich davon nicht beirren und rollte direkt bis zum Passende weiter, wo ich beim rechten der beiden italienischen Lokale einkehrte. Wie so oft: Nudeln, Wasser, ein Espresso – Standard, aber gut.
Nach einer knappen Stunde Rast ging es weiter – zunächst etwa 300 Höhenmeter hinab Richtung Umbrailpass. Doch direkt am Grenzübergang bog ich nach links auf einen schmalen Trail ab, der mich bald zu einer weiteren kleinen Scharte auf 2.772 m führte. Auch dieser Anstieg war ruppig, teils zu schieben, aber ruhig und ganz im Kontrast zum Trubel vom Vormittag.
Die Belohnung: eine lange Abfahrt, die sich wie eine kleine Ewigkeit anfühlte – über 6 Kilometer auf losem Untergrund hinunter zum still daliegenden Lago di Cancano. Hier wurde es ruhiger, weiter, wilder – ein völlig anderes Bild der Berge als noch am Vormittag.
Ich folgte der südlichen Uferseite des Sees in Richtung Westen und nahm schließlich den Alpisella-Pass in Angriff – den letzten Anstieg des Tages. Noch einmal forderten ca. 400 Höhenmeter auf den letzten 20 Kilometern bis nach Livigno meine Kraftreserven.
Doch dann war es geschafft: Livigno, lebhaft, hoch gelegen und umgeben von Bergen, empfing mich mit milder Abendsonne – ein würdiger Abschluss einer langen, landschaftlich großartigen und emotional aufgeladenen Etappe.
Über das Eisjöchl ins Vinschgau
Der heutige Tag führte mich über einen der höchsten Übergänge der Region: das Eisjöchl, erreichbar über das abgeschiedene Lazinser Tal bei Pfelders.
Startpunkt war das gemütliche Hotel Bergland im kleinen, aber touristisch gut erschlossenen Ort Pfelders. Von dort ging es zunächst angenehm auf einem gut ausgebauten Forstweg, der mich etwa 4 Kilometer weit und 250 Höhenmeter hinauf zur idyllisch gelegenen Lazinser Alm (1.858 m) führte.
Ab der Alm jedoch begann der eigentliche Aufstieg – und mit ihm die Schiebe-, Trage- und an wenigen Stellen auch Fahrpassagen, die sich über knapp 1.100 Höhenmeter bis zum Joch ziehen sollten. Für diese Etappe sollte man unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen – es wird lang und schweißtreibend.
Seit Kurzem gibt es einen neuen Aufstiegsweg, der rechts von der Lazinser Alm abzweigt. Der alte Weg auf der linken Seite ist zwar noch nicht offiziell gesperrt, aber definitiv nicht mehr zu empfehlen: er ist nicht mehr gewartet, teilweise ausgesetzt, steinig, mit Steinschlaggefahr und sehr unangenehm zu gehen. Beide Routen treffen sich später wieder – ich entschied mich für den neuen Weg, der zwar stellenweise steil, aber breit und relativ sicher ist.
Je weiter man aufsteigt, desto mehr öffnet sich das Gelände. Oben angekommen erreicht man ein Schuttkar, das sich weit nach hinten zieht – hier sind einzelne fahrbare Abschnitte wieder möglich. Nach einer Weile tauchte dann die Stettiner Hütte am Horizont auf – ein willkommener Anblick nach mehreren Stunden Aufstieg.
Die Stettiner Hütte, 2014 durch eine Lawine komplett zerstört, wurde inzwischen wieder aufgebaut. Rund 50 Personen können hier inzwischen wieder übernachten. Ich legte eine kurze Rast ein – Nudeln, ein kühles Getränk, neue Kraft tanken.
Dann ging es weiter: das Eisjöchl, bei frischen 8 °C, lag nur wenige Minuten entfernt. Doch vor mir stand nun der wirklich fordernde Teil: vom Eisjöchl hinunter ins Vinschgau – ein Höhenunterschied von 2.300 Metern!
Die lange Abfahrt über teils groben Schotter, enge Kehren und später schnellere Forst- und Asphaltwege war eine echte Belastungsprobe für die Bremsen, aber auch ein echtes Highlight der Tour. Der Übergang vom alpinen Hochgebirge ins sonnige Tal des Vinschgaus war nicht nur landschaftlich eindrucksvoll – er markierte auch einen der technisch und konditionell spannendsten Abschnitte meiner Reise.
Der heutige Tag führte mich über einen der höchsten Übergänge der Region: das Eisjöchl, erreichbar über das abgeschiedene Lazinser Tal bei Pfelders.
Startpunkt war das gemütliche Hotel Bergland im kleinen, aber touristisch gut erschlossenen Ort Pfelders. Von dort ging es zunächst angenehm auf einem gut ausgebauten Forstweg, der mich etwa 4 Kilometer weit und 250 Höhenmeter hinauf zur idyllisch gelegenen Lazinser Alm (1.858 m) führte.
Ab der Alm jedoch begann der eigentliche Aufstieg – und mit ihm die Schiebe-, Trage- und an wenigen Stellen auch Fahrpassagen, die sich über knapp 1.100 Höhenmeter bis zum Joch ziehen sollten. Für diese Etappe sollte man unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen – es wird lang und schweißtreibend.
Seit Kurzem gibt es einen neuen Aufstiegsweg, der rechts von der Lazinser Alm abzweigt. Der alte Weg auf der linken Seite ist zwar noch nicht offiziell gesperrt, aber definitiv nicht mehr zu empfehlen: er ist nicht mehr gewartet, teilweise ausgesetzt, steinig, mit Steinschlaggefahr und sehr unangenehm zu gehen. Beide Routen treffen sich später wieder – ich entschied mich für den neuen Weg, der zwar stellenweise steil, aber breit und relativ sicher ist.
Je weiter man aufsteigt, desto mehr öffnet sich das Gelände. Oben angekommen erreicht man ein Schuttkar, das sich weit nach hinten zieht – hier sind einzelne fahrbare Abschnitte wieder möglich. Nach einer Weile tauchte dann die Stettiner Hütte am Horizont auf – ein willkommener Anblick nach mehreren Stunden Aufstieg.
Die Stettiner Hütte, 2014 durch eine Lawine komplett zerstört, wurde inzwischen wieder aufgebaut. Rund 50 Personen können hier inzwischen wieder übernachten. Ich legte eine kurze Rast ein – Nudeln, ein kühles Getränk, neue Kraft tanken.
Dann ging es weiter: das Eisjöchl, bei frischen 8 °C, lag nur wenige Minuten entfernt. Doch vor mir stand nun der wirklich fordernde Teil: vom Eisjöchl hinunter ins Vinschgau – ein Höhenunterschied von 2.300 Metern!
Die lange Abfahrt über teils groben Schotter, enge Kehren und später schnellere Forst- und Asphaltwege war eine echte Belastungsprobe für die Bremsen, aber auch ein echtes Highlight der Tour. Der Übergang vom alpinen Hochgebirge ins sonnige Tal des Vinschgaus war nicht nur landschaftlich eindrucksvoll – er markierte auch einen der technisch und konditionell spannendsten Abschnitte meiner Reise.
Über die Schneebergscharte nach Pfelders
Der Regen des Vortages hatte auch in der Nacht noch kein Ende gefunden – erst in den frühen Morgenstunden klärte sich der Himmel allmählich. Endlich niederschlagsfrei, und hin und wieder ließ sich sogar die Sonne blicken – beste Voraussetzungen für den Start in eine der anspruchsvolleren Etappen dieser Tour.
Von meinem Ausgangspunkt ging es stetig bergauf ins Ridauntal – vorbei an Wiesen, Almen und immer dichter werdenden Wäldern bis hinauf nach Schneeberg auf etwa 1480 m. Hier stehen noch immer Relikte der einst regen Bergbautätigkeit, die längst eingestellt ist. Heute gibt es Führungen für interessierte Besucher – ein kleines Fenster in die Vergangenheit dieser abgelegenen Region.
Am Ende des Tales beginnt der eigentliche Anstieg zur Schneebergscharte. Der Weg steigt zunächst steil an, legt sich später aber zurück und führt als angenehmer Forstweg zur Moarberg Alm auf 2121 m. Hier endete der fahrbare Teil der Strecke.
Es folgte eine lange Schiebe- und Tragepassage, bei der sich fahrbare Abschnitte nur noch vereinzelt fanden. Der Aufstieg zur Scharte auf 2685 m dauerte gut zwei bis zweieinhalb Stunden. Leider zog sich genau in diesem Moment dichter Nebel über die Gipfel, sodass der Weg zunehmend gespenstisch wirkte.
Doch oben, auf der Schneebergscharte, zeigte sich schließlich die ersehnte Wetterscheide – beim Blick zurück war noch alles grau und verhangen, nach Westen hin aber öffnete sich die Landschaft unter strahlendem Sonnenschein. Wichtig an dieser Stelle: Für den Abstieg unbedingt die linke Route wählen – rechts ist ein Abstieg mit Rad nahezu unmöglich.
Die Abfahrt führte in engen Kehren rund 300 Höhenmeter hinunter zur Schneeberghütte, wo ich endlich zur Mittagsrast einkehrte – mit Sonnenschein im Gesicht und einem wohlverdienten warmen Getränk in der Hand.
Der restliche Weg bis zum Abzweig Timmelsjoch war technisch unspektakulär und gut zu fahren. Ab dort ging es dann auf Asphalt weiter – über Moos im Passeier bis nach Pfelders, dem heutigen Etappenziel. Ein Tal, das die Sonne wieder vollständig zurückbrachte – und mit ihr das Gefühl, eine weitere eindrucksvolle und fordernde Etappe erfolgreich gemeistert zu haben.
Der Regen des Vortages hatte auch in der Nacht noch kein Ende gefunden – erst in den frühen Morgenstunden klärte sich der Himmel allmählich. Endlich niederschlagsfrei, und hin und wieder ließ sich sogar die Sonne blicken – beste Voraussetzungen für den Start in eine der anspruchsvolleren Etappen dieser Tour.
Von meinem Ausgangspunkt ging es stetig bergauf ins Ridauntal – vorbei an Wiesen, Almen und immer dichter werdenden Wäldern bis hinauf nach Schneeberg auf etwa 1480 m. Hier stehen noch immer Relikte der einst regen Bergbautätigkeit, die längst eingestellt ist. Heute gibt es Führungen für interessierte Besucher – ein kleines Fenster in die Vergangenheit dieser abgelegenen Region.
Am Ende des Tales beginnt der eigentliche Anstieg zur Schneebergscharte. Der Weg steigt zunächst steil an, legt sich später aber zurück und führt als angenehmer Forstweg zur Moarberg Alm auf 2121 m. Hier endete der fahrbare Teil der Strecke.
Es folgte eine lange Schiebe- und Tragepassage, bei der sich fahrbare Abschnitte nur noch vereinzelt fanden. Der Aufstieg zur Scharte auf 2685 m dauerte gut zwei bis zweieinhalb Stunden. Leider zog sich genau in diesem Moment dichter Nebel über die Gipfel, sodass der Weg zunehmend gespenstisch wirkte.
Doch oben, auf der Schneebergscharte, zeigte sich schließlich die ersehnte Wetterscheide – beim Blick zurück war noch alles grau und verhangen, nach Westen hin aber öffnete sich die Landschaft unter strahlendem Sonnenschein. Wichtig an dieser Stelle: Für den Abstieg unbedingt die linke Route wählen – rechts ist ein Abstieg mit Rad nahezu unmöglich.
Die Abfahrt führte in engen Kehren rund 300 Höhenmeter hinunter zur Schneeberghütte, wo ich endlich zur Mittagsrast einkehrte – mit Sonnenschein im Gesicht und einem wohlverdienten warmen Getränk in der Hand.
Der restliche Weg bis zum Abzweig Timmelsjoch war technisch unspektakulär und gut zu fahren. Ab dort ging es dann auf Asphalt weiter – über Moos im Passeier bis nach Pfelders, dem heutigen Etappenziel. Ein Tal, das die Sonne wieder vollständig zurückbrachte – und mit ihr das Gefühl, eine weitere eindrucksvolle und fordernde Etappe erfolgreich gemeistert zu haben.
Von Gries am Brenner zum Sandjoch und weiter bis der Regen kam
Diesmal durfte das Rad eine kleine Pause vom ganz großen Abenteuerstart machen – die lange Anreise entfiel, denn ich fuhr mit dem Auto von Berchtesgaden nach Gries am Brenner. Bei der Gemeindeverwaltung fand ich schnell einen passenden Parkplatz, auf dem mein Fahrzeug die kommenden Tage gut aufgehoben war. Das Wetter war zwar durchwachsen, aber immerhin regenfrei – ein guter Anfang.
Der Tourstart verlief zunächst gemütlich auf der Straße Richtung Obernberg, bevor ich auf Forstwegen zum idyllischen Obernberger See aufstieg. Ab hier wurde es spannender: Der Weg zum Sandjoch begann zunächst fahrbar, wurde aber zunehmend schmaler und steiler. Schließlich war Schieben und Tragen angesagt – echte Transalp-Momente eben.
Oben angekommen, gönnte ich mir nur eine kurze Pause am Sandjoch. Die Aussicht war beeindruckend, das Wetter noch stabil genug, also ging’s gleich weiter nach Norden auf die Grenzkammstraße. Die Route führte mich vorbei an verfallenden Stellungen und Gebäuden aus dem Ersten Weltkrieg, stumme Zeugen einer bewegten Vergangenheit – beeindruckend und bedrückend zugleich.
Doch während ich noch in den Gedanken an Geschichte und Panorama hing, zogen dunkle Wolken auf. Mein ursprünglicher Plan, bis zum Brenner zu fahren und über das Schlüsseljoch ins Pfitschertal weiterzuziehen, war damit hinfällig. Eine kluge Entscheidung war gefragt – also: Abstieg nach Gossensaß, dann weiter nach Sterzing. Solange es ging – oder besser gesagt: bis der Regen kam.
Um 15:30 Uhr war es dann so weit: Dauerregen. Ich beendete die Etappe und suchte mir ein Hotel – kein Zelt, kein Abenteuer, sondern einfach ein Dach über dem Kopf. Der Regen sollte die ganze Nacht hindurch und bis in die frühen Morgenstunden anhalten. Aber immerhin war ich trocken, warm – und bereits mittendrin im nächsten Kapitel dieser Tour.
Diesmal durfte das Rad eine kleine Pause vom ganz großen Abenteuerstart machen – die lange Anreise entfiel, denn ich fuhr mit dem Auto von Berchtesgaden nach Gries am Brenner. Bei der Gemeindeverwaltung fand ich schnell einen passenden Parkplatz, auf dem mein Fahrzeug die kommenden Tage gut aufgehoben war. Das Wetter war zwar durchwachsen, aber immerhin regenfrei – ein guter Anfang.
Der Tourstart verlief zunächst gemütlich auf der Straße Richtung Obernberg, bevor ich auf Forstwegen zum idyllischen Obernberger See aufstieg. Ab hier wurde es spannender: Der Weg zum Sandjoch begann zunächst fahrbar, wurde aber zunehmend schmaler und steiler. Schließlich war Schieben und Tragen angesagt – echte Transalp-Momente eben.
Oben angekommen, gönnte ich mir nur eine kurze Pause am Sandjoch. Die Aussicht war beeindruckend, das Wetter noch stabil genug, also ging’s gleich weiter nach Norden auf die Grenzkammstraße. Die Route führte mich vorbei an verfallenden Stellungen und Gebäuden aus dem Ersten Weltkrieg, stumme Zeugen einer bewegten Vergangenheit – beeindruckend und bedrückend zugleich.
Doch während ich noch in den Gedanken an Geschichte und Panorama hing, zogen dunkle Wolken auf. Mein ursprünglicher Plan, bis zum Brenner zu fahren und über das Schlüsseljoch ins Pfitschertal weiterzuziehen, war damit hinfällig. Eine kluge Entscheidung war gefragt – also: Abstieg nach Gossensaß, dann weiter nach Sterzing. Solange es ging – oder besser gesagt: bis der Regen kam.
Um 15:30 Uhr war es dann so weit: Dauerregen. Ich beendete die Etappe und suchte mir ein Hotel – kein Zelt, kein Abenteuer, sondern einfach ein Dach über dem Kopf. Der Regen sollte die ganze Nacht hindurch und bis in die frühen Morgenstunden anhalten. Aber immerhin war ich trocken, warm – und bereits mittendrin im nächsten Kapitel dieser Tour.
Heute ist unsere letzte Etappe. 8.30 Uhr war Start. Ein kurzes Stück auf der Lanstrasse bevor es rechts auf Forstwegen immer hinduch von Obstplantagen ging. Allerdings war der Himmel nicht ganz sauber. Von Süden zog es ziemlich schwar auf und es waren schon die ersten Regenvorhänge zu sehen. An einer Grillplatzhütte saßen wir das Wetter aus. Nach 20 min war auch alles schon vorbei in der Himmel wurde wieder blau. Weiter ging es jetzt an den Fuß der Brenta mit teilweise sehr steilen Anstiegen. Am Ende desTalschlusses auf 1060 m war das gröbste jedoch vorbei. Vorbei am Andalosee ging es nach Andalo, ein seltsamer Ort, extrem kitschig. Von hier ging es dann nach Molveno zum Molvenosee – sehr sehenswert. Wenig Touristen, Sandstrände Türkisblaues Wasser und im Hintergrund die Brenta die auf 3300 m aufsteigt. Wir fahren erst durch den Ort um dann am rechten Ufer des Sees bis zum nächsten See dem Nebiasee. Ab hier ein kurzes Stück auf der Strasse bis eine Gallerie als Alternative vor dem Tunnel nach links abzweigt. Nach einigen km geht es auf der dann weiter. Jetzt folgen Auf- und Abstiege durch idyllische Bergdörfer und endlosen Obstplantagen. Ab Ponte Arche 390 m beginnt der langsame Anstieg zum Ballinopass auf 800 m. Vom Ballinopass fahren wir am linken Ufer des Tennosees in einen Ort Namens Canale di Tenno. Eine wirkliche Filmkullisse – sehr sehenswert. Kurz unterhalb noch eine kurze Rast bevor es die restlichen 600 hm nach Riva und schließlich nach Torbole ins Hotel geht. Am nächsten Tag der Abreise brachte mich ein Bikeshuttlebus nach Jenbach – Eingang Zillertal von wo ich mit dem Zug über Kufstein, Rosenheim nach Salzburg und anschließend mit dem Radl nach Bischofswiesen radelte.
Fazit: Super Wetter, viele Trails und eine etwas andere Routenführung als man es gewohnt war.
Fazit: Super Wetter, viele Trails und eine etwas andere Routenführung als man es gewohnt war.
Von Oberggen auf 1600 m.ü.n.N. geht es morgens bei schönsten Wetter Richtung Osten bergauf. Nach ca. 2,5 km rechts in einen Forstweg. Nach ca. 5 km erreichen wir die Straße der wir bis zum Lavazejoch 1820 m folgen. Nach einer kurzen Rast und Getränke auffüllen weiter zum Jochgrimm 1990 m. Es wechseln knackige Trails mit Schotterwegen und Forststrassen und schlussendlich erreichen wir Kaltenbrunn 990 m bevor wir rechts nach Truden abbiegen. Hier geht es dann bergauf bis auf 1230 m. Ab hier fahren wir dann auf einem Forstweg zur Hornalm 1730 m. Hier sollte uns eine herrliche Rundumsicht erwarten. Leider war die Luft etwas diesig wie man unschwer auf den Fotos erkennen kann. Es war Zeit Nahrung zu uns zu nehmen bevor wir den zweiten Teil der Etappe in Angiff nahmen. Der sollte Höhenmetertechnisch nicht so schwer werden allerdings bewegten wir uns in ein ziemlich niedriges Tal (200 m) und dem entsprechend hohe Temperaturen erwarteten uns. Wir hatten in den 1200 hm Abfahrt ca. 90 % Single Trails hinter uns zu bringen, bevor wir in Laag den Talboden erreichten. Hier erreichen wir die Radroute in nach Kurting. Ursprünglich wäre jetzt Schluß, allerdings entschieden wir uns in Anbetracht des frühen Nachmittags weiter zu fahren und noch ein paar Höhenmeter ranzuhängen. Also ging es jetzt immer am Fluß auf dem Radlweg bei starkem Gegenwind Richtung Süden nach Mezzocorona. Ab hier dann nach Südwesten bis zu einem Tunnel. Ab hier beginnt der heutige letzte Aufstieg nach Sporrmagiore auf 560 m. Wir hatten somit bei der morgigen letzten Etappe 300 hm weniger. Eine Unterkunft „Alt Spaur Hotel“ war auch schnell gefunden.
Wieder super Früstück, 3-Sterne auf dem Land wie 4 Sterne Superiör in der Stadt. Heute geht es Von Völs am Schlern über das Völseck in den Rosengarten über das Fassatal, Nigerpass, Karerpass weiter unterhalb des Latemar nach Obereggen. Wir starten auf 880 m.ü.n.N. und fahren wieder über Wiesen, Pfade und Waldwege in relativ leichtem und schattigem Gelände bis zum Aussichtspunkt Völseck. Hier ist erst eimal Photopoint bevor es weiter nach St. Zyprian auf 1060 m.ü.n.N. ins Fassatal stetig aufsteigend zum Aiger-Joch Haus auf 1690 m.ü.n.N. mit anschließender Erfrischung und dann weiter über den Nigerpaß mit wirklich erstklassiger Aussicht zum Karerpass. Nach anfänglicher Benutzung von Trails, Waldwegen etc. entschieden wir uns für die Strasse da keine Bäume die Sicht versperrten. Am Karerpass 1750 m.ü.n.N. war Speisen angesagt bevor uns immer unterhalb des Latemar abwechselnde Trails mit wiederum Schiebepassagen nach Obereggen auf 1600 m.ü.n.N. ins Hotel Zirm brachten
Die heutige Etappe führte uns von Brixen über den Grödener Höhenweg nach St. Ullrich weiter über die Seiseralm nach Völs am Schlern. Nach einem reichhaltigem Früstück wie es sich für ein 4 Sterne Superior Hotel gehöhrt war erst einmal shoppen angesagt. Zwei Platten benötigten wieder Ersatzschläuche. Weiter ging es dann auf der linken Seite an der Eissack am Ortsausgang über Albes immer schattig über Wiesen und Wälder ca. 500 hm nach Gufidaun. Von nun an in relativ leichten Kehren immer weiter an Höhe gewinnend. Nach 700 hm wirs der Gnollhof wird oberhalb gequert. Auf 1450 m.ü.n.N. gelangen wir zur Unterplughütte zu einer kleinen Einkehr. Hier ist eine kleinere Schiebepassage notwendig um auf die ursprüngliche Route zu gelangen. Ab hier noch relativ gut fahrbar bis auf ca. 2000 m.ü.n.N.. Es beginnt dann eine Steinwüste, wobei es sich um Steine in der Größe von mind. 1 x 1 m handelt. Der Weg ist zunehmend bis zu stellenweise 40% steil. In den extremsten Passagen ist er mit einem Holzgeläder gesichert. Schieben und später tragen ist angesagt. An der Kappelle am Raschötz ist das gröbste überstanden. Bis auf zwei völlig zerstörte Radlschuhe ist alles gut gegangen. Ab hier hat man einen grandiosen Ausblick auf den Plattkofel, die Seiseralm, auf das Sellamassiv usw.. Nach der Einkehr auf der Raschötzhütte auf knappe 2200 m.ü.n.N. folgen wir dem Forstweg hinunter nach St. Ullrich. An der Seilbahnstation zur Seiseralm wurden neue Schuhe und wieder einmal neue Schläuche gekauft bevor es mit der Bahn zu Gipfel der Seiseralm ging. 16,-€ für die Auffahrt waren OK. Zeitlich wie auch in der Gesamtheit der gefahrenen Höhenmeter war es für uns in Ordnung. Von hier ging es dann über Forstwege und leichte Trails über Seis nach Völs am Schlern. Eine wirklich nette Kleinstadt in einer super Lage. Im Hotel Rose – Wenzer bezogen wir unser Quartier. Es gab hier einen wunderschönen Biergarten mit toller Aussicht und richtig gutem Essen.
Heute war das Pfunderer Joch dran. Bei meinem Alpencross 2013 mußte ich aus Erschöpfung diesen Übergang auslassen. Diesmal jedoch sollte es klappen, denn die letzten beiden Etappen waren nicht sonderlich schwer. Trotzdem war der Aufstieg mit besonderer Steilheit und dessen Kontinuität behaftet. Erst im Almbereich oberhalb der Baumgrenze lehnte sich das Tal etwas zurück. Ab hier konnte man sich wieder relativ relaxt dem Joch nähern. Bei gutem Wetter ist diese Tour unbedingt zu empfehlen, die Aussicht ist einfach grandios. Am Joch selber befindet sich immer ein Schneefeld was im Aufstieg aber relativ einfach links umgangen werden kann. Die ersten Meter beim Abstieg sind wohl eher tragend oder schiebend zu bewältigen bevor sich fahrbare Passagen mit Schiebepassagen abwechseln. Kurze Rast auf der Weitenbergalm. Ab hier beginnt der Forstweg und der Abfahrt nach Pfunders steht nichts mehr im Wege. Über Mühlbach ging es dann weiter nach Brixen in eine ziemlich zentrales Hotel Namens: „Dominik“ 4 Sterne Superior, man gönnt sich ja sonst nichts.
Gestärkt mit einem gutem Frühstück nehmen wir jetzt zu viert das Pfitscher Joch in Angriff. Dieser Alpenübergang nach Süden ist einer der leichtesten. Die Paßhöhe am Joch liegt um die 2250 m.ü.N.n..
Wir rollen immer leicht steigend über Zell am Ziller (Links befindet sich die Einfahrt vom Gerlosspass aus dem Tauerntal kommend) weiter nach Mayerhofen immer parallel zur der rustikalen Zillertalbahn. Ab hier geht es in Serpentinen nach Ginzling.
Ab der Mautstelle wird man scharf nach rechts in einen Forstweg verwiesen, der nach einigen Kehren und schmalen Wald- und Wiesenwegen kurz vor der Staumauer des Schlegeissstausees in die Mautstrasse mündet. Ab hier noch vier Kehren und wie erreichen durch den letzten Tunnel die erforderliche Höhe der Schlegeisstausees. Super Aussicht und ein Türkisblauer See entschädigt für die Qualen des Aufstiegs.
Wir folgen den Weg nach einer kurzen Rast auf der rechten Seite weiter in Richtung Pfitscher Joch. Ab hier gibt es wechselnde Schiebe. sowie Fahrpassagen. Oben auf der Pfitscherjoch Hütte eine kurze Rast bei Kaiserwetter und dann ins Pfitscher Tal auf der Südtiroler Seite einem recht leichtem schottrigem Forstweg folgend. Der Gathof Stein war nach vorheriger Buchung unser Nachtquartier.
Wir rollen immer leicht steigend über Zell am Ziller (Links befindet sich die Einfahrt vom Gerlosspass aus dem Tauerntal kommend) weiter nach Mayerhofen immer parallel zur der rustikalen Zillertalbahn. Ab hier geht es in Serpentinen nach Ginzling.
Ab der Mautstelle wird man scharf nach rechts in einen Forstweg verwiesen, der nach einigen Kehren und schmalen Wald- und Wiesenwegen kurz vor der Staumauer des Schlegeissstausees in die Mautstrasse mündet. Ab hier noch vier Kehren und wie erreichen durch den letzten Tunnel die erforderliche Höhe der Schlegeisstausees. Super Aussicht und ein Türkisblauer See entschädigt für die Qualen des Aufstiegs.
Wir folgen den Weg nach einer kurzen Rast auf der rechten Seite weiter in Richtung Pfitscher Joch. Ab hier gibt es wechselnde Schiebe. sowie Fahrpassagen. Oben auf der Pfitscherjoch Hütte eine kurze Rast bei Kaiserwetter und dann ins Pfitscher Tal auf der Südtiroler Seite einem recht leichtem schottrigem Forstweg folgend. Der Gathof Stein war nach vorheriger Buchung unser Nachtquartier.
Diese Etappe war eine reine Anreiseetappe. In Bischofswiesen startete ich gegen 11.30 Uhr nachdem der schlimmste Regen aufgehört hatte. Die Temperaturen lagen einiges unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit. Über Bad Reichehall ging es über Unken nach Lofer. Hier begann es wieder zu Regnen. Über den Paß Strub war dann Tirol erreicht. Weiter nach Waidring und St. Johann wo ich mich entschloss die nassen Klamotten komplett zu wechseln in der Annahme das wars, Pustekuchen. Kurz vor Going ging es nochmal richtig los. Ab Ellmau war es dann endgültig vorbei mit dem Regen. In Wörgel ging es dann auf den Inntalradweg bis zur Einfahrt links ins Zillertal. In Stumm war die Unterkunft „Das kleine Hotel Ortner“ schnell gefunden. Hier waren auch schon die Kollegen aus dem Allgäu angekommen.
Heute starten wir zur letzten Etappe des diesjährigen Alpencross.
Nach einem sehr spartanischem Frühstück starteten wir mit relativ leerem Magen bei noch angenehmen Temperaturen da wir im Tal auf der Ostseite fuhren. Nach ca. 12,5 km drehte sich unsere Fahrtrichtung langsam nach Nordosten und es wurde zusehens wärmer. Die nächsten 10 km ging es dann stetig von 450 m ü.n.N. auf 820 m ü.n.N. bis etwa in Höhe des Lago d‘ Ampola zum Abzweig in Richtung Tremalzo. Noch einmal Getränke auffüllen und dann in einigen Serpentinen bis auf 1200 m ü.n.N. einer Fahrstrasse in relativ schattiger Auffahrt. Dann wurde es lichter und auch sonniger aber auf Grund der Höhe und der noch nicht fortgeschrittenen Tageszeit noch angenehm. Ab 1660 m ü.n.N begann der vorletzte Anstieg zur Albergo Garda (1700 m ü.n.N.). Hier machten wir Rast und aßen Mittag. Der immer wieder aufziehende Nebel zwischen den Wolkenlücken kühlte die Luft angenehm ab. Weiter ging es jetzt zum höchsten Punkt unser heutigen Tour dem Passo Tremalzo (1833 m ü.n.N). Hier folgte unmittelbar danach ein Tunnel. Nach der Durchfahrung gab es das erste mal einen kleinen Blick auf den Gardasee. Es sollten aber noch unendlich viele Serpentinen im schottrigen Gelände folgen bis ein ausgiebiger Blick auf den See möglich war. Ab und zu sahen wir auch etwas kurioses z.B. wie ein Golf in der Auffahrt, der schließlich stecken blieb. Wo konnte der wenden? Der Weg war durchweg schmal. Oder zwei Land Rover mit hohem Dachaufbau – wie kommen die durch die engen Tunnel? Irgenwann versperrte uns ein Zaun den Weg. Es gab jedoch eine Ausweichroute mit einer kurzen Schiebepassage. Nach einer verpassten Einfahrt und nachträglicher Korrektur, waren wir endlich auf dem richtigen Weg. Immer oberhalb vom Gardasee ging es in unendlichen Serpentinen und einer wunderschönen Aussicht in die kleine Ortschaft Pregasina. Hier war Zeit für eine kurze Rast. Es waren immer noch fast 500 hm bis Seehehöhe. Ab hier war die Abfahrt endlich entspannt möglich, man konnte die tolle Aussicht genießen und mit jedem Höhenmeter wurde es wärmer. In Torbole angekommen waren die Zimmer schon reserviert. Am nächsten Morgen ging es leider schon wieder nach Hause.
Nach einem sehr spartanischem Frühstück starteten wir mit relativ leerem Magen bei noch angenehmen Temperaturen da wir im Tal auf der Ostseite fuhren. Nach ca. 12,5 km drehte sich unsere Fahrtrichtung langsam nach Nordosten und es wurde zusehens wärmer. Die nächsten 10 km ging es dann stetig von 450 m ü.n.N. auf 820 m ü.n.N. bis etwa in Höhe des Lago d‘ Ampola zum Abzweig in Richtung Tremalzo. Noch einmal Getränke auffüllen und dann in einigen Serpentinen bis auf 1200 m ü.n.N. einer Fahrstrasse in relativ schattiger Auffahrt. Dann wurde es lichter und auch sonniger aber auf Grund der Höhe und der noch nicht fortgeschrittenen Tageszeit noch angenehm. Ab 1660 m ü.n.N begann der vorletzte Anstieg zur Albergo Garda (1700 m ü.n.N.). Hier machten wir Rast und aßen Mittag. Der immer wieder aufziehende Nebel zwischen den Wolkenlücken kühlte die Luft angenehm ab. Weiter ging es jetzt zum höchsten Punkt unser heutigen Tour dem Passo Tremalzo (1833 m ü.n.N). Hier folgte unmittelbar danach ein Tunnel. Nach der Durchfahrung gab es das erste mal einen kleinen Blick auf den Gardasee. Es sollten aber noch unendlich viele Serpentinen im schottrigen Gelände folgen bis ein ausgiebiger Blick auf den See möglich war. Ab und zu sahen wir auch etwas kurioses z.B. wie ein Golf in der Auffahrt, der schließlich stecken blieb. Wo konnte der wenden? Der Weg war durchweg schmal. Oder zwei Land Rover mit hohem Dachaufbau – wie kommen die durch die engen Tunnel? Irgenwann versperrte uns ein Zaun den Weg. Es gab jedoch eine Ausweichroute mit einer kurzen Schiebepassage. Nach einer verpassten Einfahrt und nachträglicher Korrektur, waren wir endlich auf dem richtigen Weg. Immer oberhalb vom Gardasee ging es in unendlichen Serpentinen und einer wunderschönen Aussicht in die kleine Ortschaft Pregasina. Hier war Zeit für eine kurze Rast. Es waren immer noch fast 500 hm bis Seehehöhe. Ab hier war die Abfahrt endlich entspannt möglich, man konnte die tolle Aussicht genießen und mit jedem Höhenmeter wurde es wärmer. In Torbole angekommen waren die Zimmer schon reserviert. Am nächsten Morgen ging es leider schon wieder nach Hause.
Der heutige Tag führte uns am Fuße der berühmten Brenta nach Madonna di Campiglio. Überall wird gebaggert und gewerkelt für die nächste Skisaison. Zuerst radl’n wir aber nach Diamaro von 1400 m auf 750 m ü.n.N um uns dann wieder auf 1670 m ü.n.N. ins Skigebiet von Madonna di Campiglio hoch zu schrauben. Eine kurze Getränkeauffrischung an einer Wasserstelle des Gasthofes oberhalb des Golfplatzes von Carlo Mango und dann hinunter nach Campiglio. Auf dem Weg dahin bescherte uns ein platter Reifen eine Zwangspause und auch einen ausgiebigen Blick auf die Brenta, da sich Wolken und Hochnebel schnell auflösten. Meine Kamera hat sich am gestrigen Tag komplett verabschiedet, zuviel Feuchtigkeit ließen das Display zu einer Gostshow werden. Zum Glück hab ich ja noch meine chinesiche GoPro (am Blaustich zu erkennen). Wir kommen zügig vorran und erreichen am späten Nachmittag Tione di Trento. Eigentlich waren es von hier nur noch 45 km zum Gardasee, aber nach kurzem Check der Kräftereserven entschlossen wir uns so weit wie möglich nach Süden Parallel zum Gardasee zu fahren um morgen den Tremalzo in Angriff zu nehmen. In Creto im Hotel Borel war dann Schluss für Heute.
Der Gavia-Pass als Straßenpass sowie die Montozzo-Scharte mit jeweils über 2650 m ü.n.N..
Heute am sechsten Tag des Alpencross sieht das Wetter nicht ganz so rosig aus. Es stehen zwei Pässe auf dem Programm. Wir starten auf einer Höhe von 1350 m ü.n.N. und kurbeln uns durch den Stevio-Nationalpark bei einer moderaten Steigung nach Santa Catarina Valvura auf 1750 m ü.n.N. Anschließend geht es über 10 Kehren auf 2250 m ü.n.N. im vor der im Nacken liegenden Regenfront. Jetzt geht es die letzten 450 hm moderat bis zum Gavia Pass auf 2652 m ü.n.N.. Ein kurzer Besuch auf dem „Gipfel“, eine kleine Einkehr und eine Fotosession rundeten den Besuch ab. Dann ging es hinunter nach Pezzo auf eine Höhe von 1500 m ü.n.N.. Kurz vor dem eigenlichen Ort ging es scharf Links auf eine Forststraße nach Case di Visio. Einem Dorf was am Ende der Kriegszeit verlassen wurde und im ursprünglichen architektonischen Stil belassen wurde. Sehr interessant, man fühlt sich Jahrzehnte zurückversetzt. Am Ende des Dorfes geht es dann über 19 Kehren von 1780 m ü.n.N. bis auf 2460 m ü.n.N. unterhalb der Berghütte Rifugio Bozzi. Der Weg ist fast ausnahmslos fahrbar. Das Wetter sah gut aus, die Wolken schienen sich aufzulösen. Am kleinen See der sich unmittelbar unterhalb der Scharte befindet fahren wir links vorbei. Die letzten 200 hm zur Montozza-Scharte mußten meistens geschoben werden. Nach einer kurzen Rast und dem beurteilen der Schießscharten aus dem zweiten Weltkrieg führte uns ein wunderbarer Trail talwärts. Leider erwischte uns nach kurzer Zeit ein heftiges Gewitter. Genau in dem Augenblick als sich der fahrbare Weg in eine unwegsame Kletterpassage und durch die Nässe und den Schlamm zu einem unfahrbaren Steig verwandelte. Ab jetzt heist es schieben und tragen. Nach ca. 30 min war der Spuk vorbei und der Himmel lichtete sich schlussendlich zu einem dunklem Blau. Allerdings waren wir aber immer noch über 2000 m ü.n.N.. Irgendwann sind wir dann doch am Fuße des besagten Stausee’s angekommen als uns ein Schild und ein undurchdringlicher Zaun darauf aufmerksam machte: „Gesperrt, kein Durchgang!“. Also weiter mit der Schieberei. Schließlich trafen der Wander- und der Forstweg aufeinander und es konnte weiter nach Peio Fonti gehen. Eine Unterkunft war schnell im Hotel Milano gefunden. Leider gab es kein Abendessen mehr. Meine nassen Schuhe ließen keinen Fußmarsch mehr zu, so entschloss sích der Seniorchef uns in die 50 m entfernte Pizzeria zu fahren. (Sie kam uns vorher etwas weiter vor…seltsam? ) Jedenfalls war diese Etappe trotz aller Widrigkeiten eine ausgesprochen erlebnisreiche Tour die nach 2500 hm einen erfolgreichen Abschluss fand.
Heute am sechsten Tag des Alpencross sieht das Wetter nicht ganz so rosig aus. Es stehen zwei Pässe auf dem Programm. Wir starten auf einer Höhe von 1350 m ü.n.N. und kurbeln uns durch den Stevio-Nationalpark bei einer moderaten Steigung nach Santa Catarina Valvura auf 1750 m ü.n.N. Anschließend geht es über 10 Kehren auf 2250 m ü.n.N. im vor der im Nacken liegenden Regenfront. Jetzt geht es die letzten 450 hm moderat bis zum Gavia Pass auf 2652 m ü.n.N.. Ein kurzer Besuch auf dem „Gipfel“, eine kleine Einkehr und eine Fotosession rundeten den Besuch ab. Dann ging es hinunter nach Pezzo auf eine Höhe von 1500 m ü.n.N.. Kurz vor dem eigenlichen Ort ging es scharf Links auf eine Forststraße nach Case di Visio. Einem Dorf was am Ende der Kriegszeit verlassen wurde und im ursprünglichen architektonischen Stil belassen wurde. Sehr interessant, man fühlt sich Jahrzehnte zurückversetzt. Am Ende des Dorfes geht es dann über 19 Kehren von 1780 m ü.n.N. bis auf 2460 m ü.n.N. unterhalb der Berghütte Rifugio Bozzi. Der Weg ist fast ausnahmslos fahrbar. Das Wetter sah gut aus, die Wolken schienen sich aufzulösen. Am kleinen See der sich unmittelbar unterhalb der Scharte befindet fahren wir links vorbei. Die letzten 200 hm zur Montozza-Scharte mußten meistens geschoben werden. Nach einer kurzen Rast und dem beurteilen der Schießscharten aus dem zweiten Weltkrieg führte uns ein wunderbarer Trail talwärts. Leider erwischte uns nach kurzer Zeit ein heftiges Gewitter. Genau in dem Augenblick als sich der fahrbare Weg in eine unwegsame Kletterpassage und durch die Nässe und den Schlamm zu einem unfahrbaren Steig verwandelte. Ab jetzt heist es schieben und tragen. Nach ca. 30 min war der Spuk vorbei und der Himmel lichtete sich schlussendlich zu einem dunklem Blau. Allerdings waren wir aber immer noch über 2000 m ü.n.N.. Irgendwann sind wir dann doch am Fuße des besagten Stausee’s angekommen als uns ein Schild und ein undurchdringlicher Zaun darauf aufmerksam machte: „Gesperrt, kein Durchgang!“. Also weiter mit der Schieberei. Schließlich trafen der Wander- und der Forstweg aufeinander und es konnte weiter nach Peio Fonti gehen. Eine Unterkunft war schnell im Hotel Milano gefunden. Leider gab es kein Abendessen mehr. Meine nassen Schuhe ließen keinen Fußmarsch mehr zu, so entschloss sích der Seniorchef uns in die 50 m entfernte Pizzeria zu fahren. (Sie kam uns vorher etwas weiter vor…seltsam? ) Jedenfalls war diese Etappe trotz aller Widrigkeiten eine ausgesprochen erlebnisreiche Tour die nach 2500 hm einen erfolgreichen Abschluss fand.
Die erste und letzte Übernachtung in der Schweiz in Tschierv, denn heute geht es wieder nach Italien. Im Gasthaus „La Vopa“ sind wir für Schweizer Verhältnisse relativ günstig unter gekommen. Sehr nette Gastgeber, das Bier gibt es bei Ihnen in Kübeln, zumindestens wurde immer die Frage gestellt „noch ein paar Kübel Bier?“, lustig zum anhören. Im Garten ist direkt am Grillofen eine Klingel angebracht die den Wirtsleuten signalisiert das die leeren Kübel bitte aufgefüllt werden sollen. Jedenfalls ging es nach einem gutem Frühstück auf eine etwas entspanntere Tour. Nach der gestrigen doch etwas anstrengenden Etappe heißt es heute Kräfte mobilisieren. Nach wenigen Kilometer einrollen (es waren übrigens auch Musikinstrumente im Wald angebracht) begann der Einstieg ins Val Mora. Von ca. 1700 m ü.n.N. arbeiteten wir uns stetig bis auf 2250 m ü.n.N. nach oben. Nach einer kurzen Rast und Getränke auffüllen folgte dann eine lange relativ flache Passage. Die Abfahrt war ein super Trail der zwar stellenweise etwas ausgesetz aber sonst komplett fahrbar war. Er führte uns dann durch die immer mehr werdenden Geröll- und Schutthalden nach Lago di san Giacomo auf 1950 m ü.n.N. Am Ende des Sees oberhalb der Staumauer war Essenszeit mit Ortlerblick. Spagetti Bolognese und eine kleine Apfelschorle 26,00 €. Wir dachten wir sind in der Schweiz und sogar Ich beim schreiben dieser Zeilen. Jetzt stellte ich aber fest, das wir die Grenze nach Italien bereits überquert hatten! Über einige Serpentinen vom sogennannten Tori di Fraele geht es durch Bormio nach San Antonio ins Hotel Rododendri.
Früh morgens klingelt der Wecker um 6.30 Uhr und Start nach dem Früstück war um 7.30 Uhr. Die Hütte war voll und ohne Reservierung war nichts zu machen. Die Bodenalpe liegt auf ca. 1800 hm und der erste Pass -der Fimberpass- lag auf 2600 hm. Der fahrbare Weg ging mäßig steigend bis zur Heidelberger Hütte. Leider war die Aussicht nicht besonders und die Gipfel in Nebel gehüllt. Ich bin als erster von der Bodenalpe aufgebrochen. Eine Übernachtung in der Heidelberger Hütte auf der Schweizer Seite war -wie ich im nachhinein erfuhr- erschwinglich da Alpenvereinshütte des DAV. Für mein Vorhaben heute noch die Uinaschlucht zu durchqueren wäre Sie idealer gewesen, so hab ich schon einiges an Zeit verloren. Ab der der Heidelberger Hütte ist jedenfalls schieben angesagt. Trotz der feuchten Witterung war es auch bis zum Fimberpass einigermaßen mild. Noch schnell ein Gipfelfoto und schon ging es ins Tal. Hin und wieder waren aber doch noch einige Schiebepassagen dabei. Nach der provisorischen Brücke wurde es auf dem folgenden Forstweg angenehmer. Auf einer Alm sah ich dann einen Hubschrauber gleich neben des Weges dachte mir aber eigenltlich nichts dabei. 100 m weiter machte man mich aber darauf aufmerksam das der Weg wegen der Umsiedlung einer Hütte gleich gesperrt würde. Das Spektakel wollte ich mir nicht entgehen lassen Leider wurde aber gleich nach einem ersten Anlauf nichts daraus -falsch eingehangen, der Bauer wurde sichtlich nervös als der Hubschrauber abbrach. Also weiter ging es. Die nächste Etappe des heutigen Tages sollte die Uinaschlucht werden, jedoch sahen die Wetterausichten für den Nachmittag alles andere als rosig aus, ich hätte also mit Regen und Gewitter rechnen müßen, in der Unia-Schlucht soll das nicht lustig sein. Desweiteren sah mein Plan am nächsten Tag die Ortlerüberquerung übers Stilfser Joch vor welches bei schlechtem Wetter auch nicht so ohne ist (2850 m.ü.n.N.). Bei der Weggabelung Tschern – Uina mußte ich jetzt eine Entscheidung treffen. Eine Radlgruppe aus dem Allgäu kam zufällig des Weges der ich mich der ich schließlich anschloss, mir fehlten nähmlich genau für die folgende Ausweichroute das Kartenmaterial sowie die GPS – Route. Es ging also weiter über Sent nach Scuol, hoch ins Val S-Charl über den Pass da Costainas auf 2251 m.ü.n.N. und schließlich nach Tschierv in den Gasthof La Vopa. Sehr zweckmäßig und für Schweizer Verhältnisse günstig.
Nach einem ausgiebigem Früchstück im Hotel Mozart startete ich meine dritte Etappe. Diesmal veließ ich hinter St. Anton die Bundesstraße in Richtung Südwesten ins Vervall Tal. Mit recht angenehmer Steigung geht es bis zur Konztanzer Hütte. Hier ist schon ziemlich viel los. Für die meisten ist das die erste Etappe Ihrer Alpenüberquerung, für mich die Dritte. Kurze Zeit später ist 1.5 h schieben angesagt. Über Serpentinen und kurzen Tragepassagen schlängelt sich der Weg bis zum Fuße des Schaidsees von dem auch die Heilbronner Hütte sichtbar wird. Ab hier geht die Abfahrt von 2280 hm auf 1700 hm hinunter bis ein 100 hm Aufstieg zum Koppssee erfolgt. Nach kurzer Besichtigung geht es weiter ins Tal nach Galltür und schließlich nach Ischgl. Ab hier der letzte Anstieg zur Unterkunft Bodenalpe. Die ersten Kehren sind ziemlich steil dann jedoch neigt sich das Gelände zurück. Nach 500 hm war schließlich das Ziel erreicht. Ein kurzer Schauer zwang mich zwischendurch zu einer Pause. Ohne Reservierung hätte man Pech gehabt. Radlstellplatz in der Garage und gutes Essen. Sehr gute und preiswerte Unterkunft.
Diese Etappe sollte die Längste der gesamten Tour werden. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Pension Posserhof war der Start um 8.00 Uhr. Es waren heute 142 km und 770 hm zu bewältigen. Immer auf dem Inntalradweg spulte ich die Kilometer ab. Also kurz gesagt war diese Etappe eigentlich die langweiligste. Sie ist für Mountainbiker die vorwiegend in den Bergen unterwegs sind nicht zu empfehlen, aber nun ja ich mußte irgendwie zum Einstieg kommen. Irgendwann nach Innsbruck wurde die Umgebung etwas abwechslungsreicher. Man sah verrückte Motoradfahrer die versuchten eine Schlucht senkrecht nach oben zu fahren, man wurde von Hunden angegriffen und sah einen Motoradunfall in Innsbruck. Ursprünglich sollte die Anfahrt mit der Bahn nach Garmisch und dann mit dem Rad über den Fernpass nach Landeck erfolgen. Mir wurde abgeraten, die Etappe von Garmisch nach Landeck hätte keinen Reiz, was mir unterwegs auch bestätigt wurde.
Freitag den 22.07.2016 war es soweit. Meine neue Route sollte über den westlichen Teil der Alpen führen und erforderte eine etwas längere Anfahrt. 13.00 Uhr nach der Arbeit war Start -wie immer- in Bischofswiesen. Das heutige Ziel war Wörgl oder soweit es das Wetter zulässt, denn wie jedes Jahr ist es Ende Juli immer noch recht unbeständig. Über Bad Reichenhall ging es nach Unken und weiter über den Paß Strub nach Waidring, Erpfendorf und St. Johann. Die erste Rast erfolgte danach beim Stanglwirt in Going. Dann ging es weiter über Elmau und zu dem heutigem Ziel nach Wörgl. Da ich noch genug Reserven hatte, entschloss ich mich noch etwas weiter zu fahren. Etwas später kam ich in ein Gewitter und legte eine Zwangspause ein. Dann radelte ich noch bis Radlfeld und nach 122 km und 1100 hm war erst einmal Schluss. In der Pension Possenhof kam ich gut und günstig unter.
Nach der gestrigen harten Etappe über 2500 hm und knappe 70 km, über sehr unwegsamen und groben Dolomitenschotter war jetzt Entspannung angesagt. Morgens war allerdings noch der Anstieg zum Passo Sommo fällig. Ab hier ging es jedoch gemütlich immer bergab über Folgaria und Roveretto bis nach Torbole. Gute Unterkunft im Hotel Picolo bekommen, allerdings den ganzen Tag Dauerregen. Am nächsten Tag ging es mit einem Shuttleservice nach Innsbruck und dann in Eigenregie nach Hause in Berchtesgaden.v
Die heutige Etappe wird unsere Königsetappe. An der Fuime Brenta entlang ging es nach Süden bis zu einem Großen Gebirgsstock den wir von Ost nach West überqueren wollten. In Masi Orné begann bei ca. 250 m der lange Aufstieg zum Rifugio Barricata Hotel Grigno auf 1600 m. Wiedermal pünktlich 12.30 Uhr aßen wir Mittag, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Weiter ging es stetig bergauf bergab über groben Schotter bis auf 2010 m über die Schlachtfelder des ersten Weltkrieges. Achtung! Es gibt nur eine einzige Wasserquelle nach dem Rifugia Barricata. Bei hohen Temperaturen ist diese Tour nicht zu empfehlen, da vermutlich diese Quelle dann auch nichts mehr hergibt. Für die eigentliche Überquerung ohne dem Anstieg von 1200 hm sollte man 6 – 7 Stunden berechnen, dann sollte man sich -so wie wir- in der Nähe des Käiserjägerweges befinden. In Gionghi war unsere Fahrt zu Ende und wir fanden in einem sehr preiswertem Hotel Albergo Bellaria eine Unterkunft. Insgesamt hat uns diese Etappe 2550 hm abverlangt.
Der heutige Tag versprach endlich mal Sonne. Am gestrigen Tag hab ich noch ein paar Mitstreiter kennen gelernt, die zufälligerweise in die gleiche Richtung fuhren. Start war diesmal etwas später als gewohnt. Heute ging es erst einmal auf den Tognola auf ca. 2000 m. Hier begann ein für mich schwerer Trail (später wieder Forststraße) nach Caoria auf 875 m. Hier war man abseits vom Touristenrummel und man bekam ein Hauptgericht mit Getränk für 6,50 €. Nach dieser Stärkung begann der lange Aufstieg auf den Monte Cauriol da Passo Cinque Croci auf 2100 m. Der tolle blaue Himmel vom Morgen war natürlich weg und es begann noch auf dem Gipfel an zu regnen. Kein Grund länger zu verweilen. Eine ruppige Abfahrt auf groben Schotter schüttelte uns mächtig durch. Erst auf 1345 m war schluss und wir machten Rast im Rifugio Carlettini. Schließlich rollten wir nach Spera ins Suganatal und nahmen das erste Hotel mit einer tollen Aussicht.
Hier startete ich wie immer 8.00 Uhr über Falcade zum Passo Valles auf 2033 m. Pünktlich um die Mittagszeit war dieser erreicht und auch zu Mittag gegessen. Dann ging es weiter etwas bergab, ein Stück Bundesstrasse bis rechts der Abzweig in die Val Venegia begann. Ein langes Tal, in dem es immer leicht ansteigend und am Ende in einigen Serpentinen bis zum Passo di Rolle auf 2200 m geht. Leider war die Sicht nicht sehr besonders aber ab und zu riss die Nebeldecke auf. Bei leichtem Regen ging es dann nach San Martino di Castrozza ins Hotel Jolanda.
Leider war es morgens um 8.00 Uhr nebelig und frisch. Die Abfahrt nach Schluderbach in Richtung Cortina weiter über das Skigebiet westlich von Cortina war sehr schnell erledigt. Erst der Aufstieg durch die immer noch sehr schwüle aber gleichzeitig auch kalte Witterung machte es nicht gerade einfach. Mittlerweile war meine zweite Garnitur ebenfalls nass. Auch am Rifugio 5 Torri war es frisch und windig. Kurz vor 12.00 Uhr war ich da, machte Mittag und es ging dann bis auf 2400 m zum Rifugio Averau. Nach einer ruppigen Abfahrt erreichte ich die Bundesstrasse unterhalb des Passo di Giau und erreichte mein Ziel das Hotel Garni La Nava in Lago Alegre am frühen Nachmittag.
Bei frischen Temperaturen aber doch schon sehr dampfig startete ich um 8.00 Uhr durch das Defreggental und durch Waldwege am linken Tal in Richtung Staller Sattel bis zur befestigten Strasse. Ankunft an der Ampel am Paß war 11.18 Uhr. Die Abfahrt ist aber immer nur ab der vollen Stunde für jeweils 15 min. gestattet. Es ist aber bei zügiger Fahrt in 10 min zu bewältigen. In Welserberg war erst einmal Rast, bevor es auf die Plätzwiesenhütte (2050 hm) in die Unterkunft ging.
Bei recht kaltem aber recht sonnigem Wetter sollte heute der Alpenpass über den Felbertauern bezwungen werden. Es stellte sich jedoch bald heraus das der gestrige Tag etwas zu hart war und ich mich entschied den bequemeren Weg durch den Felbertauerntunnel zu wählen. Es waren schließlich trotzdem fast 1000 hm bis zum Einstieg zu bewältigen, abgesehen vom lebensgefährlichen Verkehr. Für 18,- € wird man vom nördlichen zum südlichen Tunnelportal gefahren. Nach einer Rast in Matrai ging es nach St. Jacob ins Defreggental.
Start war um 6.00 Uhr, schlechtes Wetter war aber schon ab der Mittagszeit angesagt. Trotz für das am Vormittag gut angesagte Wetter regnete es immer wieder mal leicht und der Himmel war bis zur Mittagszeit in Wolken gehüllt. Der Weg führte mich vom Hintersee über den Römersattel nach Fieberbrunn, über die Spielbergalm (Mittagessen)nach Saalbach-Hinterglemm, über die Hackelbergalm und dem Klingertörl schließlich nach Uttendorf. Es war zur Hackelbergalm recht sonnig bis mich schließlich die vorhergesagte Kaltfront kurz unter dem Klingertörl mit heftigen Böen, Nebel und starkem Niederschlag auf 2100 m überraschte. Im strömenden Regen ging es schließlich nach 2900 hm und 90 km hinunter nach Uttendorf in die Unterkunft Pension Koch.
Nach Insektenstich mit allergischer Reaktion und Sturz und schlechtem Wetter Abruch kurz vor Cortina.
Nach einem relativ spartanischem Frühstück ging es gleich ansteigend von 800 m.ü.n.N. ins Defreggental überHopfgarten und St. Jacob auf knapp 2050 m.ü.n.N. also 1250 hm zum Staller Sattel. Hier gab es einen kleinen Imbiß bis es anschließend durch eine Ampelschaltung geregelt, ins Antholzer Tal weiter nach Antholz, Welsberg und schlußendlich Toblach dem Ziel der heutigen Etappe ging.
Nach einer ruhigen Nacht im Hotel Koch begann für mich die Fahrt in eine ungewisse Alpenhauptkammüberquerung. Leider war das Wetter alles andere als Einladend. Es nieselte so vor sich hin. Von Uttendorf auf 780 m.ü.n.N. bis zur Talstation waren es etwa 700 hm. Für mich genug in Anbetracht der Wetterlage. Ab hier ging es mit der Seilbahn bis zur Rudolfshütte auf ca. 2500 m.ü.n.N. Ab hier ging es erst einmal nach einer kurzen aber wichtigen Stärkung und Aufwärmung rund 200 hm abwärts um dann im dichtesten Nebel Richtung Kalser Tauern wieder aufzusteigen. Nach der Umgehung des Weißsees erfolgte der Aufstieg durch feuchtes, Schroffes und mit nicht wenigen Schneefeldern bedecktem Gelände. Schließlich erreichte ich den Kalser Tauernpaß und sah im Nebel ein scheinbar unendliches Schneefeld in Richtung Oberer See auf der Osttiroler Seite. Glücklicherweise war die Fläche am Ende doch überschaubar. Ab seinem Ende war es schlußendlich doch eine ziemliche Quälerei bis zum Dorferer See. 4 Stunden schieben und tragen, keine Möglichkeit zum fahren, völlig duchweichte nasse Schuhe aber glücklicherweise kein Nebel und moderate Temperaturen hatten es in sich. Jedenfals als Alpenhauptkammüberquerung nur bedingt empfehlenswert. Man ist dabei in jedem Fall ein Exot. Irgendwann erreicht man den Dorfer See und erst weit nach dem Ende des Sees beginnt der fahrbare Bereich, also etwas oberhalb der Kalser Tauernhütte. Den Umstand das das Radlfahren durch die nachfolgende Klamm verboten ist vernachlässigen wir mal in Anbetracht der Umstände. In Huben im Cafe Lander’l war meine heutige Etappe zu Ende.
Diese Tour sollte nicht über einen gewöhnlichen Alpenhauptkammpass führen. Zwischen dem Tauernpass und dem Felbertauernpass befindet sich noch der Kalser Tauern über den man auch bei nicht so gut klimatischen Verhältnissen mittels Aufstiegshilfe und sogar einer Berghütte im Stil eines Luxushotels den Alpenhauptkamm überqueren kann. Um an den Einstieg zu kommen war es notwendig -ohne nur auf Bundesstraßen in den Tälern ausweichen zu müssen- ca. 3000 hm zu überwinden. Dafür benutze ich immer meinen Klassiker: Berchtesgaden Hirschbichl Weißbach Römersattel Fieberbrunn Spielbergalm Sallbach Hinterglemm Hackelberger Alm Seetörl Klingerltörl Uttendorf oder Kaprun.
Die letzte Etappe: Von Forni Avoltri zum Ziel in Villach
Ein wunderschöner Morgen begrüßte mich zu meiner letzten Etappe. Vom kleinen Ort Forni Avoltri aus begann der erste Anstieg, der mich hinauf auf etwa 2100 Meter führte. Die Sonne zeigte sich schnell von ihrer stärkeren Seite, sodass es zügig warm wurde – ich musste mich beeilen, um bei angenehmen Temperaturen den Gipfel der Martinihöhe zu erreichen.
Der Weg war durchweg gut fahrbar, ohne große Steigungen, sodass ich das Panorama voll und ganz genießen konnte. Oben am Gipfel war bereits früh am Tag recht viel Betrieb. Ich verweilte nur kurz, bevor ich mich auf den Weg in östlicher Richtung zum Plöckenpass machte.
Kurz vor der Bundesstraße, die zum Pass führt, bog ich rechts ab und nahm die sogenannte „Abkürzung“ – eine Strecke, die ich schiebend und tragend bewältigen musste. Ob es ein Umweg oder doch eine Abkürzung war, bleibt wohl Geschmackssache. Doch ich erreichte schließlich den Pass, wo das erste österreichische Lokal, das Plöckenhaus, zu einer wohlverdienten Pause einlud.
Von dort ging es in einem gemütlichen, aber flotten Gefälle mit rund 500 Höhenmetern hinunter nach Kötschach Mauten. Direkt am Fluss Gail, der dem Tal seinen Namen gibt, fasste ich den Entschluss, die letzten rund 90 Kilometer bis nach Villach durchzufahren.
Diese letzten Kilometer zogen sich wie Kaugummi, doch irgendwann hatten sie keine Chance mehr – ich erreichte mein Ziel! Nach insgesamt 584 Kilometern und über 14.000 Höhenmetern genoss ich am Ufer der Drau in Villach endlich ein frisch gezapftes Bier.
Die Übernachtung? Dieses Mal völlig kostenlos – bei meinen Eltern. Ein perfekter Abschluss einer langen, eindrucksvollen Reise.
Ein wunderschöner Morgen begrüßte mich zu meiner letzten Etappe. Vom kleinen Ort Forni Avoltri aus begann der erste Anstieg, der mich hinauf auf etwa 2100 Meter führte. Die Sonne zeigte sich schnell von ihrer stärkeren Seite, sodass es zügig warm wurde – ich musste mich beeilen, um bei angenehmen Temperaturen den Gipfel der Martinihöhe zu erreichen.
Der Weg war durchweg gut fahrbar, ohne große Steigungen, sodass ich das Panorama voll und ganz genießen konnte. Oben am Gipfel war bereits früh am Tag recht viel Betrieb. Ich verweilte nur kurz, bevor ich mich auf den Weg in östlicher Richtung zum Plöckenpass machte.
Kurz vor der Bundesstraße, die zum Pass führt, bog ich rechts ab und nahm die sogenannte „Abkürzung“ – eine Strecke, die ich schiebend und tragend bewältigen musste. Ob es ein Umweg oder doch eine Abkürzung war, bleibt wohl Geschmackssache. Doch ich erreichte schließlich den Pass, wo das erste österreichische Lokal, das Plöckenhaus, zu einer wohlverdienten Pause einlud.
Von dort ging es in einem gemütlichen, aber flotten Gefälle mit rund 500 Höhenmetern hinunter nach Kötschach Mauten. Direkt am Fluss Gail, der dem Tal seinen Namen gibt, fasste ich den Entschluss, die letzten rund 90 Kilometer bis nach Villach durchzufahren.
Diese letzten Kilometer zogen sich wie Kaugummi, doch irgendwann hatten sie keine Chance mehr – ich erreichte mein Ziel! Nach insgesamt 584 Kilometern und über 14.000 Höhenmetern genoss ich am Ufer der Drau in Villach endlich ein frisch gezapftes Bier.
Die Übernachtung? Dieses Mal völlig kostenlos – bei meinen Eltern. Ein perfekter Abschluss einer langen, eindrucksvollen Reise.
Auf zu den Drei Zinnen und weiter nach Forni Avoltri
Nachdem es am gestrigen Abend und in der Nacht heftig geregnet und gestürmt hatte, startete ich heute früh bei frischen 8 °C in Richtung der legendären Drei Zinnen. Von Misurina aus folgte ich der gebührenpflichtigen Mautstraße, die mich gemächlich auf etwa 2100 Meter Höhe brachte. Der Weg führte mich vorbei an der Aronzo-Hütte, die sich malerisch unterhalb der markanten Gipfel der Drei Zinnen befindet, bis zur Lavaredo-Hütte.
Hier drehte ich um und nahm einen Pfad zwischen den beiden Hütten in südöstlicher Richtung. Der Abstieg führte mich vorbei an einem in der Ferne liegenden See, dem Auronco di Cadore – ein traumhafter Blick, der die Strapazen des Weges mehr als wettmachte. Ob man auf diesem Abschnitt wirklich fahren kann oder lieber schieben sollte, muss jeder für sich selbst entscheiden – der Weg ist teils anspruchsvoll und nicht ohne Herausforderungen.
In Cima Gogna verließ ich schließlich die Hauptstraße und bog auf die alte, inzwischen verfallene Bundesstraße ab, die Richtung Norden führt. Dieser Abschnitt entpuppte sich als echtes Abenteuer: enge Schluchten, durch die ich immer links an zahlreichen, zum Teil eingestürzten Tunneln vorbeifuhr, hunderte Meter tiefe Löcher in der Fahrbahn und spektakuläre Tiefblicke.
Die Strecke führte mich weiter nach Santo Stefano di Cadore und von dort schließlich nach Forni Avoltri, wo ich im Albergo Piani Di Luzza mein Quartier für die vorletzte Etappe bezog – ein wohlverdienter Ruhepunkt nach einem Tag voller eindrucksvoller Eindrücke und bewegender Landschaften.
Nachdem es am gestrigen Abend und in der Nacht heftig geregnet und gestürmt hatte, startete ich heute früh bei frischen 8 °C in Richtung der legendären Drei Zinnen. Von Misurina aus folgte ich der gebührenpflichtigen Mautstraße, die mich gemächlich auf etwa 2100 Meter Höhe brachte. Der Weg führte mich vorbei an der Aronzo-Hütte, die sich malerisch unterhalb der markanten Gipfel der Drei Zinnen befindet, bis zur Lavaredo-Hütte.
Hier drehte ich um und nahm einen Pfad zwischen den beiden Hütten in südöstlicher Richtung. Der Abstieg führte mich vorbei an einem in der Ferne liegenden See, dem Auronco di Cadore – ein traumhafter Blick, der die Strapazen des Weges mehr als wettmachte. Ob man auf diesem Abschnitt wirklich fahren kann oder lieber schieben sollte, muss jeder für sich selbst entscheiden – der Weg ist teils anspruchsvoll und nicht ohne Herausforderungen.
In Cima Gogna verließ ich schließlich die Hauptstraße und bog auf die alte, inzwischen verfallene Bundesstraße ab, die Richtung Norden führt. Dieser Abschnitt entpuppte sich als echtes Abenteuer: enge Schluchten, durch die ich immer links an zahlreichen, zum Teil eingestürzten Tunneln vorbeifuhr, hunderte Meter tiefe Löcher in der Fahrbahn und spektakuläre Tiefblicke.
Die Strecke führte mich weiter nach Santo Stefano di Cadore und von dort schließlich nach Forni Avoltri, wo ich im Albergo Piani Di Luzza mein Quartier für die vorletzte Etappe bezog – ein wohlverdienter Ruhepunkt nach einem Tag voller eindrucksvoller Eindrücke und bewegender Landschaften.
Von Montal durch die Große Fanes zum Lago Misurina
Von Montal aus startete ich mit einem ersten kurzen, aber knackigen Anstieg: etwa 200 Höhenmeter entlang der Bundesstraße nach Enneberg, wobei ich stets links hielt. Schon hier offenbarte sich die Schönheit dieser Region – die Straße schlängelte sich als herrliche Panoramastraße dahin und hielt die Höhe, sodass ich die atemberaubende Landschaft in vollen Zügen genießen konnte.
Nach ungefähr einer Stunde erreichte ich St. Vigil, den Ausgangspunkt für den nächsten Abschnitt meiner Tour. Direkt von dort fuhr ich in das malerische Tal des Nationalparks Große Fanes hinein – eine nahezu unberührte Naturkulisse, die mit jedem Meter mehr Ruhe und Weite schenkte.
Nach einiger Zeit lichtete sich der Wald und ich stand plötzlich an der Pederühütte, einem idyllischen Fleckchen, das den Übergang markierte. Ab hier ging es nun relativ zügig weiter bergauf, bis auf etwa 2000 Meter Höhe – eine sportliche Herausforderung, bei der genügend Wasser unbedingt mitgeführt werden sollte.
Die Strecke führte weiter zur oberen Fanesalm, wo noch etwa 100 Höhenmeter auf mich warteten. Oben angekommen, wurde ich mit dem Anblick eines kleinen, klaren Bergsees belohnt – der höchste Punkt dieses Abschnitts. Ein Moment zum Durchatmen und Staunen, bevor es weiterging.
Der Weg führte mich hinunter nach Fiames. Die ursprünglich geplante Route, die unterhalb der imposanten Schuttablagerung verläuft, habe ich diesmal aufgrund instabilen Wetters ausgelassen – eine vernünftige Entscheidung angesichts der Bedingungen.
Über den Passo Tre Coci setzte ich die Fahrt fort, bis ich schließlich den Lago Misurina erreichte – das Ziel meiner heutigen Etappe und ein wunderschöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.
Von Montal aus startete ich mit einem ersten kurzen, aber knackigen Anstieg: etwa 200 Höhenmeter entlang der Bundesstraße nach Enneberg, wobei ich stets links hielt. Schon hier offenbarte sich die Schönheit dieser Region – die Straße schlängelte sich als herrliche Panoramastraße dahin und hielt die Höhe, sodass ich die atemberaubende Landschaft in vollen Zügen genießen konnte.
Nach ungefähr einer Stunde erreichte ich St. Vigil, den Ausgangspunkt für den nächsten Abschnitt meiner Tour. Direkt von dort fuhr ich in das malerische Tal des Nationalparks Große Fanes hinein – eine nahezu unberührte Naturkulisse, die mit jedem Meter mehr Ruhe und Weite schenkte.
Nach einiger Zeit lichtete sich der Wald und ich stand plötzlich an der Pederühütte, einem idyllischen Fleckchen, das den Übergang markierte. Ab hier ging es nun relativ zügig weiter bergauf, bis auf etwa 2000 Meter Höhe – eine sportliche Herausforderung, bei der genügend Wasser unbedingt mitgeführt werden sollte.
Die Strecke führte weiter zur oberen Fanesalm, wo noch etwa 100 Höhenmeter auf mich warteten. Oben angekommen, wurde ich mit dem Anblick eines kleinen, klaren Bergsees belohnt – der höchste Punkt dieses Abschnitts. Ein Moment zum Durchatmen und Staunen, bevor es weiterging.
Der Weg führte mich hinunter nach Fiames. Die ursprünglich geplante Route, die unterhalb der imposanten Schuttablagerung verläuft, habe ich diesmal aufgrund instabilen Wetters ausgelassen – eine vernünftige Entscheidung angesichts der Bedingungen.
Über den Passo Tre Coci setzte ich die Fahrt fort, bis ich schließlich den Lago Misurina erreichte – das Ziel meiner heutigen Etappe und ein wunderschöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.
Zwischen Pfitscher Joch und Montal
Im Hintergrund ragte das beeindruckende Pfitscher Joch empor, während im Vordergrund meine Unterkunft wartete – ein Ort, der an diesem Tag zum wohlverdienten Ruhepol wurde. Mein Versuch, das Pfunderer Joch zu bezwingen, scheiterte bereits nach etwa 300 Höhenmetern. Der gestrige Tag hatte seine Spuren hinterlassen – die Erschöpfung war einfach zu groß.
Also machte ich mich auf den Weg, der mich auf der nervigen, vielbefahrenen Bundesstraße nach Sterzing führte. Die Hitze war kaum zu ertragen, irgendwo zwischen Sterzing und Brunneck gönnte ich mir ein kühles Eis, das dringend nötig war, um die drückende Wärme zu ertragen.
Kurz vor Brunneck traf ich auf einen einheimischen Mountainbiker, der mir eine Abkürzung empfahl. Diese führte mich schließlich in das idyllische Montal, wo für mich die Fahrt an diesem Tag endete. Eine Weiterfahrt nach St. Vigil hätte nochmal etwa 400 Höhenmeter bedeutet – und wohl auch eine entsprechend hohe Übernachtungssumme.
Erst jetzt wurde mir so richtig bewusst, wie sehr die Dolomiten im August von Touristen, vor allem Italienern, überflutet sind und wie ordentlich in den Hotels verdient wird. Das einzig verfügbare Zimmer war im Lanerhof – angeblich nur noch ein Einzelzimmer, aber für stattliche 114 Euro.
Doch der Schein trügte: Die Klamotten durften draußen trocknen, das Buffet war schlichtweg unschlagbar. Ich habe wohl für mindestens 50 Euro gegessen – damit relativierte sich der Preis schnell. Nach Abzug von Frühstück, zweimal Duschen, Waschen der Klamotten und sogar neuen Badelatschen kam ich schlussendlich auf umgerechnet rund 40 Euro – ein faires Geschäft.
Ein anstrengender Tag, ja, aber auch einer, der zeigte, wie viel Charakter eine Reise hat – mit kleinen Rückschlägen, unerwarteten Begegnungen und den großen Momenten der Erholung.
Im Hintergrund ragte das beeindruckende Pfitscher Joch empor, während im Vordergrund meine Unterkunft wartete – ein Ort, der an diesem Tag zum wohlverdienten Ruhepol wurde. Mein Versuch, das Pfunderer Joch zu bezwingen, scheiterte bereits nach etwa 300 Höhenmetern. Der gestrige Tag hatte seine Spuren hinterlassen – die Erschöpfung war einfach zu groß.
Also machte ich mich auf den Weg, der mich auf der nervigen, vielbefahrenen Bundesstraße nach Sterzing führte. Die Hitze war kaum zu ertragen, irgendwo zwischen Sterzing und Brunneck gönnte ich mir ein kühles Eis, das dringend nötig war, um die drückende Wärme zu ertragen.
Kurz vor Brunneck traf ich auf einen einheimischen Mountainbiker, der mir eine Abkürzung empfahl. Diese führte mich schließlich in das idyllische Montal, wo für mich die Fahrt an diesem Tag endete. Eine Weiterfahrt nach St. Vigil hätte nochmal etwa 400 Höhenmeter bedeutet – und wohl auch eine entsprechend hohe Übernachtungssumme.
Erst jetzt wurde mir so richtig bewusst, wie sehr die Dolomiten im August von Touristen, vor allem Italienern, überflutet sind und wie ordentlich in den Hotels verdient wird. Das einzig verfügbare Zimmer war im Lanerhof – angeblich nur noch ein Einzelzimmer, aber für stattliche 114 Euro.
Doch der Schein trügte: Die Klamotten durften draußen trocknen, das Buffet war schlichtweg unschlagbar. Ich habe wohl für mindestens 50 Euro gegessen – damit relativierte sich der Preis schnell. Nach Abzug von Frühstück, zweimal Duschen, Waschen der Klamotten und sogar neuen Badelatschen kam ich schlussendlich auf umgerechnet rund 40 Euro – ein faires Geschäft.
Ein anstrengender Tag, ja, aber auch einer, der zeigte, wie viel Charakter eine Reise hat – mit kleinen Rückschlägen, unerwarteten Begegnungen und den großen Momenten der Erholung.
Von Neukirchen zum Schlegeisstausee
Um 8:30 Uhr startete ich in Neukirchen und setzte meinen Weg in Richtung Gerlospass fort. Die Strecke führte zunächst entlang der alten Gerlosbundesstraße, die mit ihrem sanften Auf und Ab bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Höhenmeter gab. Über Königsleiten und vorbei am glitzernden Gerlosstausee genoss ich die klare Bergluft und die beeindruckende Landschaft.
Unterwegs traf ich einen sympathischen Radfahrer aus Frankfurt, der gerade eine Rundtour durch die Zillertaler Alpen absolvierte. Ein kurzer Austausch, ein gemeinsames Lächeln – solche Begegnungen sind es, die das Reisen so besonders machen.
Vom Gerlospass führte der Weg dann zügig bergab nach Zell am Ziller und weiter nach Mayrhofen. Die Straßen waren gut asphaltiert und machten das Fahren angenehm flott.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei: Ab Mayrhofen begann der Anstieg zum Schlegeisstausee. Bereits aus einiger Entfernung war die mächtige Staumauer zu erkennen, doch sie schien einfach nicht näher kommen zu wollen. Jeder Tritt in die Pedale brachte mich zwar ein Stück voran, doch die beeindruckende Größe dieses Bauwerks ließ den Aufstieg länger wirken als gedacht.
Um 8:30 Uhr startete ich in Neukirchen und setzte meinen Weg in Richtung Gerlospass fort. Die Strecke führte zunächst entlang der alten Gerlosbundesstraße, die mit ihrem sanften Auf und Ab bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Höhenmeter gab. Über Königsleiten und vorbei am glitzernden Gerlosstausee genoss ich die klare Bergluft und die beeindruckende Landschaft.
Unterwegs traf ich einen sympathischen Radfahrer aus Frankfurt, der gerade eine Rundtour durch die Zillertaler Alpen absolvierte. Ein kurzer Austausch, ein gemeinsames Lächeln – solche Begegnungen sind es, die das Reisen so besonders machen.
Vom Gerlospass führte der Weg dann zügig bergab nach Zell am Ziller und weiter nach Mayrhofen. Die Straßen waren gut asphaltiert und machten das Fahren angenehm flott.
Doch damit war der Tag noch nicht vorbei: Ab Mayrhofen begann der Anstieg zum Schlegeisstausee. Bereits aus einiger Entfernung war die mächtige Staumauer zu erkennen, doch sie schien einfach nicht näher kommen zu wollen. Jeder Tritt in die Pedale brachte mich zwar ein Stück voran, doch die beeindruckende Größe dieses Bauwerks ließ den Aufstieg länger wirken als gedacht.
Über das Stangenjoch zum Wildkogel
Start war um 8:30 Uhr – angenehm temperiert und bei bester Laune. Gleich zu Beginn präsentierte sich der Tag von seiner schönsten Seite: Der Weg schlängelte sich als echter Panoramaweg dahin, und was mir geboten wurde, war schlichtweg eine Augenweide. Der 360°-Rundumblick war spektakulär – Berge soweit das Auge reicht, ein klarer Himmel, und die Ruhe der frühen Morgenstunden.
Auf etwa 1800 Höhenmetern erreichte ich den höchsten Punkt dieses Abschnitts, bevor es in eine fließende Abfahrt hinunter zum Aschauer Höhenweg ging. Hier begegnete ich den ersten anderen Radlern – sie kamen aus Aschau und fuhren in entgegengesetzter Richtung. Ein kurzer Gruß, ein wissendes Nicken – jeder wusste, was der Tag noch bringen würde.
Dann begann der Aufstieg zum Stangenjoch – ein Abschnitt, der mir noch bestens in Erinnerung war. Letztes Jahr hatte ich diesen Übergang bei strömendem Regen und gefühlt in Endlosschleife überwunden. Heute war das Wetter auf meiner Seite, aber der Anstieg hatte nichts von seiner Mühsamkeit eingebüßt. Jeder Höhenmeter musste erarbeitet werden – Schritt für Schritt, Pedalumdrehung für Pedalumdrehung.
Oben angekommen, war der Lohn wie immer die Aussicht – und die Vorfreude auf die nächste Station: die Baumgartenalm. Und ja, es gab natürlich wieder ein Schnaps’erl, das hier fast schon traditionell dazugehört. Warm, kräftig und genau richtig, um neue Energie zu tanken.
Frisch gestärkt ging es dann in den finalen Anstieg des Tages – hinauf zum Wildkogel auf rund 2200 Metern Höhe. Die Strecke war fordernd, aber gut fahrbar, und oben angekommen, wurde ich erneut mit einem atemberaubenden Panorama belohnt: der Großvenediger thronte in der Ferne, klar erkennbar und eindrucksvoll wie eh und je.
Ich hätte gern hier oben übernachtet – aber leider war alles ausgebucht. Also blieb nur noch der Weg hinunter nach Neukirchen, der mir nach den bisherigen Höhenmetern wie ein gemütlicher Ausklang erschien.
Ein weiterer großartiger Tag in den Bergen – mit Sonne, Ausblicken, Schweiß, Schnaps und dem Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.
Start war um 8:30 Uhr – angenehm temperiert und bei bester Laune. Gleich zu Beginn präsentierte sich der Tag von seiner schönsten Seite: Der Weg schlängelte sich als echter Panoramaweg dahin, und was mir geboten wurde, war schlichtweg eine Augenweide. Der 360°-Rundumblick war spektakulär – Berge soweit das Auge reicht, ein klarer Himmel, und die Ruhe der frühen Morgenstunden.
Auf etwa 1800 Höhenmetern erreichte ich den höchsten Punkt dieses Abschnitts, bevor es in eine fließende Abfahrt hinunter zum Aschauer Höhenweg ging. Hier begegnete ich den ersten anderen Radlern – sie kamen aus Aschau und fuhren in entgegengesetzter Richtung. Ein kurzer Gruß, ein wissendes Nicken – jeder wusste, was der Tag noch bringen würde.
Dann begann der Aufstieg zum Stangenjoch – ein Abschnitt, der mir noch bestens in Erinnerung war. Letztes Jahr hatte ich diesen Übergang bei strömendem Regen und gefühlt in Endlosschleife überwunden. Heute war das Wetter auf meiner Seite, aber der Anstieg hatte nichts von seiner Mühsamkeit eingebüßt. Jeder Höhenmeter musste erarbeitet werden – Schritt für Schritt, Pedalumdrehung für Pedalumdrehung.
Oben angekommen, war der Lohn wie immer die Aussicht – und die Vorfreude auf die nächste Station: die Baumgartenalm. Und ja, es gab natürlich wieder ein Schnaps’erl, das hier fast schon traditionell dazugehört. Warm, kräftig und genau richtig, um neue Energie zu tanken.
Frisch gestärkt ging es dann in den finalen Anstieg des Tages – hinauf zum Wildkogel auf rund 2200 Metern Höhe. Die Strecke war fordernd, aber gut fahrbar, und oben angekommen, wurde ich erneut mit einem atemberaubenden Panorama belohnt: der Großvenediger thronte in der Ferne, klar erkennbar und eindrucksvoll wie eh und je.
Ich hätte gern hier oben übernachtet – aber leider war alles ausgebucht. Also blieb nur noch der Weg hinunter nach Neukirchen, der mir nach den bisherigen Höhenmetern wie ein gemütlicher Ausklang erschien.
Ein weiterer großartiger Tag in den Bergen – mit Sonne, Ausblicken, Schweiß, Schnaps und dem Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.
Von Bischofswiesen zum Hahnenkamm
Start war um 7:30 Uhr in Bischofswiesen – bei frischer Morgenluft und noch halb verschlafener Umgebung. Die erste Etappe führte mich durch die wildromantische Landschaft von Ramsau, über das Wachterl und weiter nach Unterjettenberg. Von dort ging es über Unken stetig bergauf ins auf etwa 1000 Meter Höhe gelegene Heutal – ein wunderschön eingebettetes Hochtal, das noch so früh am Tag fast menschenleer war.
Von hier führte mich der Weg weiter über die Winkelmoosalm, ein echter Klassiker unter den Alpenrouten, und schließlich hinauf zur Steinplatte. Auf rund 1550 Höhenmetern begann dann die rasante Abfahrt über die kurvige Mautstraße nach Waidring – und hier wurde es kurz spektakulär: Just in dem Moment, als sich die Schranke am unteren Ende der Straße schloss, rutschte ich mit einem beherzten Schwung noch gerade so durch – begleitet von kreischenden Frauenstimmen. Knapp, aber filmreif.
In Erpfendorf legte ich eine verdiente Rast ein – Spaghetti Bolognese standen auf dem Speiseplan und lieferten dringend benötigte Energie. Von dort ging es dann ganz entspannt immer entlang der Arche bis nach St. Johann in Tirol – die Kulisse zunehmend geprägt vom massiven, stets präsenten Wilden Kaiser, der sich beeindruckend über das Tal erhebt.
Ab St. Johann nahm ich den Römerweg in Richtung Kitzbühel – ein ruhiger, landschaftlich reizvoller Abschnitt, auf dem man gut Tempo machen kann. Direkt in Kitzbühel, an der berühmten Hahnenkamm-Abfahrt, begann dann der letzte große Anstieg des Tages: der Weg hinauf zum Hahnenkamm.
Über die Melkalm führte der Weg in Serpentinen weiter bergauf. Die letzten 100 Höhenmeter zogen sich – aber das Ziel war zum Greifen nah: der Gasthof Hocheck, direkt unterhalb des Gipfels. Hier endete meine erste Etappe – müde, aber zufrieden mit einem großartigen Auftakt in meine Tour.
Start war um 7:30 Uhr in Bischofswiesen – bei frischer Morgenluft und noch halb verschlafener Umgebung. Die erste Etappe führte mich durch die wildromantische Landschaft von Ramsau, über das Wachterl und weiter nach Unterjettenberg. Von dort ging es über Unken stetig bergauf ins auf etwa 1000 Meter Höhe gelegene Heutal – ein wunderschön eingebettetes Hochtal, das noch so früh am Tag fast menschenleer war.
Von hier führte mich der Weg weiter über die Winkelmoosalm, ein echter Klassiker unter den Alpenrouten, und schließlich hinauf zur Steinplatte. Auf rund 1550 Höhenmetern begann dann die rasante Abfahrt über die kurvige Mautstraße nach Waidring – und hier wurde es kurz spektakulär: Just in dem Moment, als sich die Schranke am unteren Ende der Straße schloss, rutschte ich mit einem beherzten Schwung noch gerade so durch – begleitet von kreischenden Frauenstimmen. Knapp, aber filmreif.
In Erpfendorf legte ich eine verdiente Rast ein – Spaghetti Bolognese standen auf dem Speiseplan und lieferten dringend benötigte Energie. Von dort ging es dann ganz entspannt immer entlang der Arche bis nach St. Johann in Tirol – die Kulisse zunehmend geprägt vom massiven, stets präsenten Wilden Kaiser, der sich beeindruckend über das Tal erhebt.
Ab St. Johann nahm ich den Römerweg in Richtung Kitzbühel – ein ruhiger, landschaftlich reizvoller Abschnitt, auf dem man gut Tempo machen kann. Direkt in Kitzbühel, an der berühmten Hahnenkamm-Abfahrt, begann dann der letzte große Anstieg des Tages: der Weg hinauf zum Hahnenkamm.
Über die Melkalm führte der Weg in Serpentinen weiter bergauf. Die letzten 100 Höhenmeter zogen sich – aber das Ziel war zum Greifen nah: der Gasthof Hocheck, direkt unterhalb des Gipfels. Hier endete meine erste Etappe – müde, aber zufrieden mit einem großartigen Auftakt in meine Tour.
Letzter Tag: Im Regen zum Gardasee
Der letzte Tag meiner Transalp begann… nass. Strömender Regen prasselte auf Bartoldi herab – kein sanftes Tröpfeln, sondern ein richtiges Unwetter. Bis 9:30 Uhr wartete ich ab, dann ließ der Regen zumindest etwas nach. Ursprünglich hatte ich gestern noch bis Carbonare fahren wollen, aber nach der Ankunft in Bartoldi – und angesichts der überraschend großen Auswahl an Unterkünften – entschied ich mich spontan für das Hotel Caminetto. Eine gute Entscheidung, wie sich heute zeigen sollte.
Die Wetterlage zwang mich, meine geplante Route umzustellen. Stattdessen ging es nun über Carbonare, San Sebastiano und den Passo Sommo Richtung Folgaria, vorbei am beeindruckenden Castel Beseno. Mein Ziel: die erste Tankstelle auf etwa 200 Metern Höhe. Ein einfacher Ort, aber in diesem Moment wurde er zu einem rettenden Anker.
Die Bedingungen waren brutal: 1200 Höhenmeter im strömenden Regen, dazu dichter Nebel, kalter Wind – und vor allem: sieben Tage Transalp in den Beinen. Mein Körper war am Limit. Ich war kurz vor dem Kollaps.
An der Tankstelle bestellte ich mir zwei Kannen heißen Tee – und dazu zwei große Gläser Rum. Die Wirkung war unmittelbar: Die Wärme breitete sich aus, meine Finger hörten auf zu zittern, der Blick wurde wieder klarer. Der Barkeeper wollte dafür nur 5 Euro. Ich muss ziemlich mitgenommen ausgesehen haben – und vielleicht war da auch ein wenig Mitleid im Spiel.
Erst jetzt, kurz vor dem Ziel, sah ich zum ersten Mal andere Radfahrer. Etwa zehn Kilometer vor Torbole, nass, aber entschlossen – auch sie unterwegs zum Gardasee.
Und dann war es so weit: Die letzte Abfahrt, die letzten Meter – nur noch bergab. Und mit jedem Kilometer wurde das Gefühl intensiver. Erleichterung. Stolz. Und leise Wehmut.
Nach 520 Kilometern und 13.500 Höhenmetern war es geschafft.
Der Gardasee lag vor mir. In der Ferne glitzerte das Wasser, und während die Bremsen langsam abkühlten, musste ich mich zusammenreißen, um meinen Emotionen nicht einfach freien Lauf zu lassen. Es war ein Moment, der alles aufwog – den Regen, die Kälte, die Müdigkeit. Ein Moment, den man nicht vergisst.
Am nächsten Morgen, um 8:00 Uhr, dann die Rückreise. Mit dem Shuttlebus nach Innsbruck, von dort mit dem Zug nach Salzburg.
– Ende einer Reise.
Der letzte Tag meiner Transalp begann… nass. Strömender Regen prasselte auf Bartoldi herab – kein sanftes Tröpfeln, sondern ein richtiges Unwetter. Bis 9:30 Uhr wartete ich ab, dann ließ der Regen zumindest etwas nach. Ursprünglich hatte ich gestern noch bis Carbonare fahren wollen, aber nach der Ankunft in Bartoldi – und angesichts der überraschend großen Auswahl an Unterkünften – entschied ich mich spontan für das Hotel Caminetto. Eine gute Entscheidung, wie sich heute zeigen sollte.
Die Wetterlage zwang mich, meine geplante Route umzustellen. Stattdessen ging es nun über Carbonare, San Sebastiano und den Passo Sommo Richtung Folgaria, vorbei am beeindruckenden Castel Beseno. Mein Ziel: die erste Tankstelle auf etwa 200 Metern Höhe. Ein einfacher Ort, aber in diesem Moment wurde er zu einem rettenden Anker.
Die Bedingungen waren brutal: 1200 Höhenmeter im strömenden Regen, dazu dichter Nebel, kalter Wind – und vor allem: sieben Tage Transalp in den Beinen. Mein Körper war am Limit. Ich war kurz vor dem Kollaps.
An der Tankstelle bestellte ich mir zwei Kannen heißen Tee – und dazu zwei große Gläser Rum. Die Wirkung war unmittelbar: Die Wärme breitete sich aus, meine Finger hörten auf zu zittern, der Blick wurde wieder klarer. Der Barkeeper wollte dafür nur 5 Euro. Ich muss ziemlich mitgenommen ausgesehen haben – und vielleicht war da auch ein wenig Mitleid im Spiel.
Erst jetzt, kurz vor dem Ziel, sah ich zum ersten Mal andere Radfahrer. Etwa zehn Kilometer vor Torbole, nass, aber entschlossen – auch sie unterwegs zum Gardasee.
Und dann war es so weit: Die letzte Abfahrt, die letzten Meter – nur noch bergab. Und mit jedem Kilometer wurde das Gefühl intensiver. Erleichterung. Stolz. Und leise Wehmut.
Nach 520 Kilometern und 13.500 Höhenmetern war es geschafft.
Der Gardasee lag vor mir. In der Ferne glitzerte das Wasser, und während die Bremsen langsam abkühlten, musste ich mich zusammenreißen, um meinen Emotionen nicht einfach freien Lauf zu lassen. Es war ein Moment, der alles aufwog – den Regen, die Kälte, die Müdigkeit. Ein Moment, den man nicht vergisst.
Am nächsten Morgen, um 8:00 Uhr, dann die Rückreise. Mit dem Shuttlebus nach Innsbruck, von dort mit dem Zug nach Salzburg.
– Ende einer Reise.
Über den Manghenpass nach Bartoldi
Start war wie immer um 8:00 Uhr, diesmal mit dem Ziel: der Manghenpass. Schon am Vorabend, bei einem rustikalen Essen in Tesero, hatte ich drei Norddeutsche Rennradfahrer kennengelernt, die ebenfalls vorhatten, am nächsten Morgen über den Pass zu fahren. Doch gesehen habe ich sie unterwegs nicht mehr – vermutlich hatte der Rotwein des Vorabends ihnen einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.
Meine eigene Fahrt begann mit einem kleinen technischen Rückschlag: Ich wollte nur schnell die Bremsbeläge wechseln, stellte aber bald fest, dass mir jegliches Werkzeug dafür fehlte. Sofort erinnerte ich mich an die geöffnete Tasche oben am Tauernpass – und mir war klar, wo das Zeug geblieben war.
Oben am Manghenpass, auf gut 2000 Metern, war es ungewöhnlich kalt. Die Hütte war geöffnet, aber leider nicht beheizt – was die Pause dort eher kurz hielt. Ich fragte den Wirt nach der Wetterprognose für die nächsten Tage: Nichts Gutes. Bereits für den Nachmittag war Regen angekündigt, der Freitag sollte sogar den ganzen Tag verregnet sein – und zwar überall in der Region.
Also hieß es: Abfahrt – und zwar zügig. Doch unterwegs zeigte sich schnell, wie abgelegen dieser Abschnitt wirklich ist. Kaum Höfe, keine sichtbaren Unterkünfte – nur Wald, Kurven und Stille. Erst oberhalb von Carzano entdeckte ich eine kleine Wirtschaft – eine willkommene Gelegenheit für eine warme Mahlzeit.
Es gab Spaghetti Bolognese – und dazu ein Bier, eher versehentlich bestellt, aber durchaus willkommen. Ich nutzte die Zeit zum Durchatmen. Das Tal war nicht mehr weit, aber der Weg dorthin verlief wellig – ständig bergauf und bergab. Ich musste das Tempo drosseln, um am Ende nicht völlig leerzulaufen.
Unten angekommen, fuhr ich durch scheinbar endlose Apfelplantagen, die das Tal wie ein grünes Muster durchzogen – ein schöner Kontrast zum schroffen Hochgebirge zuvor. Bei Levico Terme begann dann der Anstieg auf dem sogenannten Kaiserweg, der mich über einige enge Serpentinen nach Bartoldi brachte.
Das Wetter sah inzwischen bedrohlich dunkel aus, und kurz darauf begann es auch schon leicht zu nieseln. Glücklicherweise beruhigte sich die Lage wieder, bevor es richtig ungemütlich werden konnte.
Start war wie immer um 8:00 Uhr, diesmal mit dem Ziel: der Manghenpass. Schon am Vorabend, bei einem rustikalen Essen in Tesero, hatte ich drei Norddeutsche Rennradfahrer kennengelernt, die ebenfalls vorhatten, am nächsten Morgen über den Pass zu fahren. Doch gesehen habe ich sie unterwegs nicht mehr – vermutlich hatte der Rotwein des Vorabends ihnen einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht.
Meine eigene Fahrt begann mit einem kleinen technischen Rückschlag: Ich wollte nur schnell die Bremsbeläge wechseln, stellte aber bald fest, dass mir jegliches Werkzeug dafür fehlte. Sofort erinnerte ich mich an die geöffnete Tasche oben am Tauernpass – und mir war klar, wo das Zeug geblieben war.
Oben am Manghenpass, auf gut 2000 Metern, war es ungewöhnlich kalt. Die Hütte war geöffnet, aber leider nicht beheizt – was die Pause dort eher kurz hielt. Ich fragte den Wirt nach der Wetterprognose für die nächsten Tage: Nichts Gutes. Bereits für den Nachmittag war Regen angekündigt, der Freitag sollte sogar den ganzen Tag verregnet sein – und zwar überall in der Region.
Also hieß es: Abfahrt – und zwar zügig. Doch unterwegs zeigte sich schnell, wie abgelegen dieser Abschnitt wirklich ist. Kaum Höfe, keine sichtbaren Unterkünfte – nur Wald, Kurven und Stille. Erst oberhalb von Carzano entdeckte ich eine kleine Wirtschaft – eine willkommene Gelegenheit für eine warme Mahlzeit.
Es gab Spaghetti Bolognese – und dazu ein Bier, eher versehentlich bestellt, aber durchaus willkommen. Ich nutzte die Zeit zum Durchatmen. Das Tal war nicht mehr weit, aber der Weg dorthin verlief wellig – ständig bergauf und bergab. Ich musste das Tempo drosseln, um am Ende nicht völlig leerzulaufen.
Unten angekommen, fuhr ich durch scheinbar endlose Apfelplantagen, die das Tal wie ein grünes Muster durchzogen – ein schöner Kontrast zum schroffen Hochgebirge zuvor. Bei Levico Terme begann dann der Anstieg auf dem sogenannten Kaiserweg, der mich über einige enge Serpentinen nach Bartoldi brachte.
Das Wetter sah inzwischen bedrohlich dunkel aus, und kurz darauf begann es auch schon leicht zu nieseln. Glücklicherweise beruhigte sich die Lage wieder, bevor es richtig ungemütlich werden konnte.
Über die Sella-Runde, Bindelweg und weiter ins Fleimstal
Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Monti Pallidi ließ es sich gut in den Tag starten. Wie gewohnt saß ich um 8:00 Uhr im Sattel. Die kühle Morgenluft begleitete mich die ersten Serpentinen hinauf von Corvara in Richtung Passo Campolongo. Kurz vor dem Pass bog ich rechts ab – vorbei am Golfplatz von Alta Badia – hinauf zur Sella-Runde, mein erstes Ziel: das Rifugio Marmotta.
Unweit davon, etwas versteckt oberhalb, liegt die Prolongiahütte, die ursprünglich als gestrige Unterkunft geplant war. Doch die Zeit hatte nicht mehr gereicht, also blieb es bei der Notiz im Kopf für „ein andermal“.
Von Arabba aus begann der Anstieg zum Passo Pordoi – eine bekannte Passstraße, die sich in vielen Kehren durch die felsige Dolomitenlandschaft zieht. Doch auf etwa 1975 Höhenmetern verließ ich die Straße und bog nach links ab – hinein in ein deutlich ruppigeres Gelände. Der Schotterweg Richtung Marmolada war grob, steil und erinnerte mich endlich mal wieder an die Berchtesgadener Heimatberge.
Kurz unterhalb der Seilbahnstation war es dann endgültig vorbei mit Fahren. Das Gelände war so steil und von grobem Schotter übersät, dass nur noch Schieben – oder Tragen – half. Auf 2460 Metern Höhe erreichte ich schließlich den Sattel, und was sich dort vor mir auftat, war einfach überwältigend: ein grandioser Blick auf die Marmolada, den höchsten Gipfel der Dolomiten.
Hier begann der Bindelweg – ein berüchtigter, schmaler Höhenweg mit großartigem Panorama. Ein Einheimischer warnte mich eindringlich davor, den Weg mit dem Rad zu befahren: zu gefährlich, zu schmal, und offiziell verboten unter 1,50 m Breite – Strafe: 180 Euro. Der erste Abschnitt von etwa 500 Metern, direkt nach der Seilbahn, ist ohnehin nur etwas für Lebensmüde.
Der Pfad wurde zwar später etwas breiter, aber sobald der Weg vom Stausee einmündet, war an Fahren trotzdem nicht zu denken – zu viele Wanderer, zu wenig Platz. Erst ab dem Rifugio Viel del Pan auf etwa 2130 Metern war der Weg breit genug, um wieder in den Sattel zu steigen und entspannt bis zum Passo Pordoi zu rollen.
Von dort ging es dann über Canazei, Moena und Ziano di Fiemme weiter durch das wunderschöne Fleimstal – vorbei an herbstlich gefärbten Wäldern und stillen Bergdörfern – bis nach Tesero, wo bereits meine Unterkunft auf mich wartete.
Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Monti Pallidi ließ es sich gut in den Tag starten. Wie gewohnt saß ich um 8:00 Uhr im Sattel. Die kühle Morgenluft begleitete mich die ersten Serpentinen hinauf von Corvara in Richtung Passo Campolongo. Kurz vor dem Pass bog ich rechts ab – vorbei am Golfplatz von Alta Badia – hinauf zur Sella-Runde, mein erstes Ziel: das Rifugio Marmotta.
Unweit davon, etwas versteckt oberhalb, liegt die Prolongiahütte, die ursprünglich als gestrige Unterkunft geplant war. Doch die Zeit hatte nicht mehr gereicht, also blieb es bei der Notiz im Kopf für „ein andermal“.
Von Arabba aus begann der Anstieg zum Passo Pordoi – eine bekannte Passstraße, die sich in vielen Kehren durch die felsige Dolomitenlandschaft zieht. Doch auf etwa 1975 Höhenmetern verließ ich die Straße und bog nach links ab – hinein in ein deutlich ruppigeres Gelände. Der Schotterweg Richtung Marmolada war grob, steil und erinnerte mich endlich mal wieder an die Berchtesgadener Heimatberge.
Kurz unterhalb der Seilbahnstation war es dann endgültig vorbei mit Fahren. Das Gelände war so steil und von grobem Schotter übersät, dass nur noch Schieben – oder Tragen – half. Auf 2460 Metern Höhe erreichte ich schließlich den Sattel, und was sich dort vor mir auftat, war einfach überwältigend: ein grandioser Blick auf die Marmolada, den höchsten Gipfel der Dolomiten.
Hier begann der Bindelweg – ein berüchtigter, schmaler Höhenweg mit großartigem Panorama. Ein Einheimischer warnte mich eindringlich davor, den Weg mit dem Rad zu befahren: zu gefährlich, zu schmal, und offiziell verboten unter 1,50 m Breite – Strafe: 180 Euro. Der erste Abschnitt von etwa 500 Metern, direkt nach der Seilbahn, ist ohnehin nur etwas für Lebensmüde.
Der Pfad wurde zwar später etwas breiter, aber sobald der Weg vom Stausee einmündet, war an Fahren trotzdem nicht zu denken – zu viele Wanderer, zu wenig Platz. Erst ab dem Rifugio Viel del Pan auf etwa 2130 Metern war der Weg breit genug, um wieder in den Sattel zu steigen und entspannt bis zum Passo Pordoi zu rollen.
Von dort ging es dann über Canazei, Moena und Ziano di Fiemme weiter durch das wunderschöne Fleimstal – vorbei an herbstlich gefärbten Wäldern und stillen Bergdörfern – bis nach Tesero, wo bereits meine Unterkunft auf mich wartete.
Von Reischach über den Kronplatz nach Corvara in Badia
Die Nacht verbrachte ich im Hotel Olympia in Reischach – kein Schnäppchen, aber absolut stimmig, was Preis und Leistung anging: moderner Wellnessbereich, Pool, alles da. Nur leider: keine Zeit für Entspannung. Der nächste Abschnitt wartete schon.
Punkt 8:00 Uhr ging es los – der Weg führte mich in zahlreichen Serpentinen steil hinauf auf den Kronplatz. Immer wieder wechselte ich die Seite, quälte mich höher, bis schließlich unterhalb der Bergstation auf etwa 2100 Höhenmetern Schluss war. Mein Körper streikte. Ich spürte grippeähnliche Symptome, hatte Schüttelfrost – und das bei fast 30 °C. Entweder waren es noch die nassen Klamotten vom Vortag oder einfach die Nachwirkungen der gestrigen Überquerung des Alpenhauptkamms. Wahrscheinlich beides.
Ich beschloss, die Etappe abzubrechen und fuhr rechts hinunter Richtung Furkelpass. Dort legte ich eine dringend nötige Pause ein – diesmal kein Kuchen, sondern eine ordentliche Portion Nudeln und gleich zwei Johannisbeerschorlen. Mein Körper brauchte Energie, Flüssigkeit und vor allem Wärme.
Nach der Rast ging es weiter über St. Vigil, zunächst wieder in Serpentinen, dann immer entlang der Skipiste, quer über den Kamm hinab nach Giogo Piccolo. Die Landschaft öffnete sich, die Temperaturen wurden angenehmer, und mit jeder Kurbelumdrehung schien es mir körperlich besser zu gehen.
Da ich mich dennoch noch nicht ganz fit fühlte, entschied ich mich für eine entspannte Abfahrt ins Tal und fuhr weiter nach Corvara in Badia. Auf der linken Seite begleitete mich dabei ein beeindruckender Anblick: die mächtige Kreuzkofelgruppe, hinter der sich die sagenumwobenen Fanes verstecken. Weiter vorne, über dem Tal, thronte der Sassongher, dessen schroffe Flanken bereits den Übergang zum Grödner Joch markieren.
In Corvara angekommen, checkte ich im Hotel Monti Pallidi ein. Der Blick aus meinem Zimmer: ein Panorama wie gemalt – Dolomiten pur. Und zum ersten Mal an diesem Tag konnte ich durchatmen. Körperlich war ich noch nicht ganz zurück – aber die Richtung stimmte wieder.
Die Nacht verbrachte ich im Hotel Olympia in Reischach – kein Schnäppchen, aber absolut stimmig, was Preis und Leistung anging: moderner Wellnessbereich, Pool, alles da. Nur leider: keine Zeit für Entspannung. Der nächste Abschnitt wartete schon.
Punkt 8:00 Uhr ging es los – der Weg führte mich in zahlreichen Serpentinen steil hinauf auf den Kronplatz. Immer wieder wechselte ich die Seite, quälte mich höher, bis schließlich unterhalb der Bergstation auf etwa 2100 Höhenmetern Schluss war. Mein Körper streikte. Ich spürte grippeähnliche Symptome, hatte Schüttelfrost – und das bei fast 30 °C. Entweder waren es noch die nassen Klamotten vom Vortag oder einfach die Nachwirkungen der gestrigen Überquerung des Alpenhauptkamms. Wahrscheinlich beides.
Ich beschloss, die Etappe abzubrechen und fuhr rechts hinunter Richtung Furkelpass. Dort legte ich eine dringend nötige Pause ein – diesmal kein Kuchen, sondern eine ordentliche Portion Nudeln und gleich zwei Johannisbeerschorlen. Mein Körper brauchte Energie, Flüssigkeit und vor allem Wärme.
Nach der Rast ging es weiter über St. Vigil, zunächst wieder in Serpentinen, dann immer entlang der Skipiste, quer über den Kamm hinab nach Giogo Piccolo. Die Landschaft öffnete sich, die Temperaturen wurden angenehmer, und mit jeder Kurbelumdrehung schien es mir körperlich besser zu gehen.
Da ich mich dennoch noch nicht ganz fit fühlte, entschied ich mich für eine entspannte Abfahrt ins Tal und fuhr weiter nach Corvara in Badia. Auf der linken Seite begleitete mich dabei ein beeindruckender Anblick: die mächtige Kreuzkofelgruppe, hinter der sich die sagenumwobenen Fanes verstecken. Weiter vorne, über dem Tal, thronte der Sassongher, dessen schroffe Flanken bereits den Übergang zum Grödner Joch markieren.
In Corvara angekommen, checkte ich im Hotel Monti Pallidi ein. Der Blick aus meinem Zimmer: ein Panorama wie gemalt – Dolomiten pur. Und zum ersten Mal an diesem Tag konnte ich durchatmen. Körperlich war ich noch nicht ganz zurück – aber die Richtung stimmte wieder.
Über die Krimmler Wasserfälle und den Tauernpass nach Südtirol
Heute ging es um 8:00 Uhr in Neukirchen los, mit Ziel Krimmler Wasserfälle – einem der imposantesten Wasserfälle Europas. Am Eingang zum Fußweg, der direkt an den Fällen entlangführt, erwartete mich ein kleines Kassenhäuschen. Ich wollte eigentlich Eintritt zahlen und zu Fuß weiter – doch das Rad hätte ich am Eingang stehen lassen müssen. Keine Option. Also blieb mir nur der Weg über die Versorgungsstraße.
Wenig einladend: ein enger, unbeleuchteter Tunnel – etwa 300 Meter lang. In dem Moment hatte ich absolut keine Lust, mich durch diese Röhre zu quetschen. Glücklicherweise entdeckte ich auf halber Strecke eine Möglichkeit, vom Fahrweg auf den Fußweg zu wechseln. So gelangte ich tunnel- und menschenfrei ins Tauerntal. Früh am Morgen war hier noch niemand unterwegs, und das erste Licht der Sonne machte die Szenerie trotz der frischen Temperaturen besonders stimmungsvoll.
Der Weg führte stetig bergauf, vorbei an rauschendem Wasser und immer weiter hinein ins Tal. Mein erstes Ziel: die Tauernhütte. Dort erwarteten mich Tee und ein Stück Kuchen – einfach, aber genau das Richtige. Kein einziger Radfahrer weit und breit. Nur ich, die Natur und der stetige Klang der Krimmler Ache, die mich Richtung Gletscher der Großvenedigergruppe begleitete.
Im oberen Abschnitt des Krimmler Achentals traf ich schließlich auf den alten Säumerweg. Im Rücken lagen nun die Wasserfälle und das weite Krimmler Tauerntal, vor mir die Alpenkulisse auf knapp 2000 Meter Höhe. Nach der letzten Alm war Schluss mit Fahren – ab hier war Schieben angesagt.
Ein Südtiroler, der mir entgegenkam, warnte mich: Die Südseite sei tückisch – feiner Schiefer und breite Abflussrinnen, perfekte Kombination für Reifenpannen. Seine Worte überzeugten mich, das Rad zu schieben und teilweise sogar zu tragen.
Bis zum Tauernpass waren es noch rund 750 Höhenmeter. Oben angekommen, öffnete sich der Blick zurück nach Österreich – und gleichzeitig voraus nach Südtirol. Hier bemerkte ich, dass sich der Reißverschluss meiner Satteltasche geöffnet hatte. Nur noch der Zipfel der Batterientüte schaute heraus – Glück gehabt.
Nach einer weiteren Schiebepassage von etwa 650 Metern auf rund 2000 Meter Höhe erreichte ich die Tauernalm. Dort traf ich auf vier Downhiller, die versuchten, die Route zu fahren. Ergebnis: sieben Reifenpannen – der Südtiroler hatte nicht übertrieben. Auch auf dem letzten Stück hinunter ins Ahrntal mussten noch einmal etwa 100 Höhenmeter geschoben werden – und die Downhiller hatten erneut einen Platten.
Ab hier ging es dann zügig bergab. Auf direktem Weg fuhr ich nach Bruneck und schließlich weiter nach Reischach, am Fuße des Kronplatzes, wo bereits meine Unterkunft wartete.
Heute ging es um 8:00 Uhr in Neukirchen los, mit Ziel Krimmler Wasserfälle – einem der imposantesten Wasserfälle Europas. Am Eingang zum Fußweg, der direkt an den Fällen entlangführt, erwartete mich ein kleines Kassenhäuschen. Ich wollte eigentlich Eintritt zahlen und zu Fuß weiter – doch das Rad hätte ich am Eingang stehen lassen müssen. Keine Option. Also blieb mir nur der Weg über die Versorgungsstraße.
Wenig einladend: ein enger, unbeleuchteter Tunnel – etwa 300 Meter lang. In dem Moment hatte ich absolut keine Lust, mich durch diese Röhre zu quetschen. Glücklicherweise entdeckte ich auf halber Strecke eine Möglichkeit, vom Fahrweg auf den Fußweg zu wechseln. So gelangte ich tunnel- und menschenfrei ins Tauerntal. Früh am Morgen war hier noch niemand unterwegs, und das erste Licht der Sonne machte die Szenerie trotz der frischen Temperaturen besonders stimmungsvoll.
Der Weg führte stetig bergauf, vorbei an rauschendem Wasser und immer weiter hinein ins Tal. Mein erstes Ziel: die Tauernhütte. Dort erwarteten mich Tee und ein Stück Kuchen – einfach, aber genau das Richtige. Kein einziger Radfahrer weit und breit. Nur ich, die Natur und der stetige Klang der Krimmler Ache, die mich Richtung Gletscher der Großvenedigergruppe begleitete.
Im oberen Abschnitt des Krimmler Achentals traf ich schließlich auf den alten Säumerweg. Im Rücken lagen nun die Wasserfälle und das weite Krimmler Tauerntal, vor mir die Alpenkulisse auf knapp 2000 Meter Höhe. Nach der letzten Alm war Schluss mit Fahren – ab hier war Schieben angesagt.
Ein Südtiroler, der mir entgegenkam, warnte mich: Die Südseite sei tückisch – feiner Schiefer und breite Abflussrinnen, perfekte Kombination für Reifenpannen. Seine Worte überzeugten mich, das Rad zu schieben und teilweise sogar zu tragen.
Bis zum Tauernpass waren es noch rund 750 Höhenmeter. Oben angekommen, öffnete sich der Blick zurück nach Österreich – und gleichzeitig voraus nach Südtirol. Hier bemerkte ich, dass sich der Reißverschluss meiner Satteltasche geöffnet hatte. Nur noch der Zipfel der Batterientüte schaute heraus – Glück gehabt.
Nach einer weiteren Schiebepassage von etwa 650 Metern auf rund 2000 Meter Höhe erreichte ich die Tauernalm. Dort traf ich auf vier Downhiller, die versuchten, die Route zu fahren. Ergebnis: sieben Reifenpannen – der Südtiroler hatte nicht übertrieben. Auch auf dem letzten Stück hinunter ins Ahrntal mussten noch einmal etwa 100 Höhenmeter geschoben werden – und die Downhiller hatten erneut einen Platten.
Ab hier ging es dann zügig bergab. Auf direktem Weg fuhr ich nach Bruneck und schließlich weiter nach Reischach, am Fuße des Kronplatzes, wo bereits meine Unterkunft wartete.
Etappe durch Regen, Nebel und eisigen Wind
Die Nacht verbrachte ich im Hotel Steirerhof, einer einfachen, aber sehr angenehmen und preiswerten Unterkunft – genau das Richtige nach einem langen Tag in den Bergen. In der Nacht hatte es geregnet, doch ich hoffte beim Aufwachen noch auf Wetterbesserung.
Mit vorsichtigem Optimismus startete ich den Aufstieg zur Fleckalm. Doch schon bald begann es erneut zu regnen, und dichter Nebel legte sich über die Landschaft. Die Sicht wurde schlechter, der Weg rutschiger – ein Vorbote dessen, was noch kommen sollte.
Nach dem Pengelstein verschärften sich die Bedingungen zusehends: Der Regen wurde stärker, Sturzbäche flossen über die Wege, und ein eisiger Wind peitschte mir ins Gesicht. Aus einer anspruchsvollen Etappe wurde ein echter Kampf. Jeder Höhenmeter forderte Kraft und Nerven. Das Stangenjoch erreichte ich schließlich mit letzter Energie – völlig durchnässt, frierend, aber entschlossen, irgendwie ins Tal zu kommen.
Doch die erhoffte Erleichterung blieb zunächst aus. Der Abstieg zog sich, und die Höhenmeter schienen einfach kein Ende zu nehmen. Gerade als die Kälte langsam zur echten Gefahr wurde, tauchte sie auf – die Baumgartenalm, wie eine rettende Insel im Sturm.
Der Wirt stand schon in der Tür, als hätte er mich erwartet – mit einem Schnaps in der Hand, der nicht nur wärmte, sondern auch neuen Lebensgeist weckte. Zwei Stunden durfte ich dort meine nassen Sachen trocknen, aufwärmen und wieder zu Kräften kommen. Danach ging es weiter nach Neukirchen, wo ich diesen Tag endlich hinter mir lassen konnte.
Leider gibt es von dieser Etappe keine Fotos – das Wetter war einfach zu extrem, und die Technik machte schlapp. Doch manche Erlebnisse brennen sich ohnehin direkter ins Gedächtnis als jedes Bild.
Die Nacht verbrachte ich im Hotel Steirerhof, einer einfachen, aber sehr angenehmen und preiswerten Unterkunft – genau das Richtige nach einem langen Tag in den Bergen. In der Nacht hatte es geregnet, doch ich hoffte beim Aufwachen noch auf Wetterbesserung.
Mit vorsichtigem Optimismus startete ich den Aufstieg zur Fleckalm. Doch schon bald begann es erneut zu regnen, und dichter Nebel legte sich über die Landschaft. Die Sicht wurde schlechter, der Weg rutschiger – ein Vorbote dessen, was noch kommen sollte.
Nach dem Pengelstein verschärften sich die Bedingungen zusehends: Der Regen wurde stärker, Sturzbäche flossen über die Wege, und ein eisiger Wind peitschte mir ins Gesicht. Aus einer anspruchsvollen Etappe wurde ein echter Kampf. Jeder Höhenmeter forderte Kraft und Nerven. Das Stangenjoch erreichte ich schließlich mit letzter Energie – völlig durchnässt, frierend, aber entschlossen, irgendwie ins Tal zu kommen.
Doch die erhoffte Erleichterung blieb zunächst aus. Der Abstieg zog sich, und die Höhenmeter schienen einfach kein Ende zu nehmen. Gerade als die Kälte langsam zur echten Gefahr wurde, tauchte sie auf – die Baumgartenalm, wie eine rettende Insel im Sturm.
Der Wirt stand schon in der Tür, als hätte er mich erwartet – mit einem Schnaps in der Hand, der nicht nur wärmte, sondern auch neuen Lebensgeist weckte. Zwei Stunden durfte ich dort meine nassen Sachen trocknen, aufwärmen und wieder zu Kräften kommen. Danach ging es weiter nach Neukirchen, wo ich diesen Tag endlich hinter mir lassen konnte.
Leider gibt es von dieser Etappe keine Fotos – das Wetter war einfach zu extrem, und die Technik machte schlapp. Doch manche Erlebnisse brennen sich ohnehin direkter ins Gedächtnis als jedes Bild.
Von Bischofswiesen nach Kirchberg
Früh am Morgen, um 6:50 Uhr, startete ich meine erste Etappe in Bischofswiesen. Die kühle Morgenluft und das sanfte Licht begleiteten mich auf den ersten Kilometern vorbei am stillen Hintersee – ein herrlicher Auftakt.
Bald schon begann der Anstieg zum Übergang nach Österreich. Über den Hirschbichl gelangte ich nach Weißbach bei Lofer. Die Landschaft wurde zunehmend alpiner, und kurze Zeit später begann eine längere Schiebestrecke. Leichter Nieselregen setzte ein und sorgte für eine mystische Stimmung auf dem Weg zum Römersattel. Der Pfad war stellenweise stark vom Wasser gezeichnet – einige Abschnitte waren regelrecht weggespült.
Nach der Überquerung des Römersattels gönnte ich mir eine Pause im Café s’Häferl. Bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Tee konnte ich neue Energie tanken – eine willkommene Stärkung.
Frisch aufgewärmt ging es weiter nach Fieberbrunn, wo der nächste Anstieg wartete: durch den Pletzergraben hinauf zur Lämmerbichlalm. Dort erreichte ich schließlich den höchsten Punkt der heutigen Tour. Und wie könnte man diesen besser feiern als mit einem weiteren Stück Kuchen, einer Johannisbeerschorle und einem starken Kaffee?
Die Abfahrt ins Tal war entspannt und bot wunderbare Ausblicke. Besonders eindrucksvoll: die Passage am Schwarzsee bei Kitzbühel – ein stiller, fast schon magischer Ort. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zu meinem Tagesziel in Kirchberg.
Früh am Morgen, um 6:50 Uhr, startete ich meine erste Etappe in Bischofswiesen. Die kühle Morgenluft und das sanfte Licht begleiteten mich auf den ersten Kilometern vorbei am stillen Hintersee – ein herrlicher Auftakt.
Bald schon begann der Anstieg zum Übergang nach Österreich. Über den Hirschbichl gelangte ich nach Weißbach bei Lofer. Die Landschaft wurde zunehmend alpiner, und kurze Zeit später begann eine längere Schiebestrecke. Leichter Nieselregen setzte ein und sorgte für eine mystische Stimmung auf dem Weg zum Römersattel. Der Pfad war stellenweise stark vom Wasser gezeichnet – einige Abschnitte waren regelrecht weggespült.
Nach der Überquerung des Römersattels gönnte ich mir eine Pause im Café s’Häferl. Bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Tee konnte ich neue Energie tanken – eine willkommene Stärkung.
Frisch aufgewärmt ging es weiter nach Fieberbrunn, wo der nächste Anstieg wartete: durch den Pletzergraben hinauf zur Lämmerbichlalm. Dort erreichte ich schließlich den höchsten Punkt der heutigen Tour. Und wie könnte man diesen besser feiern als mit einem weiteren Stück Kuchen, einer Johannisbeerschorle und einem starken Kaffee?
Die Abfahrt ins Tal war entspannt und bot wunderbare Ausblicke. Besonders eindrucksvoll: die Passage am Schwarzsee bei Kitzbühel – ein stiller, fast schon magischer Ort. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zu meinem Tagesziel in Kirchberg.
Bei strahlendem Sonneschein ging es von Oberfellach ins Drautal und anschließend über den Goldeck nach Spital und schließlich meinem Endziel Villach. Fazit: Super Schnuppertour für Einsteiger. Da kann man Erfahrungen sammeln ohne sich im wilden Gelände unnötigen Gefahren auszusetzen.
Auf geht’s über die Glockner-Hochalpenstraße bis nach Oberfellach, leider spielte das Wetter auf beiden Seiten des Alpenhauptkammes nicht mit.
Ein ziemlicher Brocken. Um jedoch im Zeitplan zu bleiben war es nötig den Alpenhauptkamm zu erreichen.
Gesamt: 14108.29 km / 584713 hm
