Montal – St. Vigil – Fannes – Cortina – Misurina
Von Montal durch die Große Fanes zum Lago Misurina
Von Montal aus startete ich mit einem ersten kurzen, aber knackigen Anstieg: etwa 200 Höhenmeter entlang der Bundesstraße nach Enneberg, wobei ich stets links hielt. Schon hier offenbarte sich die Schönheit dieser Region – die Straße schlängelte sich als herrliche Panoramastraße dahin und hielt die Höhe, sodass ich die atemberaubende Landschaft in vollen Zügen genießen konnte.
Nach ungefähr einer Stunde erreichte ich St. Vigil, den Ausgangspunkt für den nächsten Abschnitt meiner Tour. Direkt von dort fuhr ich in das malerische Tal des Nationalparks Große Fanes hinein – eine nahezu unberührte Naturkulisse, die mit jedem Meter mehr Ruhe und Weite schenkte.
Nach einiger Zeit lichtete sich der Wald und ich stand plötzlich an der Pederühütte, einem idyllischen Fleckchen, das den Übergang markierte. Ab hier ging es nun relativ zügig weiter bergauf, bis auf etwa 2000 Meter Höhe – eine sportliche Herausforderung, bei der genügend Wasser unbedingt mitgeführt werden sollte.
Die Strecke führte weiter zur oberen Fanesalm, wo noch etwa 100 Höhenmeter auf mich warteten. Oben angekommen, wurde ich mit dem Anblick eines kleinen, klaren Bergsees belohnt – der höchste Punkt dieses Abschnitts. Ein Moment zum Durchatmen und Staunen, bevor es weiterging.
Der Weg führte mich hinunter nach Fiames. Die ursprünglich geplante Route, die unterhalb der imposanten Schuttablagerung verläuft, habe ich diesmal aufgrund instabilen Wetters ausgelassen – eine vernünftige Entscheidung angesichts der Bedingungen.
Über den Passo Tre Coci setzte ich die Fahrt fort, bis ich schließlich den Lago Misurina erreichte – das Ziel meiner heutigen Etappe und ein wunderschöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.
Maximale Höhe: 2176 m
Gesamtanstieg: 2641 m
Gesamtzeit: 10:52:47
