Alpencross 2019 Etappe 07

Stella Italia – Monte Maggio – Passo Borcola – Achile Papa (Pasubio)

Etappe zum Monte Magio

Unser Ausgangspunkt war das Stella Italia, ein wahres Juwel für Reisende: super Zimmer, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und ausgesprochen freundliches Personal – ein großes Lob dafür. Gestärkt von diesem Start in den Tag machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel: dem Monte Magio.

Von 1550 m ging es zunächst auf einem gut ausgebauten Forstweg quer durch das Skigebiet. Rund 5 km führten uns so bis zum Lago Coe, ein idyllischer Zwischenstopp, der zum kurzen Verweilen einlädt. Danach folgte ein weiterer Abschnitt gleicher Länge zum Monte Magio auf knapp 1900 m. Der Weg wurde dabei schmaler, schottriger und verlangte uns zunehmend Kraft ab.

Am Sattel angekommen lohnt es sich, das Rad stehen zu lassen und die letzten 20 Hm zu Fuß zurückzulegen, um das riesige Kreuz zu erreichen. Von hier bietet sich bei gutem Wetter eine grandiose Rundumsicht über die umliegenden Berge – leider hatten wir an diesem Tag etwas Pech und mussten die spektakuläre Aussicht unserer Fantasie überlassen.t.

Nach dem Besuch des Monte Magio folgte der Abstieg zum Passe Borcola und es war erst einmal schieben angesagt, einige Stellen fahren fahrbar jedoch war es größtenteils ratsam zu schieben – zu ausgesetzt. Nach einiger -Zeit kaum an Höhe verlierend- schlängelte sich ein schmaler Pfad erst durch Wiesen später lichten dann dichter werdenden Wald -alles immer noch nur teilweise fahrend- bis zu einem rostigen LKW aus dem ersten Weltkrieg.

Ab hier dann durchgehend fahrbar bis zum Passo Borcola auf eine Höhe von 1250m.

Der weitere Verlauf war durch zahlreiche Murenabgänge für den Verkehr gesperrt, somit hatten wir Autofreie Fahrt. Wir folgten der Strasse ca. 7 km auf den heutigen tiefsten Punkt von 650 m. Ab hier haben wir jetzt einen Aufstieg von 1300 m vor uns. Am Passo Xomo – ca. 1100 m – machen wir aber erst einmal Rast und stärken uns. Es ist heut sehr heiß und jede Wasserstelle wird danach von uns ausgenutzt. 

Ab einer Höhe von 1200 m ist schluss mit Strasse. Es gibt hier die Möglichkeit über 52 Gallerien den Pasubiogipfel zu erreichen. Der Einstieg ist nicht zu übersehen. Er beginnt unterhalb links vom Parkplatz. Ein in den Fels geschlagener Weg, teiweise ausgesetzt  mit zahlreichen Schießscharten war im ersten Weltkrieg eine Frontlinie. Leider ist dieser Weg für Radlfahrer verboten.

Für uns also bleibt nur der Schotterweg zum Pasubio. Auch dieser ist in seiner Beschaffenheit landschaftlich wirklich beeindruckend. Ca. 9 km und 700 hm weiter erreichen wir die Schutzhütte Gen. A. Papa unterhalb vom Pasubio.

Gesamtstrecke: 38.31 km
Maximale Höhe: 1914 m
Gesamtanstieg: 1694 m
Gesamtzeit: 04:52:24
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